Flug LX147
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Verletzte nach Startabbruch bei Swiss

Swiss Airbus A330-300
Swiss Airbus A330-300, © Swiss

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DELHI - Ein Triebwerksproblem führt bei Swiss zu einem Startabbruch in Delhi - und zu einer anschließenden Evakuierung über die Notrutschen. Einige Insassen werden danach medizinisch versorgt.

Flughafen Delhi, 26. April 2026: Swiss 147 nach Zürich beschleunigt gegen 1:00 Uhr (Ortszeit) auf Piste 28 zum Start. Nach Radardaten erreicht der Airbus A330-300 HB-JHK über 100 Knoten, bevor die Piloten den Startvorgang wegen eines Technikversagens im linken Trent 700 Triebwerk abbrechen.

Die Maschine wird noch auf der Startbahn über die Rutschen evakuiert. In einer Mitteilung spricht die Lufthansa-Tochter von einer "vorsorglichen" Entscheidung der Piloten.

Einige Insassen, die die Rutschen nicht nutzen können, verlassen das Flugzeug laut Swiss kurz darauf über Treppen.

Flug LX147, © XSL
 
Unter den 232 Passagieren befanden sich vier Kleinkinder, sechs Insassen mussten laut Swiss nach der Evakuierung medizinisch betreut werden. Nach Medieninformationen zogen sich zwei Passagiere bei der Evakuierung Frakturen zu. Die Airline hat ein Team nach Delhi geschickt, um den Schaden am Flugzeug zu untersuchen.
© aero.de | 26.04.2026 10:32

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Beitrag vom 27.04.2026 - 19:45 Uhr
Und wieder nehmen die Paxe ihr Gepäck mit. Unfassbar, immer wieder aufs Neue.

Wenn jemand, nach dem Stillstand der Maschine, in seinem Sitz sitzen bleibt und noch entspannt filmt, kann es im Flieger offensichtlich nicht panisch gewesen sein. Und wir wissen nicht was genau angesagt wurde.

Es gibt auch hier wieder genug Videos, an Board und am Boden.
Egal ob Panik oder nicht, das Gepäck hat auf der Rutsche nichts verloren. Später kamen ja mobile Treppen, aber da war die Situation auch schon unter Kontrolle.
Beitrag vom 27.04.2026 - 18:29 Uhr
...
Alles richtig, aber ich wiederhole mich gerne. Ich glaube nicht das jemand sitzen bleibt und in Ruhe einen Film dreht wenn angesagt worden wäre:
'Raus, raus, raus - schnell' (sorry ich weiß nicht was in Fällen von Emergency durchgesagt wird, habe- glücklicherweise- noch nicht erlebt).

Ja, aber was hat das mit:
Und wieder nehmen die Paxe ihr Gepäck mit. Unfassbar, immer wieder aufs Neue.
zu tun?
Beitrag vom 27.04.2026 - 16:59 Uhr
Wenn jemand, nach dem Stillstand der Maschine, in seinem Sitz sitzen bleibt und noch entspannt filmt, kann es im Flieger offensichtlich nicht panisch gewesen sein. Und wir wissen nicht was genau angesagt wurde.

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wurde nicht angesagt, dass Handgepäck über die Notrutschen mit von Bord genommen werden kann. Auch wenn es hier keine Panik gab - was bei Evakuierungen auch nur ganz selten gibt, dank der gut eintrainierten Handlungsanweisungen durch das Flugpersonal - hat das Verbot der Mitnahme von Gepöck mehrere Gründe. Von scharfen Kanten, die (theoretisch) eine Notrutsche unbrauchbar machen könnten bis hin zu Eigensicherung/Abfangen des Schwunges und Verlassen der Rutsche in angemessener Zeit. Mir ist zumindest kein Verfahren bekannt, in dem das erlaubt wäre.

Alles richtig, aber ich wiederhole mich gerne. Ich glaube nicht das jemand sitzen bleibt und in Ruhe einen Film dreht wenn angesagt worden wäre:
'Raus, raus, raus - schnell' (sorry ich weiß nicht was in Fällen von Emergency durchgesagt wird, habe- glücklicherweise- noch nicht erlebt).


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