Mehrere Hobby-Drohnenflieger haben gegen das während des Oktoberfests verschärfte Flugverbot im Umkreis des Münchner Flughafens verstoßen.
In zwei Fällen führte das laut Polizeipräsidium Oberbayern Nord zu kurzzeitigen Einschränkungen des Flughafenbetriebs. Die Polizei forderte daher Drohnenflieger auf, sich vor dem Start ihres Fluggeräts über die aktuellen Vorschriften zu informieren - und warnte vor den möglichen teuren Folgen und drohenden Strafverfahren.
Nachzulesen sind die örtlichen Bestimmungen auf der "Digitalen Plattform unbemannte Luftfahrt" des Bundesverkehrsministeriums (www.dipul.de).
Drohnen im Umkreis von sechs Kilometern um den Flughafen nicht erlaubt
Während des Oktoberfests ist das Flugverbot für Drohnen am Flughafen auf einen Umkreis von sechs Kilometern rund um den Tower vergrößert. Einen politischen Hintergrund hatten die verbotenen Drohnenflüge offenkundig nicht: Nach Worten einer Polizeisprecherin handelte es sich um Hobby-Drohnenflieger, deren Geräte die Begrenzung der sechs-Kilometer-Zone überschritten hatten.
Da viele internationale Touristen zur Wiesnzeit nach München kommen, herrscht am Flughafen mehr Betrieb als ansonsten Ende September zu erwarten wäre. Allein die Lufthansa zählt an den 16 Tagen in München etwa 1,7 Millionen Passagiere.
Das Polizeipräsidium verband seine Warnung mit dem Hinweis, dass Fluggesellschaften und Flughafen im Falle von Einschränkungen des Flugbetriebs von den Drohnenlenkern mehrere tausend Euro Schadenersatz fordern können. Falls die Luftsicherheit gefährdet wird, kann das demnach auch ein Strafverfahren nach sich ziehen.
© dpa | 01.10.2026 10:07







Kommentare (4) Zur Startseite
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Aktuell ist 156.0.1 (64-Bit)... Könnte bei mir aber auch am Linux liegen...
Mit Chromium klappt alles auf der Seite.
Dieser Beitrag wurde am 02.10.2026 21:46 Uhr bearbeitet.
Da steht Stand heute 11:45 nichts von München oder Freising, lediglich im sog. "map-tool" ist ein
weiterer Kreis um Freising als "Polizei-Einsatz" gekennzeichnet - wenn man denn einen Browser hat,
wo das Tool funktioniert. Also zB. nicht Firefox...
Also mit meinem FF 115 funktioniert's. Trotz uBlock Origin.
Ich finde ja auch, unverantwortliches Verhalten gehört bestraft, aber jetzt mal im Ernst:
Wer rechnet denn als Hobby-Modellflieger damit, dass "wegen des Oktoberfests" ein generelles 1km um den Zaun Flugverbot um einen Flughafen auf 6km erweitert wird? Da ist man in Freising querab von den Bahnen doch schon ziemlich weit im Grünen.
Und selbst wenn man auf dipul.de nachschaut:
Da steht Stand heute 11:45 nichts von München oder Freising, lediglich im sog. "map-tool" ist ein weiterer Kreis um Freising als "Polizei-Einsatz" gekennzeichnet - wenn man denn einen Browser hat, wo das Tool funktioniert. Also zB. nicht Firefox...
Von der Sinnhaftigkeit einer Erweiterung der Flugverbotszone aufgrund eines erhöhten Betriebs mal ganz abgesehen. Wenn eine Drohne eine Gefahr für 100 Flugzeuge pro Stunde darstellt, stellt sie auch eine Gefahr für ein einziges Flugzeug dar.
Update 15:20:
14.09.2026 Polizeilicher Einsatz am Flughafen München
ist jetzt in der Liste.
Dieser Beitrag wurde am 01.10.2026 15:24 Uhr bearbeitet.