Nach dem Fund von Drohnenteilen nahe dem Bundeswehr-Fliegerhorst Wunstorf prüft die Bundesanwaltschaft einen möglichen Zusammenhang mit dem Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig. "Wenn ein Zusammenhang bestehen könnte, schauen wir uns das an", sagte eine Sprecherin der Karlsruher Behörde.
Wie "WDR", "NDR" und "Süddeutsche Zeitung" melden, gehen Ermittler inzwischen davon aus, dass die Drohne von Wunstorf mit Sprengstoff bestückt gewesen sein könnte. Dies wäre neben der Bauart eine weitere Parallele zu Leipzig/Halle - hier trug die Drohne eine "Semtex"-Ladung.
Nach Informationen aus Sicherheitskreisen handelte es sich in Wunstorf nicht um eine handelsübliche Drohne, sondern um ein mit eigenen Bauteilen versehenes Flugobjekt.
Der Fundort, rund zwei Kilometer vom Fliegerhorst Wunstorf entfernt, legte früh den Verdacht nahe, dass es sich um einen russischen Ausspähversuch gehandelt haben könnte. Die Drohne, die zufällig von einem Landwirt gefunden wurde, lag dort Ermittlern zufolge womöglich aber schon längere Zeit am Boden.
© dpa-AFX, aero.de | Abb.: DVIDS (Symbolbild) | 22.09.2026 18:32







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