ZÜRICH - Geringe Margen, wenig Nachfrage: Lufthansa hat den zollfreien Bordverkauf auf Langstreckenflügen im September 2025 aus wirtschaftlichen Gründen aufgegeben. Nun zieht die Tochterfirma in Zürich die Reißleine: Ende September 2026 ist auch bei Swiss Ladenschluss an Bord.
Swiss stellt den zollfreien Bordverkauf nach dem Sommer ein. Die Airline folgt damit Lufthansa, die schon im letzten September 2025 das "Duty Free"-Angebot eingestampft hatte.
"Swiss International Air Lines hat den Bordverkauf von zollbefreiten Waren in den letzten Jahren sorgfältig analysiert", teilte Swiss mit. "Das Ergebnis ist eindeutig: Immer weniger Gäste kaufen an Bord ein."
Schlussverkauf ab Juni 2026Das Angebot an Bord umfasst unter anderem Uhren, Schmuck, Parfüms, Kosmetikprodukte sowie weitere Accessoires und Geschenkartikel. Der aktuelle Bordverkaufskatalog gelte noch bis zum Ende des Angebots am 30. September 2026. Ab Juni bietet Swiss einige Artikel aus dem verbleibenden Duty-Free-Sortiment mit Rabatten ab 25 Prozent an, solange der Vorrat reicht.
Das übrige Verkaufsangebot an Bord von Swiss-Flügen, insbesondere das Economy-Verpflegungsangebot, bleibt erhalten - ebenso wie das Produktsortiment im Onlineangebot des Miles & More "WorldShop".
© aero.de | Abb.: Swiss, Airbus | 04.05.2026 06:17
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Beitrag vom 04.05.2026 - 14:15 Uhr
Es gab zwar eine Gewinnbeteiligung für jeden Flugbegleiter, jedoch würde ich als Kabinenangestellter von Swiss und Privatpersonen den Kommentaren, die eine fehlende Notwendigkeit des Boardverkaufs, aufgrund geringer Nachfrage und einer Zeiteinnahme, die eigentlich für sicherheitsrelevante Dinge einsetzt werden könnten (und auch Zeiteinnahme, die für das eigene Wohl nach einem langen Sefvicedurchlauf genutzt werden könnte), vollends zu.
Beitrag vom 04.05.2026 - 10:37 Uhr
Mich würde mal interessieren, ob das bei der Swiss nur ein lästiges Pflichtprogramm war oder ob die Flugbegleiter auch Provision bekommen haben.
Dieser Beitrag wurde am 04.05.2026 10:38 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 04.05.2026 - 10:24 Uhr
Endlich befreit man die Mitarbeiter, die eigentlich für die Sicherheit und die Versorgung der Passagiere zuständig sind, von dieser peinlichen Veranstaltung.
Das ist doch ein Reflex-Argument. Der BVK findet nach dem Essen statt, alle sind versorgt. Während des Essensservice ist die Crew ja auch in der Lage, für die Sicherheit zu sorgen. Beim Essen sind alle CM involviert, beim BVK nur ein kleiner Teil. Das sollte also kein Problem sein. Vorteil ist jetzt natürlich, man kann früher in die Pause, weil man nicht auf den BVK warten muss ;-)
Ich finde die Situation merkwürdig (neudeutsch "cringe"). Ich kann als Passagier nicht vor den Verkäufern flüchten und die versuchen mir Ware anzudrehen, die ich eh nicht will. Brr, neee. Aber ja, die Zuständigkeit ist eine willkommene Ausrede :D
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Dieser Beitrag wurde am 04.05.2026 10:38 Uhr bearbeitet.
Das ist doch ein Reflex-Argument. Der BVK findet nach dem Essen statt, alle sind versorgt. Während des Essensservice ist die Crew ja auch in der Lage, für die Sicherheit zu sorgen. Beim Essen sind alle CM involviert, beim BVK nur ein kleiner Teil. Das sollte also kein Problem sein. Vorteil ist jetzt natürlich, man kann früher in die Pause, weil man nicht auf den BVK warten muss ;-)
Ich finde die Situation merkwürdig (neudeutsch "cringe"). Ich kann als Passagier nicht vor den Verkäufern flüchten und die versuchen mir Ware anzudrehen, die ich eh nicht will. Brr, neee. Aber ja, die Zuständigkeit ist eine willkommene Ausrede :D