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Boris Johnson hat keine Eile in Sachen Heathrow

Ausbau der Flughafens London-Heathrow
Ausbau der Flughafens London-Heathrow, © LHR

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LONDON - Allzu schnell wird der britische Premierminister Boris Johnson sich nicht vor die Bagger werfen können, um die dritte Startbahn in Heathrow zu verhindern - denn es sind gar keine in Sicht. So könnte es nach dem Willen der Regierung auch noch eine ganze Weile bleiben: der Flughafenausbau gehört nicht zu ihren Prioritäten.

"Ich habe keine Bagger gesehen und es deutet auch nichts darauf hin, dass bald welche eintreffen", sagte Johnson, der in seiner Zeit als Londoner Bürgermeister zu den ausgesprochenen Gegnern einer Flughafenexpansion zählte.

Als Premierminister spielt ihm nun in die Hände, dass die Luftfahrtbehörde CAA die nötigen Mittel für eine Fertigstellung der Startbahn bis 2026 nicht freigegeben hat. Nach dem bisherigen Stand der Dinge verzögert dies die Inbetriebnahme bis Ende 2029.

Johnsons Aussagen stellen einen weiteren Rückschlag für das Flughafenmanagement dar, das die Expansion als unabdingbar ansieht, um die Wettbewersfähigkeit zu bewahren.

"Diese Expansion wird ein entscheidendes Thema eines jeden neuen Premierministers sein", sagte CEO John Holland Kaye nach der Wahl Johnsons zu aero.de. "Da wir die EU verlassen werden wir Handelsverbindungen brauchen, die nur Heathrow bieten kann." Premier Johnson sieht das offensichtlich anders.
© aero.de (boa), Bloomberg | Abb.: Heathrow Airport | 12.02.2020 12:29


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