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US-Abgeordnete ringen um Rettungspaket für Airlines

American Airlines
McDonnell Douglas MD-80 von American Airlines, © Magic Aviation (CC BY 2.0)

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WASHINGTON - Demokratische Abgeordnete stellen US-Airlines ein 40 Milliarden US-Dollar schweres Rettungspaket in Aussicht - und fordern im Gegenzug Verbesserungen bei Sozial- und Umweltstandards.

Wie die Nachrichtenagentur "Reuters" berichtet, sieht der Gesetzentwurf der US-Demokraten 37 Milliarden US-Dollar an Zuschüssen für Airlines vor plus drei Milliarden US-Dollar für Bodenpersonal. Zusätzlich wollen die Abgeordenten den Airlines Kredite in Höhe von 21 Milliarden US-Dollar gewähren - im ersten Jahr ohne Zinsen.

Gänzlich umsonst wären die Hilfen dem Entwurf zufolge dennoch nicht: im Gegenzug sollen die Airlines Chefgehälter bei maximal dem 50-fachen des Durchschnittsgehaltes der Mitarbeiter deckeln und Aktienrückkäufe sollen ausgeschlossen werden.

Zudem sollen die Airlines verpflichtet werden, ihre Emissionen ab 2025 vollständig zu kompensieren, sie bis 2035 um ein Viertel und bis 2050 um die Hälfte zu reduzieren. Mitarbeiter sollen mindestens 15 US-Dollar pro Stunde bekommen. Wartungsarbeiten sollten vorwiegend in den USA durchgeführt werden.

Zwischen den Republikanern und den Demokraten herrscht Uneinigkeit über den Gesetzentwurf. Republikaner schlagen vor, die Airlines mit Krediten in Höhe von knapp 60 Milliarden US-Dollar versorgen könnten - im Gegenzug zu Aktien, Optionen oder anderes Eigenkapital.
© aero.de (boa) | 24.03.2020 11:10


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