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Innerhalb der Obergrenze soll allerdings der Anteil von Linien- und Charterflügen von derzeit 122.176 auf bis zu 128.000 Bewegungen steigen, teilte der Flughafen am Freitag mit.
Der Flughafen begründet die Änderungen mit einer aktuellen Luftverkehrsprognose für 2040 - und dem Ziel, internationale Anbindung Nordrhein-Westfalens zu sichern.
Mit mehr Flexibilität will der Airport zudem Verkehrsspitzen brechen. In Betriebszeiten mit genehmigtem Zweibahnbetrieb will der Flughafen künftig bis zu 60 statt bislang 47 Flugbewegungen koordinieren. So sollen Engpässe besser gesteuert, Verspätungen reduziert und Flugangebote stärker entlang der Nachfrage ausgerichtet werden.
Bei Engpässen im Luftraum oder Gewittern will der Flughafen die sogenannten "Zweibahnstunden" mit mehr Planungsspielraum festsetzen. Dies werde helfen, zusätzliche Verspätungen zu vermeiden und den Flugbetrieb zu stabilisieren.
Antrag liegt ab 2. September 2026 aus
"Der Kern unseres geänderten Antrags ist die intelligente, flexible Nutzung bestehender Kapazitäten - nicht deren Ausweitung", sagte Flughafen-Chef Lars Redeligx. Unveränderte Kapazitätsobergrenzen schaffen laut Redeligx einen verlässlichen Rahmen für den Anwohnerschutz.
Eine öffentliche Auslegung des geänderten Antrags beginnt am 2. September 2026. Anwohner können sich über die Unterlagen informieren und Stellungnahmen in das laufende Verfahren einbringen.
© aero.de | Abb.: Flughafen Düsseldorf, Andreas Wiese | 28.08.2026 15:22







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