Über den Vorfall berichtete zunächst die "New York Times". Nach Quellen der Zeitung hatte der US-Präsident das Weiße Haus mit "Marine One" zur Militärbasis Andrews verlassen. Die Crew meldete den Start beim Tower des Ronald Reagan Flughafens an, die Funksprüche drangen offenbar aber nicht durch.
Zeitgleich zum Start befand sich ein Regionalflugzeug der Fluggesellschaft Envoy Air im unmittelbaren Luftraum. Nach Angaben der FAA betrug der geringste Abstand zwischen den beiden Luftfahrzeugen rund 200 Meter vertikal und 1,3 Kilometer horizontal.
Die Behörde sprach laut "New York Times" von einem "kurzzeitigen Verlust der vorgeschriebenen Staffelung" und hat Ermittlungen zu aufgenommen.
Im Washingtoner Luftraum kam es in der Vergangenheit immer wieder zu kritischen Verkehrskonstellationen zwischen militärischen und zivilen Flugzeugen. Am 29. Januar 2025 war über dem Potomac River eine UH-60 seitlich in eine CRJ-700, American Airlines 5342 aus Wichita, geflogen - alle 67 Insassen beider Luftfahrzeuge kamen bei dem Unfall ums Leben. Die CRJ-700 befand sich im Endanflug auf den Reagan Airport.
© dpa-AFX, aero.de | 06.08.2026 15:29







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