Sicherheitslage
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EASA warnt vor Flügen in die VAE und nach Katar

Etihad Airways Airbus A350-1000
Etihad Airways Airbus A350-1000, © Airbus

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KÖLN - Die Vereinigten Staaten haben in der Nacht erneut Ziele im Iran bombardiert. Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) verschärft angesichts der angespannten Sicherheitslage im Nahen Osten Warnungen für den Luftverkehr in der Region - Airlines sollen die großen Golfdrehkreuze vorerst nicht anfliegen.

In einem am Dienstag veröffentlichten Conflict Zone Information Bulletin (CZIB) rät die Behörde Fluggesellschaften, den Luftraum von Bahrain, Kuwait, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten "in jeglicher Höhe" nicht zu nutzen. Die Empfehlung gilt zunächst bis zum 29. Juli 2026.

Auch Teile des Golfs von Oman sollten vorerst für Überflüge gemieden werden. Hintergrund sind nach Angaben der Behörde Risiken infolge der jüngsten militärischen Eskalation zwischen den USA und Iran.

US-Militärstützpunkte in den Golfstaaten erhöhen nach Einschätzung der EASA das Risiko durch mögliche iranische Raketen- und Drohnenangriffen auf Flughäfen. Zudem bestehe stets die Gefahr von Fehlidentifikationen ziviler Flugzeuge durch aktive Luftabwehr.

"Unvorhersehbare militärische Entwicklungen"

"Unvorhersehbare militärische Entwicklungen sowie der mögliche Einsatz von Raketen, Drohnen, Kampfflugzeugen und Luftverteidigungssystemen bergen ein hohes Risiko für den zivilen Luftverkehr auf sämtlichen Flugflächen der betroffenen Lufträume", teilte die EASA mit.

Parallel dazu bleiben weiterhin aktuelle EASA-Warnungen bestehen, nach denen Fluggesellschaften den Luftraum über Iran, Irak und Libanon meiden sollen.

Europäische Flugkonzerne wie IAG, Air France-KLM und Lufthansa haben ihre Linien in den Nahen Osten über den Sommer 2026 ausgesetzt. Die Golfairlines Emirates, Etihad Airways und Qatar Airways fuhren ihr Flugprogramm aus Europa an die Drehkreuze in Dubai, Abu Dhabi und Doha zuletzt hingegen wieder hoch.
© aero.de | Abb.: Airbus, Qatar Airways | 15.07.2026 10:06

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Beitrag vom 15.07.2026 - 11:54 Uhr
In einem am Dienstag veröffentlichten Conflict Zone Information Bulletin (CZIB) rät die Behörde Fluggesellschaften, den Luftraum von Bahrain, Kuwait, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten "in jeglicher Höhe" nicht zu nutzen. Die Empfehlung gilt zunächst bis zum 29. Juli 2026.

Mal ein Blick auf flightradar24, da gibt es dennoch unzählige "Wagemutige" die es wohl nicht "wagen" sich zu verweigern.


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