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Beitrag vom 06.05.2013 - 13:16 Uhr
UserNCC1701
User (292 Beiträge)
 http://www.aerotelegraph.com/emirates-direktfluege-mailand-new-york-kopenhagen-seattle

In diesem Sinne, schauen wir mal ob wir in HAM nicht doch wieder unsere Destination JFK bekommen (Double Daily :) ) Vielleicht steht ja der Ausbau am Südpier doch irgendwie in Verbindung mit EK wie hier mal vermutet wurde.

...NCC1701
Beitrag vom 06.05.2013 - 13:34 Uhr
Usersixpence
*sixpence-pictures // fine art photography // design
User (727 Beiträge)
diese impertinenz ist kaum mehr zu überbieten. aber hier gibt es ja soviele befürworter der UAE, weil die so wunderbaren "freien wettbewerb" machen. ehrlich gesagt, möchte ich das ergebnis dieses freien wettbewerbs nicht erleben. vor allen dingen nicht die art des "marktes", der daraus entstehen würde.

Also wenn man den Artikel schon kommentiert, dann hätte man ihn vorher auch lese können. Es geht im Artikel nämlich um Qatar, nicht um die VAE.

Abgesehen davon wäre es aber ein logischer Schritt, die ICAO dort anzusiedeln, wo die für die Luftfahrt wichtigsten Zukuftmärkte sind.

@flo2323
rechthaberei ist eine nicht nur in D verbreitete eigenschaft. sie hat eine perfide wirkung: sie verstellt nämlich die sicht auf das wesentliche um den wert des kommas willen.
solch unqualifizierter anwurf geht mir wirklich dahinten vorbei.

saludos a todos

charlie.f.kohn@sixpence-pictures.com
fine art photography // design // madrid
Beitrag vom 07.05.2013 - 01:39 Uhr
UserFrequentC
User (929 Beiträge)
@Apollo schrieb
Zurück zum T.: Die EK will ja DUS nun 2015 auf A388 umstellen, an dieser Stelle bin ich größerer DUS als LH Fan ;) Und freue mich, aber jetzt mal ehrlich, da man munkelt, dass FRA ja auch demnächst umgestellt werden soll, fliegt man dann 3 A380 Kurse, 2 zu Flughäfen, auf denen die LH keine A380 Chancen sieht obwohl diese interkontinental aufgestellt sind. Was passt da nicht? Weil wir haben doch schon festgestellt, dass die EK in den meißten Fällen nicht unbedingt der günstigste Anbieter ist und die Umsteigezeiten gegen den Biorythmus fallen. Wie kann das trotzdem klappen? Zumal ja BRD - VAE garkeine ultra lange Strecke ist, der A380 also doch seinen Stückkostenvorteil garnicht so ziehen kann?? Kennt irgendjemand die Cost/Pax bei EK bzw. ab welcher Auslastung sie profitabel in die BRD fliegen? (ich weiß, ist mehr als unwahrscheinlich, aber Fragen kostet ja nichts ;))


Die meiste â??Langstreckenâ?? gehen ja wirklich nicht bis zum äußeren der möglichen Reichweite. Dann wird ja auch wunderbar bei den Strecken durchgemischt. Auch sollte man nicht vergessen, das sich viele extreme Langstrecken nur durch mangelnde Alternativen rentieren, da ja der Kerosinverbrauch auf 2 x 6.000 km viel geringer ist wie bei 1 x 12.000 km. Daher kann auf vielen Strecken der Umweg über den Sandkasten eine Kerosinersparnis sein.

Warum aber EK so erfolgreich ist, ist auch ihr Image. Nicht so bieder, träge oder rückschrittlich wie viele andere Airlines. Da wird nicht mit einer Eule geworben, sondern mit einem Flugerlebnis und dem zusammentreffen der ganzen Welt. Oder man Trift zukunftsweisende Entscheidungen, welche erst müde belächelt wurden und später als unfair kritisiert werden.
Und je mehr Verbindungen sie haben umso interessanter werden sie. Da ist das nächtliche Umsteigen in der Wüste das geringste übel, da man mit nur einmal den Flieger wechseln muß.
Beitrag vom 07.05.2013 - 01:46 Uhr
UserFrequentC
User (929 Beiträge)
Ich fände es gut wenn so viele wie mögliche Institutionen nach Arabien auswandern. Wo steht denn bitte geschrieben, das das alles in der alten Welt bleiben soll oder muß. Genau so unflexibel wie ein Teil ihrer Fluggesellschaften soll auch die Organisation aller beteiligten sein. Wie gut oder schlecht der Standort Kanada ist sieht man ja an den verwehrten (extra) Verkehrsrechten gegenüber einer anderen Airlines. Auch wäre es doch für alle beteiligten gut, wenn Katar die Millionengewinne seiner Airlines für die Allgemeinheit Investiert. Das wäre doch für alle interessant. Eventuelle Probleme oder Beschränkungen mit einem Land werden bist da hin sicherlich aus der Welt geräumt. Sonnst hätte man ja auch nie die Fußball WM bekommen oder würde Alkohol ausschänken.

Was aber (um wieder zu EK zu kommen) das schönste ist, ist die Tatsache das Al Baker an einer Kooperation mit EK interessiert sei.
Und EK will weitere Ziele ab Europa verbinden. CPH-SEA, CDG-LAX, MAD-EZE oder LIS-GIG sind im Gespräch. Schön zu wissen, was da auf uns zu kommt.

Dieser Beitrag wurde am 07.05.2013 02:24 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 08.05.2013 - 09:52 Uhr
UserVergnuegen
User (337 Beiträge)
Emirates hat 32. und 33. A380 übernommen und wird im Endausbau der Flotte wohl bis zu 120 betreiben.

 http://www.fliegerweb.com/airliner/news/artikel.php?show=news-10794
Beitrag vom 08.05.2013 - 13:06 Uhr
UserFrequentC
User (929 Beiträge)
@saftfrucht schrieb
Schön? Das ist eine Katastrophe in gewissen Märkten wie z.B. der iberischen Halbinsel. Dort werden den ohnehin wankenden Airlines ihre letzten verbliebenen Cash Cows streitig gemacht - die Folgen für die Volkswirtschaften kann man kaum beziffern.
Das ist absolut schädlich und die EU sollte dagegen vorgehen. Aber sie beschäftigt sich lieber mit der Regulierung der Krümmung von Gurke und Banane.

Warum sollte die EU einschreiten. Warum hat sich Brüssel vor Jahren nicht eingemischt und die Iberer über ihre Verhältnisse leben lassen. Jetzt sollen sie es auf ein mal. Wenn EK die Verkehrsrechte für die 2 Verbindungen nach Südamerika hat, können und sollen sie doch fliegen. Und das man bei 2 Flügen den alteingesessenen Airlines wirklich alles wegnimmt ist auch so ein wunderbares Märchen und jammern. Wie viel Flüge von der iberischen Halbinsel nach Südamerika gibt es eigentlich?
Ich frage mich nur, wie EK da einen (zukünftigen) Markt sieht, andere aber nicht. Auf solchen Strecken müßen sie sich doch an den gegebenen Marktbedienungen halten und können nicht ihr â??kostenloses Kerosinâ?? oder â??fehlenden Flughafengebührenâ?? gegenüber der ach so guten Konkurrenz ausspielen.
Wenn aber die EU Iberia und TAP unter die Arme greifen und beschützen will und soll. Warum verbietet man dann AF, BA, LH und anderen europäischen Airlines nicht nach Südamerika zu fliegen. Im Gegenzug dürfen dann die die Iberer nicht mehr bei AF, BA oder der LH wildern. Dann hätten wir eine wunderbare Planwirtschaft. Das wollen ja einige hier.

PS: Zitat von Tim Clark über eine Zusammenarbeit mit LH... â??Wir würden ein bilaterales Abkommen durchaus in Erwägung ziehenâ??
...und auf auf die Unternehmenskultur zu sprechen meinte er â??Sie bräuchten ein anderes Geschäftsmodellâ??
Ich würde mich über eine Zusammenarbeit freuen, auch wenn es für einige hier der Supergau wäre.
Beitrag vom 08.05.2013 - 14:51 Uhr
Userpassagier0815
Flugzeugnutzer
User (36 Beiträge)
@ FrequentC:
Das Problem ist doch, dass sich EK auf möglichen Südamerikaverlängerungen die Rosinen wie LIS-GIG rauspicken wird. Diese hochrentablen Strecken sind aber für TP wichtig, um andere Routen querzusubventionieren. Und solche können für die jeweilige Volkswirtschaft wichtig sein, z.B. innereuropäische Verbindungen oder innerhalb Portugals auf bspw. die Azoren, auch wenn sie nicht kostendeckend zu betreiben sind.
Die Fluggesellschaften eines Landes haben immer auch einen Versorgungsauftrag. Diesen kann man entweder über eine Staatsairline sicherstellen oder über staatliche Subvention mit Steuermitteln (wird ja auch gemacht, innerkanarische Flüge sind für Insulaner mehr oder weniger geschenkt...). Oder man ermöglicht es einer privatwirtschaftlich organisierten Fluglinie durch begrenzten Protektionismus, selbst die Mittel für einen kostendeckenden Betrieb des gesamten Netzes zu erwirtschaften. Das hat mit Planwirtschaft nichts zu tun.
Was kommt die Gesamtheit der Verbraucher (=Steuerzahler) nun günstiger?
Für den, der LIS-GIG fliegen möchte, belebt die Konkurrenz sicher das Preisgefüge in die gewünschte Richtung. Der, der LIS-PDL fliegen muss, muss möglicherweise mehr bezahlen. Und alle anderen Verbraucher / Steuerzahler, die gar nicht fliegen wollen oder können, zahlen ebenfalls, und sei es durch den Verlust von Leistungen an anderer Stelle.
Das kann es ja wohl auch nicht sein... Just my 2 cents...

passagier0815
Beitrag vom 08.05.2013 - 15:04 Uhr
UserMD 11
User (1112 Beiträge)
Eine Kooperation LH/EK wäre gar nicht so abwegig.
Fraglich nur was sich EK unter "LH müsste das Geschäftsmodell ändern" versteht.
LH als reiner Feeder scheint derzeit ausgeschlossen.
Beitrag vom 08.05.2013 - 15:25 Uhr
Userflo2323
User (263 Beiträge)
Diese hochrentablen Strecken sind aber für TP wichtig, um andere Routen querzusubventionieren. Und solche können für die jeweilige Volkswirtschaft wichtig sein

Das hat die wirtschaftswissenschaftliche Theorie schon vor Jahrzehnten widerlegt. Solches Quersubventionieren führt zu einer Verzerrung der Preise und zu ineffizienten Entscheidungen der Konsumenten. Dadurch wird zwangsläufig (!) auch die Gesamtwohlfahrt einer Volkswirtschaft verringert.

Nachzulesen in jedem Buch mit volks- oder betriebswirtschaftlichen Grundlagen, z.B. dem Mankiew, Grundzüge der Volkswirtschaftslehre.

Darf ich nur aus Neugier fragen, wie man auf eine solche falsche Aussage kommt? Basiert das einfach auf der eigenen Vorstellung oder wo liest man so etwas? Danke und Gruß
Beitrag vom 08.05.2013 - 17:45 Uhr
Userpassagier0815
Flugzeugnutzer
User (36 Beiträge)
@ flo2323:
Tja, eine Theorie kann vieles widerlegen, es bleibt aber eine Theorie...
"Ein Defizit der Marktwirtschaft bei der Bereitstellung von Infrastrukturleistungen zur Befriedigung gesellschaftlicher Bedürfnisse wird gesehen, weil Unternehmen nur profitable Angebote auf den Markt bringen."
"Das Problem mangelnder Profitabilität kann man meist so lösen, dass der private Interessent den Zuschlag erhált, der [...] den geringsten Subventionsbedarf anmeldet; [...]."
"Wenn der Staat Infrastrukturangebote für wichtig hält, soll er sie initiieren; umsetzen können sie Private meistens effizienter."
Quelle: Schmalen, Grundlagen und Probleme der Betriebswirtschaft.
Eine Möglichkeit, den Subventionsbedarf zu verringern, ist die Quersubventionierung. Es gibt sicherlich andere...
Eine VWL-Theorie ist sicher nett, allerdings wenig hilfreich, wenn man auf den Azoren hockt und effizient in die Hauptstadt reisen muss...
Immer schön den Ball flach halten... Und einen Post zu Ende lesen und nicht einzelne Teile aus dem Zusammenhang gerissen kommentieren.

passagier0815
Beitrag vom 08.05.2013 - 18:07 Uhr
Userflo2323
User (263 Beiträge)
"Ein Defizit der Marktwirtschaft bei der Bereitstellung von Infrastrukturleistungen zur Befriedigung gesellschaftlicher Bedürfnisse wird gesehen, weil Unternehmen nur profitable Angebote auf den Markt bringen."

Also das Buch von Schmalen habe ich nicht gelesen, werde aber bei Gelegenheit mal reinsehen. Ich möchte aber schon jetzt anmerken, dass jedenfalls eine ganz überwiegende Aufassung in der Literatur zu dem Schluss kommt, dass es eben gerade keinen Sinn gibt (aus volkswirtschaftlicher Sicht), dass unprofitable Dinge angeboten werden. Denn gerade darin liegt ja die Ineffizienz. Es soll eben gerade kein künstliches Angebot geschaffen werden, wo keine Nachfrage herrscht. Es sollen die Preise eben gerade nicht künstlich gedrückt werden, wenn Menschen nicht bereit sind den normalen Preis zu bezahlen.

Zum Beispiel mit den Azoren: Die Einwohner der Azoren werden bei "normalen" unverzerrten Flugpreisen dann eben vor die Frage gestellt, ob ihnen der Flug auch - sagen wir mal - 500 Euro anstatt bisher 300 Euro wert ist. Es kann durchaus sein, dass sich genug Menschen finden, die bereit sind den wahren Preis zu bezahlen. Vielleicht werden aber auch einige Leute dann auf ein Leben auf den Azoren verzichten und direkt aufs Festland ziehen. Vielleicht werden sie aber auch künftig das Schiff nehmen, da ihnen die Zeitersparnis mit dem Flugzeug nicht so wichtig ist.

Der Markt wird es regeln. Aber warum soll der Festlandbewohner mit seiner Auslandsreise das Leben der Azorenbewohner subventionieren? Wieso soll mancher Festlandbewohner auf seine Urlaubsreise verzichten, weil er sich wegen den künstlich hohen Flugpreisen die Reise nicht mehr leisten kann?

Der Denkfehler Vieler hier ist, dass bei Abschaffung der Quersubventionierung keinerlei Inlandsflugverkehr mehr angeboten wird. Das ist aber schlicht nicht nachgewiesen. Es kann durchaus sein, dass die Leute auch bereit sind, den "wahren" Preis dieser Flüge zu bezahlen. Und wenn nicht, dann lohnt sich die Flugreise auf manchen Routen eben nicht.

Ich verstehe nciht woher die Denkweise kommt, dass es volkswirtschaftlich sinnvoll sein soll, unprofitable und ineffiziente Dinge anzubieten.

Dieser Beitrag wurde am 08.05.2013 18:10 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 08.05.2013 - 19:37 Uhr
UserApollo
User (424 Beiträge)
@flo2323: Naja VWL ist in der Theorie immer nett, ist aber, zumindest nach Auffassung der BWL hardliner, nur in der Gesamtheit zu betrachten und möglich, was quasi den "perfekten Markt" mit gleichen Vorraussetzungen überall darstellt. Und grade in der Luftfahrt ist das ja (durch nationale Alleingänge, unterschiedliche Vorraussetzungen etc.) mehr als weit weg...
@MD11: Ich glaube das Tim Clarke das Feeder System in der derzeitigen Form meint, so benötigt ein A388 der LH bis zu 72 Feeder, also 1 zu 72. Bei EK dürfte das Verhältnis ja eher in Richtung 1 zu 1 gehen, soll heißen: Jedes abfliegende Flugzeug hat vorher genau so viele andere AC (beim inbound) gefeedet wie es jetzt von anderen gefeedet wurde...(hoffe man versteht was ich meine ;))

Dieser Beitrag wurde am 08.05.2013 19:39 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 08.05.2013 - 23:44 Uhr
UserNexus
User (480 Beiträge)
Hunden verordnet man in einem solchen Fall eine Wurmkur, die EU ist dafür leider zu dumm und lässt sich nach Strich und Faden ausbeuten. Beschämend.
Keine Sorge, das Ausbeutungspotential geht langsam zu Ende. Die Araber wollen plötzlich überall kooperieren. Selbst die LH wird interessant.
Man hat einfach zu viele Flieger bestellt...
Es reicht eine globale Mini-Rezession und das ganze Kartenhaus kracht zusammen.

Dieser Beitrag wurde am 08.05.2013 23:47 Uhr bearbeitet.
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