Boeing 787
Älter als 7 Tage

NTSB ermittelt nach Panne mit GEnx-Triebwerk

Air India Boeing 787
Air India Boeing 787, © The Boeing Company

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CHARLESTON - Eine werksneue Boeing 787 hat bei den Vorbereitungen zu ihrem ersten Testflug Teile ihres Triebwerks verloren. Der Vorfall ereignete sich bereits am Samstag am Boeing-Standort Charleston und betraf die für Air India gebaute ZA238, das zweite in South Carolina endmontierte Flugzeug. Heiße Triebwerksteile entzündeten trockenes Gras am Rollfeld, das von der Flughafenfeuerwehr gelöscht wurde. Boeing und das NTSB untersuchen jetzt den Zwischenfall.

Die Ermittler dürften einen Foreign Object Damage, einen Konstruktionsfehler, ein fehlerhaftes Teil oder menschliches Versagen bei der Fertigung des Triebwerks in Betracht ziehen, mutmaßt Luftfahrt-Analyst Scott Hamilton in einem Blogeintrag. Der Vorfall bereite ihm aber keine größeren Sorgen um das 787-Programm. Bei einem neuen Triebwerk bestehe eben stets das Risiko kleinerer Pannen.

Wegen eines frühzeitig erkannten Korrosionsproblems an einem Triebwerksteil musste Erstbetreiber All Nippon Airways (ANA) im Juli fünf 787 vorübergehend aus dem Verkehr nehmen. ANA setzt an ihren 787 allerdings nicht den Antrieb von GE sondern das Rolls-Royce Trent 1000 ein.

Das GEnx treibt bei Japan Airlines die 787 an. Die Airline hat bisher keine Probleme mit dem Triebwerk gemeldet.
© aero.de | Abb.: The Boeing Company | 31.07.2012 08:56


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