"Kein normales Jahr"
Älter als 7 Tage

Tui muss mit sehr kurzfristigen Buchungen klarkommen

TUI Boeing 737-8
TUI Boeing 737-8 "Mallorca", © TUI

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HANNOVER - Folgen des Iran-Kriegs auf den Tourismus belasten Tui. Der weltgrößte Reisekonzern hat Markterwartungen für das dritte Geschäftsquartal verfehlt. Im Vergleich zum Vorjahr trübte sich das operative Ergebnis von starken 321 Millionen Euro auf nur noch 234 Millionen Euro ein.

Finanzanalysten hatten eine Abkühlung zwar erwartet, aber mit 275 Millionen Euro Betriebsergebnis gerechnet. 

"2026 ist kein normales Jahr", sagte Tui-Konzernchef Sebastian Ebel "Tui hat sich gut behauptet in einem schwierigen Marktumfeld. Unser Geschäftsmodell erweist sich als resilient." Buchungen gehen laut Ebel aber "kurzfristiger" ein.

Den "anhaltenden Trend zu späteren Buchungen" spürt Tui vor allem bei Flugreisen. Für die Sommerferien sprangen Buchungen erst in den letzten vier Wochen spürbar an.

An der laufenden Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr in einer EBIT-Spanne von 1,1 bis 1,4 Milliarden Euro, dem Vorjahresergebnis, hält Tui fest.
© aero.de | Abb.: Tui | 12.08.2026 09:56


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