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Ein europäischer Kampfjet der sechsten Generation wird nicht im angedachten FCAS-Konsortium realisiert. Die Gruppe um Airbus und Dassault zerfällt nach einem Streit der Konzerne und unterschiedlichen Vorstellungen der Bestellerstaaten Deutschland und Frankreich.
Wie "Reuters" unter Berufung auf Kreise meldet, wackelt derzeit noch ein weiteres Gemeinschaftsprojekt zwischen Airbus und Dassault.
Die Konzerne entwickeln mit "Eurodrone" ein europäisches Gegenstück zum US-amerikanischen Reaper-System. Dassault poche auf eine Entschädigung, nachdem Frankreich die Projektfinanzierung zurückgefahren hat - vor 2035 will Frankreich keine Eurodrone kaufen, dadurch verschieben sich Projektanteile zu Airbus.
Airbus-Chef Guillaume Faury hatte bereits im April auf mögliche Änderungen am Eurodrone-Projektrahmen hingewiesen. Dassault will sich laut "Reuters" derzeit nicht zum Thema Eurodrone äußern.
Eurodrone soll mit Reaper gleichziehen
Eurodrone ist ein gemeinsames Rüstungsprogramm zwischen Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien. Das Eurodrone-System soll - vergleichbar mit der US-Drohne "Reaper" - zur autonomen Boden- und Seeüberwachung eingesetzt werden und mit entsprechender Bewaffnung auch Luftnahunterstützung leisten.
Hauptauftragnehmer des Eurodrone-Programms ist Airbus Defence and Space. Die Airbus-Rüstungssparte verteilt Arbeitspakete an Dassault und Leonardo und weitere Projektpartner.
© aero.de | Abb.: Airbus | 15.06.2026 05:43







Kommentare (2) Zur Startseite
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Ich hätte jetzt erwartet, dass ein entsprechender Konsortialvertrag solche Fälle von vornherein regelt...
Offenbar ist das mit Dassault einfach nicht machbar.