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EU-Staaten und Parlament verhandeln zu Fluggastrechten

Lufthansa-Streik
Lufthansa-Streik, © aero.de

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BRÜSSEL - Vertreter der EU-Staaten und des Europaparlaments verhandeln an diesem Dienstag zu einer Reform der europäischen Fluggastrechte.

Dabei geht es unter anderem darum, ab welcher Verspätung von Flügen Passagiere künftig eine Entschädigung bekommen.

Die EU-Staaten haben sich im vergangenen Jahr dafür ausgesprochen, dass Fluggäste künftig erst nach vier Stunden Verspätung entschädigt werden. Das Europaparlament und auch die deutsche Bundesregierung wollen dagegen, dass es wie bisher ab mindestens drei Stunden Verspätung Geld gibt.

Die Verhandlungsführer sprechen am Dienstag ab dem Nachmittag laut Parlament zum Beispiel auch über vorausgefüllte Formulare für Erstattungen und über Bestimmungen für das Handgepäck. Sollten sich Parlament und EU-Länder nicht bald einigen, würde die seit Jahren angedachte Reform der seit 2004 geltenden Regeln scheitern.
© dpa | 02.06.2026 06:25


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