Streit um Freistellungen
Älter als 7 Tage

Internationaler Pilotenverband kritisiert Lufthansa

Lufthansa Airbus A321neo
Lufthansa Airbus A321neo, © Lufthansa

Verwandte Themen

FRANKFURT - Lufthansa ist aus einer Freistellungsvereinbarung mit der Vereinigung Cockpit ausgestiegen. Der Dachverband stärkt der Pilotengewerkschaft den Rücken.

Einige Lufthansa-Piloten erhielten im März trotz Beteiligung am zweitägigen Cockpit-Streik volle Bezüge - sie waren vorab vom Dienst für Gewerkschaftstätigkeit freigestellt.

Lufthansa wertet das als Missbrauch der Freistellungvereinbarung von 2018 - und hat den Vertrag, der eigentlich noch bis Ende 2029 laufen sollte, fristlos gekündigt.

In einem Brief übt jetzt der internationale Dachverband der Pilotenvereinigungen, die IFALPA, Kritik an der Kündigung - ohne gesicherte Freistellungsregeln werde Lufthansa-Piloten die Teilnahme an internationalen Arbeitsgruppen im Bereich Flight Safety erschwert.

Laut Cockpit sind derzeit rund 100 Lufthansa-Piloten in zwölf Arbeitsgruppen aktiv.
© aero.de | 02.04.2026 12:09

Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie sich bei aero.de registrieren oder einloggen.

Beitrag vom 07.04.2026 - 14:02 Uhr
Wie viele Piloten von Ryanair sind wohl für gewerkschaftliche Tätigkeiten bei voller Bezahlung freigestellt?
Oder machen die das alles etwa in ihrer Freizeit…
Beitrag vom 03.04.2026 - 19:19 Uhr
[quote] Einige Lufthansa-Piloten erhielten im März trotz Beteiligung am zweitägigen Cockpit-Streik volle Bezüge - sie waren vorab vom Dienst für Gewerkschaftstätigkeit freigestellt.[/quote]

Wie können denn Piloten am Streik teilnehmen, wenn sie vorab schon freigestellt waren?


Stellenmarkt

Schlagzeilen

aero.uk

schiene.de

Meistgelesene Artikel

Community

Thema: Pilotenausbildung

FLUGREVUE 03/2026

Shop

Es gibt neue
Nachrichten bei aero.de

Startseite neu laden