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Lauda probiert Kurzarbeit weiter ohne Betriebsrat

Lauda Airbus A320
Lauda Airbus A320, © Milan Airport

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WIEN - Die österreichische Ryanair-Tochter Laudamotion versucht weiter, Kurzarbeit ohne einen Betriebsrat durchzusetzen. 

97 Prozent der Piloten und 95 Prozent des Kabinenpersonals hätten am Wochenende individuelle Kurzarbeitsverträge unterschrieben, heißt es in einem internen Schreiben des Unternehmens, das der österreichischen Nachrichtenagentur APA vorliegt. Nun hoffe man auf Unterstützung der Gewerkschaft Vida.

Mit der Gruppe, die sich als rechtskonform gewählter Betriebsrat sieht, aber von Laudamotion nicht anerkannt wird, will das Management jedenfalls weiter nicht sprechen, hieß es am Dienstag zur APA. 

Rechtlich muss ein Unternehmen, das einen Betriebsrat hat, Kurzarbeit über diesen beantragen. Unternehmen ohne Betriebsrat können individuelle Kurzarbeitsanträge mit den Mitarbeitern beim Arbeitsmarktservice einreichen. 

Die Frage, ob Laudamotion einen Betriebsrat hat, ist gerichtsanhängig. Hintergrund ist ein Konflikt zwischen der Geschäftsführung und der Betriebsratschefin. 

Die Firma hat die Mitarbeiterin trotz Kündigungsschutz, den sie aus Gewerkschaftssicht als Betriebsrätin hatte, gekündigt und erkennt deshalb auch ihre Wiederwahl in den Betriebsrat nicht an und bezeichnet sie nur als "ehemalige Mitarbeiterin".
© dpa | 24.03.2020 16:08

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Beitrag vom 24.03.2020 - 22:55 Uhr
Ich hoffe wirklich für die Europäische Luftfahrt, dass auch dieser Flugbetrieb nach der Corona-Krise nicht wieder abheben wird... unfassbar, dieses Gebaren...!


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