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Piloten weht bei Swiss neuer Wind entgegen

Swiss Airbus A320
Swiss Airbus A320, © Swiss

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ZÜRICH - Verhandlungen zu einem neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für Pilotinnen und Piloten der Lufthansa-Tochter Swiss kommen nach Ansicht der Schweizer Cockpitgewerkschaft Aeropers nur "zäh" voran.

"Das Ziel, vor Ablauf des GAV2023 einen neuen Vertrag vorliegen zu haben, ist aktuell gefährdet", teilte Aeropers am Freitag mit.

Im November 2025 hatten die Swiss-Piloten den laufen Tarifvertrag gekündigt, die Regelungen laufen Ende 2026 aus.

"Im April (2026) starteten die Verhandlungen für den neuen Vertrag, die aktuell ins Stocken geraten sind", so Aeropers in einer Mitteilung. "Die Verhandlungen laufen auf verschiedenen Ebenen weiter. Wir stellen aber fest, dass das Management die Schweizer Werte vernachlässigt und sich an die Lufthansa-Kultur anzulehnen scheint."

Aeropers wirft Swiss zudem "wiederholte Verstöße" gegen den laufenden Tarifvertrag und "Alleingänge" vor.

"Aeropers ist weiterhin klar der Meinung, dass tragfähige Lösungen nur gemeinsam erarbeitet werden können", so die Gewerkschaft weiter. "Verhältnisse wie bei der Lufthansa sind nicht erstrebenswert. Einen dauerhaft eskalierenden Konflikt, wie er bei Lufthansa beobachtet werden kann, möchten wir vermeiden."

Die Swiss-Piloten wollen in der aktuelle Tarifrunde vor allem an die Dienstregeln ran - in einigen Teilflotten arbeitet Swiss mit einer angespannten Personaldecke.
© aero.de | 25.07.2026 10:12

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Beitrag vom 25.07.2026 - 11:36 Uhr
Tja, das Spohr'sche Regime greift eben beinhart durch.
Da sollten die TAP Verkäufer jetzt auch genau hinschauen!


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