FRANKFURT - Frankfurt "oder" München: Lufthansa steht laut Konzernchef Carsten Spohr nur "Wochen" vor einer Richtungsentscheidung zu ihren deutschen Drehkreuzen. Nur an einem der beiden Flughafen will Lufthansa Ausbauprojekte mit anschieben - eine Wahl mit Folgen für die nächsten Jahrzehnte.
DUBAI - Der Flugverkehr in der Golfregion wird weiter durch den Iran-Krieg gestört. Am Flughafen Dubai kam es zu einer Explosion. Da der katarische Luftraum weiterhin gesperrt sei, seien die Flüge von Qatar Airways ausgesetzt, teilte die Fluggesellschaft auf X mit. Man hoffe, am Sonntag unter anderem wieder nach Frankfurt fliegen zu können.
FRANKFURT - Vollsperrung in Frankfurt: Fraport saniert vom 8. bis 24. März die Start- und Landebahn "Center" - 25C/07C - am Flughafen Frankfurt. In diesem Zeitraum finden auf rund 76.000 Quadratmetern, etwa zehn Fußballfeldern, "wichtige Erneuerungsarbeiten an der Asphaltoberfläche" statt.
DUBAI - Der Krieg im Iran strahlt auf Nachbarstaaten ab. Nach der Tötung von Irans oberstem Führer Chamenei kommen die arabischen Golfstaaten nicht zur Ruhe. Am Flughafen Dubai International wurde ein Bereich nach einem Angriff evakuiert. Die EASA warnt vor Flügen in die Region.
FRANKFURT - Zehn Jahre nach dem ersten Spatenstich ist das neue Passagier-Terminal am Frankfurter Flughafen bezugsreif - der neue Komplex öffnet am 22. April 2026. Flughafenbetreiber Fraport hat am Freitag einen neuen T3-Nutzer vorgestellt: Condor geht - 2027 - in Frankfurt auch räumlich auf Distanz zu Lufthansa.
MÜNCHEN - Die unfreiwillige Übernachtung von Passagieren in Flugzeugen am Münchner Flughafen schlägt weiter hohe Wellen. Jetzt entschuldigen sich der Airport und die Lufthansa - auch mit deutlichen Worten - und kündigen Konsequenzen aus dem Vorfall an.
BERLIN - Um Spionage, Sabotage und Angriffe auf Menschen zu verhindern, bekommt die Bundeswehr zusätzliche Rechte zur Abwehr von Drohnen. Der Bundestag hat eine entsprechende Änderung des Luftsicherheitsgesetzes verabschiedet - auch die Strafen für radikale Demonstranten in Sicherheitsbereichen werden verschärft.
MÜNCHEN - 600 Passagiere und sechs Flugbesatzungen verbringen eine Schneenacht auf dem Münchner Flughafen - in Flugzeugen. Die Aufarbeitung läuft. Deutliche Kritik kommt von der Feuerwehr. Deren Gewerkschaft sieht ein "Versagen des Flughafens".
MÜNCHEN - Nach der unfreiwilligen Übernachtung Hunderter Passagiere in Flugzeugen am Münchner Flughafen hat die Staatsanwaltschaft Landshut einen Prüfvorgang angelegt. Der Polizeibericht zum Vorfall sei am Morgen eingegangen, sagte ein Sprecher. Zum Inhalt könne er aber "angesichts der laufenden Prüfung keine Angaben machen".
MÜNCHEN - Die Flugzeuge rollten los, kehrten um - und blieben stehen: 600 Passagiere verbrachten die Nacht von Donnerstag auf Freitag in sechs Maschinen auf dem Vorfeld des Münchner Flughafens. So richtig erklären kann das niemand. Die Bundespolizei am Flughafen war über die Situation im Bild, sah aber keine Handhabe.
MÜNCHEN - Annullierungen, Verspätungen - und am Ende des Flugtags mehr als 600 Passagiere, die ungewollt in Flugzeugen übernachteten: Der Flughafen München sucht eine Erklärung für die Ereignisse in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, gibt sich zerknirscht - und will jetzt die eigenen Prozesse auf den Prüfstand stellen.
LEIPZIG - Unmittelbar vor dem russischen Angriff auf die Ukraine 2022 brachte Antonov Airlines Teile der An-124-Flotte in Leipzig/Halle in Sicherheit. Aus dem Provisorium im Flottenexil entsteht jetzt eine feste Basis: Antonov entwickelt am Frachtdrehkreuz eine Fläche von 24.000 Quadartmetern.
ZÜRICH - Der Flughafen Zürich passt seine Gebühren an - nach unten. In der neuen Gebührenperiode ab 1. Oktober 2026 werden Airlines in Zürich im Schnitt um zehn Prozent entlastet. Das Swiss-Drehkreuz pflegt parallel behördich verfügte Lärmstaffeln in die Gebührenordnung ein.
BERLIN - Berlin und der BER gegen Lufthansa, Hessen und Bayern: Emirates-Lizenzen für einen fünften Anflugpunkt in Deutschland spalten die hiesige Luftfahrtszene in zwei Lager. Emirates kann wohl mit Berlin planen - das Bundesverkehrsministerium zieht nach Medieninformationen aber eine Haltelinie ein.
KÖLN - Geduldsprobe für Karnevalsflüchtlinge: Eine technische Störung hat den Flughafen Köln/Bonn am Morgen für etwa zweieinhalb Stunden weitgehend lahmgelegt. Etwa 800 Fluggäste seien davon betroffen gewesen, teilte der Flughafen mit.
BERLIN - Die Bundesregierung zeigt sich offen für Start- und Landemöglichkeiten für Emirates am Hauptstadtflughafen BER. "Die Vereinigten Arabischen Emirate wünschen sich einen Ausbau der Verbindungen von und nach Deutschland, weshalb auch das Thema Landerechte - neben vielen anderen Themen - angesprochen wurde", teilte ein Regierungssprecher mit.
STRASSBURG - Digitale Zäune und Luftraumüberwachung per 5G: Die EU-Kommission will Flughäfen und andere kritische Infrastruktur in Europa künftig besser vor Zwischenfällen mit Drohnen schützen. Um den Luftraum zu überwachen, sollen dem Willen der Brüsseler Behörde nach auch 5G-Mobilfunknetze genutzt werden.
FRANKFURT - Kühne+Nagel wickelt seit mehr als 20 Jahren Luftfracht über Frankfurt ab - jetzt expandiert die Logistikfirma. Fraport baut für Kühne+Nagel eine neue Halle in der CargoCity Süd. Der Logistiker sieht eine steigende Nachfrage nach Luftfrachtdiensten aus "schnell wachsenden Branchen".
LEIPZIG - Vorbild Paderborn: Neue Flugverbindungen könnten an den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden auch mit Hilfe der regionalen Wirtschaft entstehen. Hierzu habe es bereits eine Befragung von Unternehmen sowie eine Prüfung möglicher Finanzierungsmodelle gegeben, teilte die Mitteldeutsche Flughafen AG mit.
BRÜSSEL - Ein Airbus A320neo von SAS setzt am Flughafen Brüssel zum Start an. Flug 2590 beschleunigt am späten Donnerstagabend bis zur Vollbremsung auf über 100 Knoten - auf einem Taxiway, der parallel zur Startbahn verläuft. Der Vorfall wird jetzt untersucht. Das ist bisher über den Ablauf bekannt.


