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Airbus und Dassault legen Streit über Kampfjet bei

FCAS-Modell auf der Paris Air Show 2019
FCAS-Modell auf der Paris Air Show 2019, © Airbus

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PARIS - In die zuletzt festgefahrenen Gespräche über die Arbeitsverteilung beim europäischen Kampfjetprojekt FCAS kommt einem Insider zufolge Bewegung. Beteiligte Unternehmen wie Airbus und Dassault Aviation haben eine vorläufige Einigung erzielt, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person.

Damit ist der Weg frei für eine Fortsetzung der Verhandlungen auf Ebene der beteiligten Staaten Deutschland, Frankreich und Spanien. Die französische Zeitung "La Tribune" hatte Anfang April zuerst über den Fortschritt berichtet.

Das als Future Combat Air System (FCAS) bekannte Luftkampfsystem soll ab 2040 den deutschen Eurofighter und die französische Rafale ablösen. Doch Frankreich, Deutschland und Spanien streiten wie bei früheren gemeinsamen Rüstungsprojekten darüber, wie die Produktionsanteile unter den beteiligten Firmen aufgeteilt werden.

Im Februar hatten Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Emmanuel Macron vergeblich versucht, den Streit zwischen Ministerien und Rüstungsindustrie über die nationale Aufgabenverteilung bei der Entwicklung des Jets zu schlichten. Das Bundesverteidigungsministerium zeigte sich jedoch zuletzt optimistisch, dass eine Einigung vor dem Herbst gelingt.
© aero.de, Reuters | Abb.: Airbus | 10.04.2021 07:56

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Beitrag vom 12.04.2021 - 08:08 Uhr
Deep State, soso.
Beitrag vom 11.04.2021 - 17:53 Uhr
Was für ein bayrisches Projekt könnte denn je herausspringen?
Beitrag vom 11.04.2021 - 11:59 Uhr
Das traurige ist ja: die Franzosen haben Recht damit.

Die deutsche Luft- und Raumfahrtindustrie ist heute sowohl vom Volumen als auch vom Know-How her tatsächlich ein Witz verglichen mit der französischen.

Also das Resultat von 70 Jahren konsequenter Förderung ...

MBB hatte auch mal ein paar heiße Eisen im Feuer aber schon damals war die (Kohl) Politik sehr gut darin die lodernde Glut der Deutschen zu löschen.



Am Ende geht es hier aber wohl nur darum dass der französische Deep-State dieses interntionale bzw. politische Projekt sabotieren will um nach dessen Scheitern ein nationales Projekt durch zu bekommen.

Evtl. springt dann ja sogar für Deutschland/ Bayern ein nationales Projekt bei raus ... 🙊😍 man wird ja wohl noch träumen dürfen.

Etwas mehr Diversität in der Luft- und Raumfahrt wäre auf jeden Fall nicht verkehrt.


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