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Lufthansa 450 ist ein Fall für die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung, BFU. An Bord der erst vor wenigen Monaten ausgelieferten 787-9 D-ABPQ wurden am Donnerstag mehrere Personen verletzt als das Bugfahrwerk an Gate A15 vor einem Flug nach Los Angeles laut Lufthansa "unerwartet" einfuhr.
Ein möglicher Ansatzpunkt der Ermittler ein ähnlicher Vorfall bei British Airways vor fünf Jahren - bei Vorbereitungen zu einem Frachtflug während der Corona-Pandemie von London/Heathrow nach Frankfurt war am 18. Juni 2021 die 787-8 G-ZBJB mit dem Bug auf den Boden aufgeschlagen.
Techniker hatten vor dem Start Fehlermeldungen für die Bugfahrwerksklappen abgearbeitet. Um dabei ein unbeabsichtigtes Einfahren des Fahrwerks zu verhindern, wurden Sicherungsstifte in die Fahrwerksverriegelung gesetzt.
Verwechslungsanfällige Ösen
Die spätere Unfalluntersuchung ergab, dass der Pin für das Bugfahrwerk versehentlich in eine falsche Öse der Fahrwerksverriegelung gesteckt worden war - als ein Techniker den Fahrwerkshebel bei einem Test in "Up" legte, zog das Bugfahrwerk ein.
Die zwei Löcher liegen konstruktionsbedingt sehr nahe beieinander, Boeing legt Betreibern inzwischen nahe, die zweite Bohrung sicherheitshalber zu verstopfen.
LH450 sollte nach Los Angeles fliegen
Der Lufthansa-Vorfall ereignete sich am Donnerstagmittag gegen 12.45 Uhr an Einstiegsposition A15 vor dem Terminal 1. Die Maschine mit der Flugnummer LH450 sollte nach Los Angeles fliegen.
"Auf einer Parkposition klappte unerwartet das Bugfahrwerk des Flugzeugs ein", teilte die Lufthansa mit. Zu diesem Zeitpunkt waren nur Mitarbeiter und noch keine Passagiere an Bord: 13 Crewmitglieder der Lufthansa und einige Beschäftigte von Partnerfirmen. Die Fluggäste warteten aufs Boarding.
Der Flug sollte nach dpa-Informationen um 13.50 starten. Das Boarding bei Langstreckenflügen dauert in der Regel rund 30 Minuten. Das bedeutet, gegen 13.15 wären die ersten Passagiere bereits an Bord gewesen. Aktuell hat das Unternehmen nach eigenen Angaben 17 Dreamliner in der Flotte.
D-ABPQ wird in Halle untersucht
Die Ursachensuche weiter. Die havarierte Boeing 787-9 sollte im Laufe des Abends in eine Technikhalle gebracht werden, sagte ein Sprecher der Lufthansa. Dort werden weitere Untersuchungen stattfinden. Später soll das Flugzeug instandgesetzt werden.
Mittlerweile konnten die verletzten Mitglieder der 13-köpfigen Lufthansa-Crew das Krankenhaus verlassen, wie die Lufthansa am Abend mitteilte. Alle anderen Mitglieder seien betreut und ihre Heimreise organisiert worden. Zwei Kabinencrew-Mitarbeitende von Lufthansa und einige Beschäftigte von Dienstleistungsunternehmen waren zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht worden.
© aero.de, dpa | Abb.: AAIB | 05.06.2026 06:17








Kommentare (10) Zur Startseite
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Soso. Was Sie nicht alles wissen. Konsultieren Sie doch beim nächsten Mal die Website des Flughafens, anstatt die DPA zu bemühen.
Das muss keine Airline selbst umsetzen.
Der A350 ist in dem Bereich ja noch aus Dural gebaut.
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Die Maschine steht im regulären Liniendienst.