Flug 4U9525
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Richterin: Klage hat keine Aussicht auf Erfolg

Flug 4U9525 - Trümmerteile an der Absturzstelle
Flug 4U9525 - Trümmerteile an der Absturzstelle, © BEA

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BRAUNSCHWEIG - Hinterbliebene des Germanwings-Absturzes haben enttäuscht auf den Auftakt eines neuen Schmerzensgeld-Prozesses in Braunschweig reagiert.

"Also ich sehe unsere Chancen bei einem Prozent", sagte Klaus Radner der Deutschen-Presse-Agentur. Er hat bei dem Flugzeugabsturz am 24. März 2015 in den Alpen seine Tochter, ein Enkelkind und den Freund der Tochter verloren.

Der 71-Jährige vertritt die Auffassung, dass viele Organisationen und Menschen versagt hätten und ihrem Beruf nicht ordentlich nachgekommen seien. "Und da wollen wir einfach die Verantwortlichen benennen und auch verurteilt haben", sagte er und kündigte an, dies auch weiter zu versuchen. "Wenn es eine Chance gibt. Vielleicht gibt es dieses berühmte eine Prozent", sagte Radner.

In dem Zivilverfahren um zusätzliches Schmerzensgeld nach dem Absturz mit 150 Toten hat das Landgericht Braunschweig den Hinterbliebenen zum Auftakt wenig Hoffnung gemacht: Die Kammer gehe vorläufig davon aus, dass die Klage keine Aussicht auf Erfolg habe, sagte die Richterin. Die Kläger könnten ihre Ansprüche eher gegen die Fluggesellschaft geltend machen, sagte sie unter anderem zur Begründung.

"Ich wusste ungefähr, was da rauskommt", sagte Engelbert Tegethoff, der beim Absturz eine Tochter verloren hat. "Aber das alles wieder heute zu hören, da kommen die ganzen Bilder wieder zum Vorschein", beschrieb er. "Es geht meiner Frau und mir schlecht", sagte er unter Tränen. Abschließen gehe aber nicht, sie müssten wie die anderen Angehörigen damit leben.

30 Hinterbliebene haben mehr als elf Jahre nach der Katastrophe Ansprüche von jeweils bis zu 110.000 Euro gegen die Bundesrepublik Deutschland angemeldet. Verhandelt wird das Zivilverfahren in Niedersachsen, weil das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) seinen Sitz in Braunschweig hat. Die rechtlichen Vertreter der Behörde beantragten, die Klage abzuweisen.

Die Germanwings-Maschine war am 24. März 2015 auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf abgestürzt. 144 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder kamen ums Leben. Ermittlungen ergaben, dass der damalige Copilot das Flugzeug der Lufthansa-Tochtergesellschaft absichtlich gegen einen Berg gesteuert hatte.

Copilot hatte Flugzeug absichtlich gegen Berg gesteuert

Nach Überzeugung der Kläger ist die Flugtauglichkeit des Copiloten damals nicht ausreichend überwacht worden. Am Ende der Verhandlung in Braunschweig betonte die Richterin, die Argumentation der Kläger bis zur Verkündung der Entscheidung am 6. Oktober erneut prüfen zu wollen.

"Ich bin schon ziemlich wütend auf das Luftfahrt-Bundesamt", sagte Tegethoff und sprach von "Staatsversagen". Ziel der Klage sei es, Klarheit zu schaffen und dafür zu sorgen, dass sich ein solcher Fall niemals wiederhole. "Es geht nicht ums Geld", sagte er. "Es geht um das Ziel, dass so eine Katastrophe nie wieder passiert". Dann wäre der Tod der Menschen aus seiner Sicht nicht ganz sinnlos gewesen.
© dpa | 28.08.2026 15:06

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Beitrag vom 01.09.2026 - 19:22 Uhr
Nun, nach 4427 Beiträgen als @Jordan, scheint niemand bei den Moderatoren und Betreibern der Seite etwas auszusetzen zu haben (ausser den Foristen die meinen Forennamen lesen und sofort Zornesfalten auf der Stirn bekommen... ;).


Kein Moderator ließt deine Kommentare Paul.

Dieses Forum wird durch die "melden"-Funktion halbautomatisch moderiert und nachdem diese Funktion nur Desktopbrowsern zur Verfügung steht und viele auch aus Prinzip keine Kommentare melden wird hier fast nur nach dem Willen einiger weniger hobbyloser Denunzianten moderiert.

Wer sich damit jetzt angesprochen fühlt kann seine Empörung behalten oder aber diesen Kommentar stilgerecht melden. Es ändert nichts.

Also: immer entspannt bleiben.

Beitrag vom 01.09.2026 - 18:27 Uhr
Mann @Jordan. Wir sind doch alle nicht blöd und wissen wer da ständig unter nem neuen Nick zurückerscheint ... Kommentiere wegen meiner seinen Inhalt, aber oute ihn doch nicht ständig, wo jeder Bescheid weiss. Oder mach das mit PN's klar ... Ist dich kindisch dieses "Herr Lehrer ich weiß was" ...

Vor allem wenn es von einem User kommt, der diese Phase damals selbst durch hat... Der aktuelle Username ist ja auch Name Nummer 5? oder doch schon 6 von dem User... gerade da sollte man sich diesen Kindergarten sparen

Fast richtig. Einmal wurde ich gesperrt weil sich ein Forist in der deutschen Geschichte nicht auskennt und mich wegen angeblichen Nazivokabular angeschwärzt hat, für die zweite Sperrung hat sich im Nachhinein die Reaktion bei mir entschuldigt und mein (3.)Vorschlag und Versuch hier nur noch mit Klarnamen zu schreiben, wurde nicht goutiert.

Nun, nach 4427 Beiträgen als @Jordan, scheint niemand bei den Moderatoren und Betreibern der Seite etwas auszusetzen zu haben (ausser den Foristen die meinen Forennamen lesen und sofort Zornesfalten auf der Stirn bekommen... ;).

Also: immer entspannt bleiben.

Beitrag vom 01.09.2026 - 11:50 Uhr
Mann @Jordan. Wir sind doch alle nicht blöd und wissen wer da ständig unter nem neuen Nick zurückerscheint ... Kommentiere wegen meiner seinen Inhalt, aber oute ihn doch nicht ständig, wo jeder Bescheid weiss. Oder mach das mit PN's klar ... Ist dich kindisch dieses "Herr Lehrer ich weiß was" ...

Vor allem wenn es von einem User kommt, der diese Phase damals selbst durch hat... Der aktuelle Username ist ja auch Name Nummer 5? oder doch schon 6 von dem User... gerade da sollte man sich diesen Kindergarten sparen


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