BERLIN - Krieg, Reisewarnungen, gesperrte Lufträume: Der Konflikt im Nahen Osten bringt auch den Urlaub vieler Menschen ins Wanken. Dennoch lässt die Mehrheit der Deutschen ihre Pläne bislang unverändert. Ganz ohne Folgen bleibt der Krieg für die Branche nicht - Veranstalter beobachten für den Nahen Osten Buchungszurückhaltung.
KUWAIT-STADT - Eine F/A-18 der kuwaitischen Luftwaffe soll vergangene Woche drei US-amerikanische F-15E unter Beschuss genommen und vom Himmel geholt haben. Das meldet das "Wall Street Journal" (WSJ) unter Berufung auf Kreise. Was steckt hinter dem kuriosen Dreifach-Friendly-Fire-Vorfall über Kuwait?
BERN - Die Schweiz hegt ihren F-35A-Auftrag auf 30 Flugzeuge - oder weniger - ein. Der durch einen Volksentscheid vorgegebene Budgetrahmen wird trotz des Verzichts auf mindestens sechs F-35A mit einem "Zusatzkredit" voll ausgeschöpft. Wie viele F-35A es am Ende tatsächlich werden, weiß man in Bern noch nicht.
LONDON - Der Preis für Brent-Öl springt drastisch nach oben. Beim Iran-Krieg ist kein Ende in Sicht. Der Transit von Öl und Gas durch die wichtige Straße von Hormus liegt praktisch still. Die Börsen reagieren. United Airlines rechnet bereits mit Auswirkungen auf Ticketpreise für Flugpassagiere.
CAPE CANAVERAL - Die erste bemannte Mondmission seit mehr als 50 Jahren lässt wegen technischer Probleme weiter auf sich warten. Jetzt greift der neue NASA-Chef Isaacman durch - mit drastischen Änderungen: Die US-Raumfahrtbehörde schmeißt den Plan für ihr krisengeplagtes Mondprogramm "Artemis" komplett um.
DOHA - Katar muss weiter Drohnen und Raketen aus dem Iran abwehren - in Doha ist derzeit kein sicherer Flugbetrieb zu gewährleisten. Qatar Airways setzt trotzdem Evakuierungsflüge in Gang - und weicht dafür an Ersatzflughäfen in Oman und Saudi-Arabien aus. Das ist die aktuelle Lage.
DUBAI - Wegen des Iran-Kriegs sind bereits Zehntausende Passagiere in der Region gestrandet. Die Lage bleibt weiter angespannt. Nur wenige Flüge kommen durch. Emirates sagt inzwischen bis Samstag alle regulär geplanten Verbindungen ab. Das ist die aktuelle Lage am Persischen Golf am Mittwoch.
DUBAI - Zehntausende Reisende hängen wegen des Kriegs am Persischen Golf in den Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und Katar fest. Der reguläre Flugverkehr ist ausgesetzt. Die VAE richten jetzt "sichere Abflugkorridore" in Nachbarstaaten ein, durch die bis zu 80 Sonderflüge täglich das Land verlassen sollen.
FRANKFURT - Die Bundesregierung will Kinder, Schwangere und Erkrankte aus dem Krisengebiet am Persischen Golf ausfliegen - mit Lufthansa. Die Airline schickt einen Airbus A340-300 nach Maskat. Reguläre Lufthansa-Flüge in die Region bleiben noch mindestens bis zum Wochenende ausgesetzt.
DUBAI - Nach Stornierungen aufgrund des Iran-Krieges bieten die Vereinigten Arabischen Emirate nun Sonderflüge für gestrandete Passagiere an. Am Dienstagmorgen schickte Emirates in Dubai fünf Airbus A380 los. Die Zivilluftfahrtbehörde forderte Passagiere auf, auf eine Benachrichtigung über ihre neue Abflugzeit zu warten.
BERLIN - Die Bundesregierung bereitet die Rückholung von Kindern, Kranken und Schwangeren unter den im Nahen Osten gestrandeten Deutschen vor. Dazu würden Maschinen von Fluglinien nach Riad und Maskat geschickt, sagte Außenminister Johann Wadephul (CDU) in Berlin.
KUWAIT-STADT - Im Golfstaat Kuwait sind mehrere US-Militärflugzeuge abgestürzt. Die Besatzungen hätten überlebt, teilte ein Sprecher des kuwaitischen Verteidigungsministeriums mit. Zu den Absturzursachen machte der Sprecher keine Angaben. Die US-Streitkräfte bestätigten den Zwischenfall - und werden konkreter.
TEHERAN - Nach erneuten israelischen Militärschlägen gegen den Iran herrscht Ausnahmezustand im Nahen Osten. Mehrere Staaten schließen Lufträume, europäische Airlines sagen Flüge in in die Region ab. An den Golfdrehkreuzen Dubai, Abu Dhabi und Doha ist der Flugverkehr ausgesetzt. Das ist die Lage.
BERLIN - Angesichts wachsender Spannungen zwischen den USA und dem Iran rät die Bundesregierung "dringend" von Reisen nach Israel ab. Das Auswärtige Amt (AA) passte am Abend seine Reise- und Sicherheitshinweise für das Land an. "Von Reisen nach Israel sowie nach Ostjerusalem wird dringend abgeraten", heißt es vom AA.
BERLIN - Um Spionage, Sabotage und Angriffe auf Menschen zu verhindern, bekommt die Bundeswehr zusätzliche Rechte zur Abwehr von Drohnen. Der Bundestag hat eine entsprechende Änderung des Luftsicherheitsgesetzes verabschiedet - auch die Strafen für radikale Demonstranten in Sicherheitsbereichen werden verschärft.
BERLIN - Stark Defence Virtus und Helsing HX-2: Deutschland rüstet die Bundeswehr mit Kampfdrohnen nach. Der Haushaltsausschuss im Bundestag hat am Mittwoch Mittel für eine Erstausstattung der Truppe mit den Systemem freigegebenen - das Volumen der Rahmenverträge aber deutlich begrenzt.
BERLIN - Der Haushaltsausschuss des Bundestages entscheidet am Mittwoch über den Kauf von Kamikazedrohnen für die Bundeswehr. Das Verteidigungsministerium legt den Abgeordneten dazu seinen Plan vor, die neuen Waffensysteme von den deutschen Herstellern Helsing und Stark Defence zu kaufen.
CAPE CANAVERAL - Die mit Spannung erwartete Mond-Mission "Artemis 2" wird nach Angaben der NASA voraussichtlich nicht vor April stattfinden. Wegen technischer Probleme müsse man den Start erneut verschieben, teilte die US-Raumfahrtbehörde mit. Der erste bemannte Mondflug seit mehr als 50 Jahren lässt damit weiter auf sich warten.
AMSTERDAM - Gijs Tuinman, niederländischer Staatssekretär für Verteidigung, hat in einem Radiopodcast die brisante Behauptung aufgestellt, man könnte bei den US-Jets einfach Softwareeinschränkungen aufheben. Tuinman hat damit eine Debatte über europäische Abhängigkeit in Sachen Verteidigung ausgelöst.
CAPE CANAVERAL - Nach technischen Problemen bei einem ersten großen Bodentest für die bemannte Mondmission "Artemis 2" hat sich die US-Raumfahrtbehörde Nasa nach einem zweiten Probelauf optimistischer gezeigt. Es habe "großen Fortschritt" gegeben, schrieb NASA-Chef Jared Isaacman bei der Online-Plattform X.


