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Weiterer schwerer Flugunfall im Südsudan

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JUBA - Beim Absturz einer kleinen Maschine kommen der Pilot und alle Passagiere ums Leben. Die Ursache gilt für die Behörde bereits als geklärt.

Beim Absturz eines kleinen Passagierflugzeugs im Südsudan sind alle 14 Menschen an Bord ums Leben gekommen.

Die Maschine sei auf dem Weg aus der Stadt Yei in die rund 130 Kilometer entfernte Hauptstadt Juba gewesen, als der Funkkontakt kurz nach dem Start abgebrochen sei, teilte die Luftfahrtbehörde des ostafrikanischen Landes mit. Demnach deuten vorläufige Berichte auf schlechtes Wetter und schlechte Sichtverhältnisse als Ursache hin.

Bei den Opfern handelte es sich den Angaben nach um zwölf südsudanesische sowie zwei kenianische Staatsangehörige. Die Maschine des Typs Cessna 208 Caravan (5Y-NOK) wurde von der Fluggesellschaft CityLink Aviation betrieben. Die Fluggesellschaft war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Sicherheitsstandards im Luftverkehr im Südsudan stehen immer wieder in der Kritik. Eine schwache Infrastruktur und schwierige Wetterbedingungen erschweren den Inlandsflugverkehr oft zusätzlich.
© dpa | 27.04.2026 18:06

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Beitrag vom 30.04.2026 - 13:33 Uhr
Die Ursache des Absturzes gilt für die Behörde dieser Meldung zufolge also bereits als geklärt? Obwohl so etwas wie eine Unfall-Untersuchung bisher gar nicht stattgefunden hat? Das würde natürlich auch Einiges über die Sicherheitsstandards im Luftverkehr im Südsudan aussagen.
Wobei man aber fairerweise hinzufügen muss, dass das Verkehrsministerium des Südsudans inzwischen ein Statement herausgegeben hat, dem zufolge diese kleine Airline bis auf Weiteres gegroundet wird und eine Unfall-Untersuchung nach ICAO Annex 13 eröffnet wurde.
Der Stand der Informationen ist trotzdem insgesamt etwas kryptisch (wie erfahrungsgemäß leider häufig bei Flugunfällen in diesen Teilen Afrikas). Schwierige Wetterbedingungen erschweren den Flugverkehr z.B. ja permanent weltweit, ohne dass es deshalb zu Abstürzen kommt. Und was genau waren hier eigentlich "schwierige Wetterbedingungen"?
Und so weiter. Es gibt bei diesem Absturz mithin noch eine ganze Reihe von offenen Fragen.

Übrigens dürfte es sich wohl um eine Grand Caravan gehandelt haben, soweit ich das herausfinden konnte. Eine Caravan ist im regulären Passagier-Flugbetrieb nur für bis zu 9 Passagiere zugelassen (unter bestimmten Ausnahme-Regeln allerdings für bis zu 13 Passagiere) - und dann würden sich noch einmal ganz andere Fragen stellen. Das aber nur "by the way".


Dieser Beitrag wurde am 30.04.2026 13:41 Uhr bearbeitet.


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