Emergency AD
Älter als 7 Tage

A330/A340-Betreiber sollen Goodrich-Sonden überprüfen

FRANKFURT/M. - Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat eine Emergency Airworthiness Directive (AD 2009-0202-E) an Betreiber von Flugzeugen der Airbus A330/A340-Serie mit Pitotsonden des Herstellers Goodrich herausgegeben. Die Lufttüchtigkeitsanweisung ordnet eine sofortige Überprüfung der pneumatischen quick-disconnect Anschlüsse der Sonden an.



Die EASA habe zuletzt mehrere Berichte über lose Anschlüsse an Pitotsonden der Goodrich-Serie P/N 0851HL erhalten. Hierdurch bestehe ein Risiko fehlerhafter Geschwindigkeitsangaben, begründet die EASA die Herausgabe der Lufttüchtigkeitsanweisung.

Nach dem Absturz eines Airbus A330-200 der Air France auf Flug AF447 am 1. Juni hatte die EASA in einer Lufttüchtigkeitsanweisung erst Ende August den vollständigen oder teilweisen Austausch der an der Unglücksmaschine eingesetzen Thales-Pitotsonden mit Goodrich P/N 0851HL-Sonden angeordnet.

Die amerikanische Luftfahrtaufsicht FAA folgte der EASA im September in einer korrespondierenden Lufttüchtigkeitsanweisung.

EASA Emergency AD 2009-0202-E



© aero.de | Abb.: Air France, Symbolbild | 22.09.2009 14:01

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Beitrag vom 23.09.2009 - 07:22 Uhr
Morgen Jungs, schön dass ihr euch so beharkt! Das Problem der Pitot-Sonde ist etwas tiefer geschichtet. Das liegt im Atlantik unweit der brasilianischen Küste! Dieser Unfall wird nie aufgeklärt und wenn dann eben auf der Geschichte Pitot-Sonde. Das dieser Unfall durch, ich vermute durch Stallorder aus Paris, verursacht wurde, könnte der Grund sein. Ich habe mal einen Artikel in der Aero-International gelesen, welcher sich mit Wetter befasst, ich meine sehr aufschlußreich! Zum anderen, kenne ich einige NVA-Piloten die mit SU22 durch solche Wetter gerast sind, von Auftriebsverlust und Lift-up und Lift-down ist da die Rede.
Ich glaube, der Boden wird für die Schuldfrage am A330 Unglück Richtung Pitot geebnet.

Gruß aus EDDC
Beitrag vom 22.09.2009 - 21:02 Uhr
Schön, dass du wieder da bist SDFlight (sorry, sollte ich andere Beiträge zwischenzeitlich übersehen haben) und vielen Dank für die wie immer fachmännischen und interessanten Erklärungen.
Beitrag vom 22.09.2009 - 20:06 Uhr
Auch Werkzeug kann kaputt gehen auch wenn es regelmässig überprüft wird....
Und Drehmomentschlüssel in der Luftfahrt haben ganz kleine Toleranzen sind aber dadurch halt auch anfälliger als einer vom Baumarkt, der aber dafür nicht genau ist..
Ein Triebwerksdrehmomentschlüssel beispielsweise wird alle 20 Bolzen kontrolliert. Kostet aber auch soviel wie ein gut ausgestatteter Kleinwagen.

Menschen machen Fehler, die Schrauben haben Fertigungstoleranzen, dadurch gehen sie manchmal schwer drauf sind aber noch nicht richtig fest auch wenn der Schlüssel das vielleicht schon anzeigt, da aber zwei Gewindegänge zuwenig fassen, löst sich das mit der Zeit, da gibt es hundert Möglichkeiten, sowas passiert leider, dafür gibt es ja die AD's. Schlamperei wäre es höchstens, wenn man jetzt nichts machen würde. Und da wie schon gesagt, Menschen, nichts anderes sind Luftfahrtmechaniker, Fehler machen und man diese jedem auch zugestehen muss und sollte, kann man nichts anderes machen, also Kontrollmechnismen zu entwickeln, aber auch die sind nie perfekt. Jeder der also glaubt, Fehler könnte man gänzlich vermeiden bzw ausschließen, lebt nicht in der Realität.

Nicht alles was schief geht ist Schlamperei ETOPS...., Wenn man natürlich keine Fehler macht, dann kommt man nicht in eine solche Lage, etwas korrigieren zu müssen. Ein schlauer Mensch hat mal gesagt: "Nur wer nichts macht, macht auch nichts falsch.."
Du scheinst ein enorm großen Hass auf alle Mechaniker usw zu haben und hinter jedem Vorfall steckt Schlamperei, zum einen ist es langweilig das immer zu hören, zum anderen ist es wenig glaubhaft und schon gar nciht der Wirklichkeit entsprechend. Den mutwillig ist das sicher nicht passiert.

Gruß aus EDHI


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