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American Airlines streicht 737 MAX bis 2020 aus dem Flugplan

American Boeing 737 MAX 8
American Boeing 737 MAX 8, © Boeing

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FORT WORTH - Die US-Fluggesellschaft American Airlines rechnet in diesem Jahr nicht mehr mit einer Wiederinbetriebnahme der nach zwei Abstürzen mit Startverboten belegten Boeings vom Typ 737 MAX.

Das Unternehmen teilte am Mittwoch mit, die Maschinen bis zum 16. Januar aus dem Flugplan zu nehmen. Boeings Problemflieger fallen somit in der von starkem Reiseaufkommen geprägten Weihnachtszeit aus. Zuvor hatte American 737-MAX-Flüge bis zum 3. Dezember gestrichen.

Angesichts der andauernden Schwierigkeiten, die Boeing bei der angestrebten Wiederzulassung der Maschinen hat, kommt der Schritt der Fluggesellschaft wenig überraschend. Die 737 MAX darf seit Mitte März fast weltweit nicht mehr abheben. Hersteller Boeing steht unter Druck, Software-Probleme zu beheben, die als eine entscheidende Ursache der zwei Abstürze mit insgesamt 346 Todesopfern gelten.

Den betroffenen Airlines machen die Startverbote schwer zu schaffen, zahlreiche Flüge fallen deshalb aus. Zudem ist unklar, ob und wann bestellte 737-MAX-Flugzeuge ausgeliefert werden können. Boeing hat bereits viel Geld für Kompensationszahlungen zurückgelegt.

Die beiden anderen großen US-Fluggesellschaften mit 737-MAX-Maschinen in der Flotte - Southwest und United Airlines - planen derzeit bis 5. Januar beziehungsweise bis 19. Dezember nicht mit den Krisen-Jets.
© dpa-AFX, aero.de | 09.10.2019 20:03

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Beitrag vom 10.10.2019 - 00:00 Uhr
Immerhin gab es eine weltweite Zulassung.
...mit dem Ergebniss von 2 Flugzeugabstürzen und über 350 Todesopfern!
Eine folgenschwere Zulassung, die diesen Namen nicht verdient!

Dieser Beitrag wurde am 10.10.2019 00:02 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 09.10.2019 - 23:38 Uhr
Immerhin gab es eine weltweite Zulassung.
Beitrag vom 09.10.2019 - 22:29 Uhr
Die MAX hat keine „Softwareprobleme“ sondern ausgewachsene Hardwareprobleme. Zum einen ist die Hardware scheinbar zu leistungsschwach, um eine geeignete Fehleranalyse parallel zu rechnen. Dann sind die Sensoren nur mit einem Rechner verbunden und nicht mit allen (Boeing Euphemismus - nur zwei), weil der Rechner dann noch mehr überlastet wäre. Dann wären da noch nur eine Steuerleitung für das Ruder, überlastete Motoren für die Trimmung, die Verbindungen zwischen Rumpf und Tragflächen sind nicht ausreichend dimensioniert...

„Softwareprobleme“?


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