Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Airbus Group streicht 2.000 Jobs in ...

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Beitrag vom 29.01.2014 - 11:08 Uhr
Userkarle
User (248 Beiträge)
PWR ON, Nachdenklich hat "rechtlich" recht, weiß aber eben offensichtlich auch nichts darüber, wie diese Regelung in den letzten Jahren, Jahrzehnten "gehandhabt" wurde. Mein Vorschlag: Sparen wir uns das Gekabbel von vornerein, bevor irgendwer noch was sagt, wovor er sich später vor dem AI Rechtsbeistand wieder distanzieren muss.

Schmerzhaft ists definitv, wenn man als langjähriger Leiharbeiter im Norden einen guten Job macht und ihn dann trotzdem an nen überflüssig gewordenen Waffenbauer aus dem Süden verliert, nur weil auf dessen Vertrtag der richtige Briefkopf steht.
Beitrag vom 07.02.2014 - 20:29 Uhr
UserGast
User (-4 Beiträge)
Sorry, aber einen Kommentar konnte ich mir nicht länger verkneifen ...

Nur mal so am Rande angemerkt, besteht der hauptsächliche Anteil an Leiharbeitskräften bei Airbus in HH, aus hochqualifizierten und erfahrenen Arbeitnehmern aus der allgemeinen Luftfahrtbranche, die ein beträchtliches Know How ins Unternehmen einbringen bzw. eingebracht haben.

Hier dem Leser glaubhaft machen zu wollen, das der eingesetzte Leiharbeiter bei Airbus nur ein kleiner umgeschulter Fachfremder ist, zeugt entweder von reiner Unkenntnis oder übertriebenem Hochmut!

@ Nachdenklich, ich möchte Dich für die Zukunft bitten, mir persönliche Anmerkungen per PN zukommen zulassen und öffentliche Unterstellungen zu unterlassen.




Beitrag vom 07.02.2014 - 22:30 Uhr
UserGast
User (-4 Beiträge)
Die Leiharbeiter wissen sehr wohl, daß sie an sich nur Arbeitsspitzen bei ihrem Kunden abdecken sollten oder sollen.
Im Rahmen von allgemeinen Kostensenkungen sind Fremdfirmenmitarbeiter/"Berater" immer ein Thema. Das ist oder sollte jedem Leiharbeiter bekannt.

Es ist ganz normal, daß aus betrieblichen Gründen Kontrakte nicht verlängert werden.
Da wird keiner herausgekegelt - es wird nur ein befristeter Vertrag nicht verlängert!
Beitrag vom 07.02.2014 - 22:30 Uhr
UserNexus
User (480 Beiträge)

Hier dem Leser glaubhaft machen zu wollen, das der eingesetzte Leiharbeiter bei Airbus nur ein kleiner umgeschulter Fachfremder ist, zeugt entweder von reiner Unkenntnis oder übertriebenem Hochmut!
Den Stammbelegschaften passen die Leiharbeiter - völlig unabhängig von der Qualifikation - schon ganz trefflich in den Kram. Die bilden den Schutzwall. Bevor es einen an den Kragen geht werden eben die Leiharbeiter abgebaut. Das dürfte dann in vielen Fällen mit der Qualifikation nichts mehr zu tun haben. Die einfache Lösung siegt.
Beitrag vom 08.02.2014 - 20:54 Uhr
Userschwabe61
User (112 Beiträge)
Der Sklavenhaltung des 21. Jahrhunderts, der Leiharbeit, nimmt sich der Spiegel an.

Hier der Link, den ich sehr interessant finde:  http://www.spiegel.de/thema/leiharbeit/
Beitrag vom 08.02.2014 - 21:52 Uhr
Userfbwlaie
User (5429 Beiträge)
@schwabe61,

Die Spiegelüberschrift "Leiharbeiter haben kein Recht auf Festanstellung" sagt eigentlich alles! Die meisten Leiharbeiter sind doch fest angestellt - beim Verleiher!

Der Verleiher macht auch nur dann Geld, wenn seine Mitarbeiter gut sind.

Natürlich ist es nicht jedermans Sache, aus dem Koffer zu leben.

Was sind überhaupt Leiharbeiter? Wirtschaftsprüfer, Aushilfssekretärinnen, Spitzenberater, Mauerekolonnen, Bankangestellte bei Mergers oder Spin-offs?


Beitrag vom 08.02.2014 - 23:18 Uhr
UserDüse
User (390 Beiträge)
Wer sich in D als (qualifizierter/hoch qualifizierter) Leiharbeiter in der Fliegerei verdingt hat selber schuld.
Beitrag vom 09.02.2014 - 16:19 Uhr
UserRunway
User (2975 Beiträge)
Es ware vielleicht mal angebracht zu differenzieren zwischen solcher und solcher Leiharbeit. Auch ohne Insiderwissen sollte allgemeiner Konsens sein das Leiharbeiter bei Airbus eine relativ gute Behandlung erfahren. Nicht perfekt aber doch Lichtjahre von den Zuständen entfernt wie sie auf Schlachthöfen, im Hotelgewerbe oder auf dem Bau anzutreffen sind.

Eigentlich bin ich davon ausgegangen das Arbeit bei Airbus eher zu als abnimmt. Aber da werden wohl Plätze frei gemacht für Fachleute aus andern Standorten die unter den rückläufigen Militärauftragen die Belegschaft zurück fahren müssen. Für die Betroffenen wirklich bedauerlich. Airbus (und jede andere Firma auch) kann aber nun mal keine Leute bezahlen für die es dauerhaft keine Arbeit mehr gibt. Den letzten (hier Leiharbeiter) beissen da die Hunde.
Beitrag vom 09.02.2014 - 18:19 Uhr
UserGast
User (-4 Beiträge)
Zunächst einmal möchte ich anmerken, das meine Kommentare zu diesem Thema generell nur darauf abzielen, die Thematik im Gespräch bzw. in der Diskussion zu halten.
Aus meiner Sicht gehört das auch hier im Forum als Thema. Danke!

Der hauptsächliche Hintergrund, warum sich eine Airbus Group aus meiner Ansicht nach im Moment massiv von Ihren Leiharbeitskräften trennt, hat weniger damit zu tun, das die Stammbelegschaft aufgrund von Umstrukturierung bzw. dem Mangel an Aufträgen im Militärbereich umgeschichtet werden muss.
Vielmehr liegt das doch wohl eher an der Tatsache, das eine nahende Reform der Gesetzeslage ansteht und man sich einfach von dieser Last zu befreien versucht.
Aus meiner Kenntnis ist auch vielmehr die langjährige hochqualifizierte Leiharbeitskraft betroffen. Sie oder Er, waren aber mit Sicherheit nicht nur dafür da eine Auftragsspitze abzufangen!

Ansonsten möge man mir erklären, warum man sich nun von etablierten Fach-Kollegen trennt, die schon mehr als 5 oder 10 Jahre in einem Unternehmen tätig sind?

Man liest hier bald jeden Tag einen neuen Artikel, wo sich die Airbus Group über einen Zuwachs an Aufträgen bzw. einer Festigung als Marktführer erfreut.
Da passt es einfach nicht ins Bild, wenn man gleichzeitig Personal abbaut. Im übrigen scheint auch hauptsächlich in Deutschland abgebaut zu werden.

Wie es auch sei.
Aber etwas ärgert mich in der ganzen Diskussion beträchtlich. Nämlich das ständige Reduzieren der Leiharbeitskraft in Richtung einer Hilfskraft.

Gerade in der Luftfahrtbranche gilt das nämlich nicht. Dafür ist diese auch viel zu Speziell und klar durch die Behörden geregelt.

Wenn man sich aber mal die Mühe macht und die Stellenangebote in der Branche durchforstet, wird man folgendes feststellen.
Bei den "Großen" hier in Deutschland. Nehmen wir mal als Beispiel Airbus und die Lufthansa, findet man hauptsächlich nur noch Angebote für ein Praktikum.
Die Fachanfragen findet man nur auf den Seiten von Unternehmungen aus der Leiharbeit. Sorry, aber da ist doch etwas krank im System!

Gruß aus EDLD
Beitrag vom 09.02.2014 - 20:15 Uhr
UserReynolds
Rudergänger
Moderator
Wer sich in D als (qualifizierter/hoch qualifizierter) Leiharbeiter in der Fliegerei verdingt hat selber schuld.

Oder keine andere Wahl (mehr).
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