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Aufsichtsrat macht Weg für Abschiebeterminal frei

Zufahrt zum Flughafen München
Zufahrt zum Flughafen München, © Flughafen München

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MÜNCHEN - Das vom Bund geplante Abschiebeterminal am Münchner Flughafen hat eine entscheidende Hürde genommen: Der Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft machte per Mehrheitsentscheidung den Weg für das Projekt frei.

Mit dem eigenen Abschiebeterminal will der Bund die Zahl der Abschiebungen deutlich erhöhen. Flüchtlings- und andere Organisationen sind strikt dagegen.

"Das geplante Gebäude soll von der Flughafen München GmbH errichtet und anschließend an den Bund vermietet werden", teilte die Flughafengesellschaft nach der Aufsichtsratsentscheidung mit und betonte: "Die Nutzung des Gebäudes soll ausschließlich durch die Bundespolizei erfolgen."

Die Flughafen München GmbH stelle somit lediglich die Infrastruktur zur Verfügung. "Die Durchführung von Rückführungsflügen liegt ausschließlich in der Zuständigkeit der Bundespolizei."

Die erforderlichen Beschlüsse seien in der Aufsichtsratssitzung mehrheitlich gefasst worden. "Hierzu gehören sowohl die Zustimmung zur Erteilung eines Bauauftrags als auch die Zustimmung zum Abschluss eines entsprechend langfristigen Mietvertrags mit dem Bund."

Münchens OB Krause hatte Nein angekündigt


Der neue Münchner Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) hatte zuletzt öffentlich angekündigt, im Aufsichtsrat gegen das Projekt zu stimmen. "Abschiebungen im großen Stil sollten nicht Teil des Geschäftsmodells des Münchner Flughafens sein", sagte er der "Abendzeitung". Die Abstimmung - eigentlich eine Formalie - war deshalb zuletzt doch mit etwas größerer Spannung erwartet worden.

Gesellschafter des Flughafens sind der Freistaat Bayern mit einem Anteil von 51 Prozent, die Bundesrepublik Deutschland mit 26 Prozent und die Landeshauptstadt München mit 23 Prozent. Bund und Freistaat haben also hier eine klare Mehrheit. Im Aufsichtsrat des Flughafens, der größere Projekte absegnen muss, sitzen indes auch mehrere Arbeitnehmervertreter.
© dpa-AFX, aero.de | 14.07.2026 17:35

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Beitrag vom 21.07.2026 - 11:35 Uhr
Unglaublich wie lange manche Entscheidungen in diesem Land brauchen. Die Flüchtlingskrise begann 2015, davor gab es schon Tausende ausreisepflichtiger Menschen. Dass manche von denen geduldet wurden - Schwamm drüber. Solange sie nicht straffällig werden, sich an die Gesetze und Bräuche halten kann man das ja vielleicht noch tolerieren. Dass man aber jahrzehntelang die kriminelle Minderheit, die Intensivstraftäter (je nach Quelle sind es nur 5-10%) nicht in den Griff bekam ist wahrlich ein Skandal. Warum musste erst das Sicherheitsgefühl in Großstädten, dann das Vertrauen in die Medien, in Justiz und Politik schwinden, so dass man nach knapp 10 Jahre und diverse Skandale später über ein Terminal diskutiert? Soll das jetzt die Lösung sein? Das Ding braucht doch weitere 5-10 Jahre bis es fertig ist und ob man die Infrastruktur dann noch adäquat nutzt oder dann eine andere Verwendung sinnvoller wäre steht in den Sternen. Zu wenig, zu spät, wahrscheinlich nicht mal zielführend.
Beitrag vom 17.07.2026 - 00:52 Uhr
@muckster,

lass dich von den linksgrün versifften Spinnern nicht unterkriegen. Das sind die besten Wahlkampfhelfer der AFD.

Definieren Sie doch bitte einmal genau 'linksgrün versifft'. Danke.

@muckster:
bin gespannt ob Sie als Jurist Beifall/Beistand auf diesem Niveau goutieren.
Beitrag vom 16.07.2026 - 22:50 Uhr
Der neue Münchner Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) hatte zuletzt öffentlich angekündigt, im Aufsichtsrat gegen das Projekt zu stimmen. "Abschiebungen im großen Stil sollten nicht Teil des Geschäftsmodells des Münchner Flughafens sein"

Das ist doch Wahnsinn. Ein solcher Mensch, der offensichtlich geltendes Recht untergraben will, ist Bürgermeister einer deutschen Stadt. Illegale abzuschieben - und zwar im ganz großen Stil - ist mehr als überfällig. Dass es darüber in Deutschland überhaupt eine Diskussion gibt, ist schon sehr befremdlich. Die Gutmütigkeit der Deutschen so gnadenlos auszunutzen ist beschämend. Die ganzen Schein-Asylanten und abgelehnte illegale Grenzüberschreitende müssen selbstverständlich abgeschoben werden.


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