Lufthansa und Swiss
Älter als 7 Tage

Jede Menge neues Metall und zwei Weltpremieren

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Swiss CSeries, © Bombardier

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ZÜRICH - Nach der ersten A320neo, die diesen Monat bei Lufthansa einflog, steht bei Swiss 2016 die nächste eine Weltpremiere an - die Schweizer erwarten im zweiten Quartal die allererste Bombardier CS100. Am Freitag stellt sich in Zürich-Kloten zuvor die erste Boeing 777-300ER, HB-JNA, vor.

"Bis Juli dieses Jahres folgen noch fünf weitere Flugzeuge dieses Typs", sagte Swiss-Mediensprecherin Karin Müller aero.de am Mittwoch. "Die drei weiteren bereits bestellten Maschinen werden zwischen 2017 und 2018 ausgeliefert."

An Bord der 777 wartet ein neues Kabinenprodukt einschließlich WLAN und Roaming-Telefonie auf bis zu 340 Fluggäste. Als erstes Interkont-Linienziel der 777 erkor Swiss für den 21. Februar New York aus. Jede Triple Seven ersetzt in Zürich eine A340-300, die 120 Passagieren weniger Platz bietet.

Der neuen Boeing-Flotte für die Langstrecke folgen 30 Bombardier CS100 und CS300 sowie 15 A320neo. "Die CSeries-Einflottung wird innerhalb von gut zwei Jahren erfolgen", sagte Müller. "Wir rechnen pro Monat mit einem (bis zwei) neuen Flugzeugen." Wie viele CSeries 2016 ausgediente Avro RJ100 genau ersetzen, will man in Zürich noch nicht verraten.

Zwar waren Lufthansa und Swiss stets als frühe Betreiber von A320neo und CS100 vorgesehen, "Vorkoster" wollte man eigentlich aber für keines der Flugzeuge sein. Bei der A320neo rückte Lufthansa für Qatar Airways nach, die ihre Flugzeuge vor einem Triebwerks-Update nicht abnehmen will. Swiss sprang nach etwas Bedenkzeit für Malmö Aviation als CSeries-Erstbetreiber ein.

Seit 2010 steckt Swiss Milliardenbeträge in die Verjüngung ihrer Flotten. "Nach dieser Flottenmodernisierung werden wir über eine der jüngsten Flotten in Europa verfügen", sagte Müller. Swiss habe zehn A320neo und fünf A321neo bestellt, "welche zwischen 2019 und 2022 ausgeliefert werden".

Lufthansa ist seit Montag mit dem neuesten Airbus-Produkt unterwegs und will bis Jahresende fünf A320neo aus dem 116 Flugzeuge starken Konzernauftrag nach Frankfurt holen.

Die bei Lufthansa auf 180 Sitze erweiterte A320neo, erstmals ist der Sitzabstand nach Beförderungsklassen gestaffelt, gibt einen Vorgeschmack auf die Kabinen der neuen Günstigmarke Eurowings Europe, die 2016 zahlreiche A320ceo erhalten wird.

Ende des Jahres zieht auch bei Lufthansa ein neuer Langstrecken-Flieger ein - die erste A350-900 in Lufthansa-Farben stationiert der Konzern an seinem Hub München.
© aero.de | Abb.: Swiss | 28.01.2016 09:53

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Beitrag vom 28.01.2016 - 22:00 Uhr
Eine der besten und zutreffendsten Überschriften von @aero.de: "Jede Menge neues Metall...."


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