FRANKFURT - Lufthansa ist aus einer Freistellungsvereinbarung mit der Vereinigung Cockpit ausgestiegen. Der Dachverband stärkt der Pilotengewerkschaft den Rücken.
Einige Lufthansa-Piloten erhielten im März trotz Beteiligung am zweitägigen Cockpit-Streik volle Bezüge - sie waren vorab vom Dienst für Gewerkschaftstätigkeit freigestellt.
Lufthansa wertet das als Missbrauch der Freistellungvereinbarung von 2018 - und hat den Vertrag, der eigentlich noch bis Ende 2029 laufen sollte, fristlos gekündigt.
In einem Brief übt jetzt der internationale Dachverband der Pilotenvereinigungen, die IFALPA, Kritik an der Kündigung - ohne gesicherte Freistellungsregeln werde Lufthansa-Piloten die Teilnahme an internationalen Arbeitsgruppen im Bereich Flight Safety erschwert.
Laut Cockpit sind derzeit rund 100 Lufthansa-Piloten in zwölf Arbeitsgruppen aktiv.
© aero.de | 02.04.2026 12:09
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Beitrag vom 07.04.2026 - 14:02 Uhr
Wie viele Piloten von Ryanair sind wohl für gewerkschaftliche Tätigkeiten bei voller Bezahlung freigestellt?
Oder machen die das alles etwa in ihrer Freizeit…
Beitrag vom 03.04.2026 - 19:19 Uhr
[quote] Einige Lufthansa-Piloten erhielten im März trotz Beteiligung am zweitägigen Cockpit-Streik volle Bezüge - sie waren vorab vom Dienst für Gewerkschaftstätigkeit freigestellt.[/quote]
Wie können denn Piloten am Streik teilnehmen, wenn sie vorab schon freigestellt waren?
Kommentare (2) Zur Startseite
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Oder machen die das alles etwa in ihrer Freizeit…
Wie können denn Piloten am Streik teilnehmen, wenn sie vorab schon freigestellt waren?