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Castlelake und Easyjet waren sich bereits einig, dann kam Apollo um die Ecke. Der US-Investor bietet für Easyjet 7,15 britische Pfund je Aktie, legt damit insgesamt 5,7 Milliarden Pfund (6,7 Mrd Euro) auf dem Tisch. Castlelake hatte zuletzt 6,90 Pfund je Papier geboten.
Und der Bieterkampf ist noch nicht vorbei: Easyjet hat am Montag die First zur Hinterlegung einer bindenden Übernahmeabsicht für Castlelake vom 3. auf den 7. August, 17:00 Uhr Ortszeit London verlängert - und damit an die für Apollo geltende Frist angeglichen.
"Dadurch sind sowohl Castlelake als auch Apollo verpflichtet, bis spätestens Freitag, den 7. August 2026, um 17:00 Uhr entweder ihre feste Absicht bekannt zu geben, ein Angebot für Easyjet abzugeben - oder bekannt zu geben, dass sie nicht beabsichtigen, ein Angebot für Easyjet abzugeben", teilte Easyjet mit.
Easyjet droht Zerschlagung
Über die Absichten der Investoren wird seit Wochen wild spekuliert. Finanzanalysten gehen von einer Aufspaltung des Unternehmens in Flugzeugflotte, Start- und Landerechte sowie das Urlaubsgeschäft aus - in Einzelteilen wäre Easyjet aktuell wahrscheinlich signifikant mehr wert als am Stück.
Die Easyjet-Gruppe verfügt über eine attraktive Flotte mit 368 Flugzeugen der Airbus-Serie A320, darunter 76 A320neo und 30 A321neo. Bis 2034 erwartet Easyjet aus Vereinbarungen mit Airbus noch 125 weitere A320neo und 162 A321neo - allein die bloßen Liefertermine für die gefragten Flugzeuge sind wertvoll.
Dazu kommen attraktive Easyjet-Slots, etwa in Genf, Mailand und London. Zudem hat Easyjet in den letzten Jahren ein ertragsstarkes Veranstaltergeschäft aufgebaut.
© aero.de | Abb.: Airbus, Easyjet | 04.08.2026 06:15







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