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Austrian kritisiert Einreiseverbote

Alexis von Hoensbroech
Austrian CEO Alexis von Hoensbroech, © Austrian Airlines

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WIEN - Nach der Verlängerung der Landeverbote für Flüge aus Südafrika und Großbritannien zweifelt Austrian Airlines die Sinnhaftigkeit der Maßnahmen an. Umsteigeflüge sind weiter möglich.

"Diese Landeverbote sind unverhältnismäßig und wirkungslos. Wir fordern flächendeckende Einreisekontrollen mittels Corona Test nach der Ankunft für alle Reisenden aus diesen Gebieten, unabhängig von ihrer Flugroute," verlangt AUA-Chef Alexis von Hoensbroech von der Bundesregierung.

Nach Einsprüchen der Opposition zu verpflichtenden Coronatests im Handel und in der Gastronomie verlängerte die Bundesregierung den aktuellen Lockdown in Österreich bis zum 24. Januar.

Die Flüge könnten zwar durchgeführt werden, am Rückweg aber ohne Passagiere. Austrian Airlines bot erneut Repatriierungsflüge an - eine entsprechende Genehmigung dafür wurde bisher nicht erteilt.

Die deutsche Bundesregierung hat zuletzt eine Corona Testpflicht für Fluggäste aus Irland, Südafrika und Großbritannien eingeführt. Eine solche Lösung will Austrian Airlines nun auch für Österreich.

Von Hoensbroech verweist auch auf den hohen Anteil von Transitpassgieren, die gar nicht in Österreich einreisen. So würden auf Flügen aus Großbritannien rund 30 Prozent aller Passagiere in Wien nur umsteigen, aus Südafrika über 40 Prozent. Dazu bietet die Airline ihren Passagieren nun eine Umbuchung auf Umsteigeflüge an, die auch weiterhin eine Einreise erlauben.
© aero.at | 11.01.2021 07:37


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