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Musk strebt bei Börsengang 2-Billionen-Dollar-Bewertung an

SpaceX Crew Dragon
SpaceX Crew Dragon, © NASA

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AUSTIN - Elon Musks KI- und Weltraumfirma SpaceX soll bei dem geplanten Börsengang Kreisen zufolge mit mehr als zwei Billionen Dollar bewertet werden. Damit würde die Bewertung noch einmal deutlich höher liegen als noch Mitte der Woche spekuliert.

Der angepeilte Emissionserlös aus der Aktienplatzierung belaufe sich weiter auf rund 75 Milliarden Dollar (65 Mrd. Euro), berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstagabend unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Damit würde nur ein geringer Teil des Aktienkapitals an die Börse gebracht werden. Es wäre aber der mit Abstand größte Börsengang in der Geschichte. Bisher hält der saudi-arabische Ölkonzern Aramco mit knapp 30 Milliarden Dollar den Rekord.

Den Kreisen zufolge gehen die Emissionsbanken mit der geplanten Bewertung von mehr als zwei Billionen Dollar in die anstehenden Gespräche mit potenziellen Investoren. Die an dem Börsengang beteiligten Akteure wollten die Informationen offiziell nicht kommentieren, hieß es weiter in dem Bericht.

Am Mittwoch hatten Bloomberg und das "Wall Street Journal" berichtet, dass SpaceX einen Antrag für eine Aktienplatzierung bei der Börsenaufsicht SEC eingereicht hat. Auch dazu hatte sich das Unternehmen nicht offiziell geäußert. Als Termin für die Aktienplatzierung werde der Juni angepeilt.

SpaceX spielt mit seinen Raketen eine Schlüsselrolle für das amerikanische Raumfahrtprogramm. Das Unternehmen betreibt zudem den Satelliten-Internetdienst Starlink - und Musk brachte in SpaceX zuletzt auch seine KI-Firma xAI samt der Online-Plattform X ein. Bei der Fusion Anfang Februar war der neue Konzern Berichten zufolge noch mit lediglich 1,25 Billionen Dollar bewertet worden.

Sollte eine Platzierung zu einer Bewertung von mehr als zwei Billionen Dollar gelingen, würde dem KI- und Weltraumunternehmen auf Anhieb der Sprung unter die wertvollsten börsennotierten Unternehmen gelingen - bei einem gleichzeitig nur geringen Streubesitz.

Aktuell sind nur Nvidia (4,3 Billionen), Apple (3,8), Alphabet (3,6), Microsoft (2,7) und Amazon (2,3) mehr als zwei Billionen Dollar wert.
© dpa | Abb.: SpaceX | 03.04.2026 15:28

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Beitrag vom 06.04.2026 - 13:49 Uhr
@Eric
Ich stimme Ihnen da vollkommen zu und offensichtlich will/kann hier niemand dagegen argumentieren...

'Dagegen zu argumentieren' wird schwer. Warum auch.

Es wird aber sicher viel davon abhängen, wie das Verhältnis von Musk zu Trump ist/sein wird, und wenn 'positiv', inwiefern dieser dann auch da Dinge beeinflussen kann. Es sind ja im letzten Jahr soviel (von Trump initiert) Vorgänge, Dinge, Sachen geschehen, die noch vor Monaten völlig außerhalb jeder Vorstellungskraft lagen.
Siehe z.B. die Unterwerfung der Medien, der Justiz, der Techfirmen...ja sogar in gewisser Weise auch der von weltwirtschaftsmächtigen Nationen... .
Beitrag vom 06.04.2026 - 13:23 Uhr
Musk braucht also echtes Geld und keine überbewerte Anteilscheine.
Die Bewertung eines Unternehmens auf Grund einer Emission im squeese-out Bereich ist sichelich nur sehr begrenzt aussagekräftig...
Man könnte meinen, die Banken haben kein Vertrauen in die geplanten Investionen.
Beitrag vom 06.04.2026 - 12:18 Uhr
@Eric
Ich stimme Ihnen da vollkommen zu und offensichtlich will/kann hier niemand dagegen argumentieren...


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