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Discover Airlines muss auf Namibia-Linie Tankstopp einlegen

Discover Airlines in Frankfurt
Discover Airlines in Frankfurt, © Discover Airlines

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FRANKFURT - Befürchtete Mangellagen bei Flugtreibstoff durch den Iran-Krieg blieben aus - Europas Airlines operieren im Flugsommer 2026 stabil. Vereinzelt hapert es mit der Kerosinversorgung vor Ort aber doch - Discover Airlines ist in Namibia aktuell mit Treibstoffrationierungen konfrontiert.

Noch hat Lufthansa mit dem Ferienflieger Discover Airlines Windhoek aus Frankfurt für sich. Condor nimmt die Linie nach Namibia erst im Sommer 2027 wieder auf.

Die Strecke bereitet Flugplanern und Besatzungen von Discover Airlines gerade zusätzliche Arbeit. Nach Flugdaten legten die auf Flug 133, Windhoek-Frankfurt, eingesetzten Airbus A330-300 am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche technische Zwischenstopps im benachbarten Angola ein.

Die D-AIKI und die D-AIKE verweilten rund zwei Stunden in Luanda - und wurden dort für den Weiterflug nach Frankfurt aufgetankt.

Nach Medieninformationen hat der Flughafen Windhoek Betankungen internationaler Flüge rationiert, nachdem Öllieferungen aus den Golfstaaten stocken. Neben Discover Airlines fliegt im Lufthansa-Konzern auch die Swiss-Schwester Edelweiss Windhoek an. 

Infolge des Iran-Kriegs hat sich Kerosin zwar weltweit verteuert. Ein Viertel der geplanten Kerosinlieferungen nach Europa aus der Golfregion fielen 2026 aus - aber es gibt andere Bezugsquellen. Importe aus den Vereinigten Staaten und Nigeria haben die Versorgungslage stabilisiert.

Raffinierien im "Max-Jet-Modus"

"Zudem haben europäische Raffinerien ihre Kerosinproduktion auf das maximale Level hochgefahren", gab Lufthansa-Konzernvorstand Dieter Vranckx im Vorfeld der Hauptreisezeit Entwarnung. Mit dem sogenannten "Max-Jet-Modus" priorisieren die Ölkonzerne die Produktion von Flugtreibstoff in den Anlagen.

Lokale Treibstoffengpässe treten im globalen Airlinesystem immer wieder auf - Anfang 2025 musste Lufthansa auf der Linie Johannesburg-Frankfurt Jets in Namibia auffüllen. Grund für den akuten Engpass in Südafrika war damals ein Raffinieriebrand.
© aero.de | Abb.: Fraport | 21.08.2026 09:08


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