TOULOUSE - Der weltgrößte Flugzeugbauer Airbus hadert weiter mit Lieferschwierigkeiten. Die australische Fluggesellschaft Qantas wird nun die ersten Maschinen der bestellten 12 angepassten Langstreckenflieger vom Typ A350-1000ULR erst ab April 2027 erhalten, wie Airbus am Montag mitteilte.
Qantas hatte mit einer Lieferung Ende 2026 gerechnet, nachdem bereits im Vorjahr Liefertermine geplatzt waren.
Airbus sprach von Problemen in der Lieferkette, ohne konkreter zu werden. Nach Medieninformationen gerieten zuletzt auch
Komponentenwerke im A350-Programm aus dem Liefertakt.
Qantas will mit den A350-1000ULR vor allem Non-Stop-Flüge auf der Ultra-Langstrecke zwischen Sydney und New York sowie London anbieten.
Die Kabine wird dafür mit lediglich 238 Sitzen bestuhlt.Der zuletzt für Mitte 2027 geplante Start der Verbindungen könnte sich nun weiter verzögern. Vorher sind monatelange Testflüge üblich.
© dpa, aero.de | Abb.: Airbus | 25.05.2026 09:29
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Beitrag vom 11.06.2026 - 14:28 Uhr
Airbus hat ein kurzes Vid zum 35K ULR veröffentlicht
https://www.youtube.com/watch?v=-5XTM_HMpPw
Beitrag vom 25.05.2026 - 23:41 Uhr
@EricM
Boeing hat die Übernahme bewusst verzögert und dann im kritischen Moment noch Mitarbeiter in die eigenen verbliebenen Werke rübergeholt.
Beitrag vom 25.05.2026 - 13:28 Uhr
Das war seitens Boeing ein sehr geschickter Schachzug, Spirit wieder zurückzukaufen
Also DAS lese ich jetzt wirklich zum ersten Mal :D
Boeing hat Spirit zurückgekauft, weil sie die Qualitäts- und Lieferprobleme, die durch Spirit verursacht wurden (uA der Vorfall mit der verlorenen Blindtür bei Alaska Airlines) nicht in den Griff bekommen haben. Durchsetzung von Schadensersatz hätte die Insolvenz für Spirit bedeutet.
Das war eine Notfallmaßnahme zur Vermeidung weiterer Krisen und Vorfälle und zur finanziellen Stabilisierung eines nicht zu ersetzenden Lieferanten ohne Alternativen.
Kein "geschickter Schachzug".
Kommentare (6) Zur Startseite
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Boeing hat die Übernahme bewusst verzögert und dann im kritischen Moment noch Mitarbeiter in die eigenen verbliebenen Werke rübergeholt.
Also DAS lese ich jetzt wirklich zum ersten Mal :D
Boeing hat Spirit zurückgekauft, weil sie die Qualitäts- und Lieferprobleme, die durch Spirit verursacht wurden (uA der Vorfall mit der verlorenen Blindtür bei Alaska Airlines) nicht in den Griff bekommen haben. Durchsetzung von Schadensersatz hätte die Insolvenz für Spirit bedeutet.
Das war eine Notfallmaßnahme zur Vermeidung weiterer Krisen und Vorfälle und zur finanziellen Stabilisierung eines nicht zu ersetzenden Lieferanten ohne Alternativen.
Kein "geschickter Schachzug".