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Die Bundeswehr verstärkt ihr Arsenal um Loitering Munition. Nach "Spiegel"-Informationen will die Bundeswehr auch bei Rheinmetall Kamikazedrohnen bestellen - das Verteidigungsministerium habe bei Haushaltsausschuss 300 Millionen Euro hierfür angefragt.
Der Gesamtwert eines Rahmenvertrags mit Rheinmetall über Loitering Munition soll bei 2,4 Milliarden Euro liegen.
Als Loitering Munition werden "Kamikazedrohnen" mit einem Sprengkopf bezeichnet, die KI-gesteuert längere Zeit über einem Zielgebiet kreisen können, bis ihnen per Datenlink ein Ziel zugewiesen und das Angriffskommando gegeben wird. Die Bundeswehr braucht die Systeme laut "Spiegel" unter anderem zur Sicherung der Litauen-Brigade.
Die Hersteller Stark Defence und Helsing hatten sich im Februar bereits einen Bundeswehr-Auftrag über rund 536 Millionen Euro für die Systeme Virtus und HX-2 geteilt.
Das Stark-Modell Virtus ist mit rund 92.000 Euro Stückpreis rund 40.000 Euro teurer als die Helsing HX-2, kann aber im Übungsbetrieb mehrfach eingesetzt werden. Rheinmetall bietet im Segment "loiterfähiger Wirkmittel" unter anderem die HERO-Serie und das Drohnensystem FV-014 mit klassischem Tragflächenaufbau und E-Antrieb an.
© aero.de | 01.04.2026 11:42







Kommentare (1) Zur Startseite
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Hauptsache der Kauf von Waffen in den USA wird zurück gefahren.
Wenn Agent Orange nun aus der NATO austreten will, sollten wir nicht im Gehorsam seine Waffen kaufen, wenn wir sowieso nie sicher sein können, ob er sie nicht abschaltet.