Beitrag vom 05.12.2023 - 13:44 Uhr
Soll der neue Flieger eigentlich dann auch H2-fähig sein, oder nicht?
Falls nicht, könnte man erstmal nur billig nen A300neo vom aktuellen A330neo ableiten und wie beim aktuellen geplanten H2-Flieger den hinteren Kabinenteil als H2-Tank verwenden.
Beitrag vom 05.12.2023 - 15:32 Uhr
"Während das Wasserstoff-Flugzeug emissionsfrei fliegen soll, hat Faury für den neuen Mittelstreckenjet eine Treibstoffersparnis von 20 bis 25 Prozent im Vergleich zur A320neo im Auge. Betankt werden soll dieser neue Jet mit nachhaltigen Flugkraftstoffen (SAF), die etwa aus Pflanzenresten oder synthetisch hergestellt werden."
Bisher war es doch so, dass zu dem CO2 aus der Kerosinverbrennung durch den Eintrag von Wasserdampf in großen Höhen mit einem Faktor von 1,8 als Treibhausgas dazu gerechnet wird. Wenn nun mit H2 geflogen wird, kommt nur noch Wasserdampf als Verbrennungsprodukt in diese großen Höhen aber mit einer größeren Menge. Wie soll das dann gehen mit der Emissionsfreien Fliegerei? Ist dieser Wasserdampf plötzlich Klimaneutral?
https://www.quarks.de/umwelt/klimawandel/darum-ist-fliegen-noch-schaedlicher-fuers-klima-als-gedacht/#:~:text=Flugzeuge%20stoßen%20Emissionen%20aus.,in%20hohen%20Flughöhen%20Kondensstreifen%20bilden.
Hier wird der Wasserdampf direkt 0,04 und die Cirruswolken mit 1,75 genannt plus 1 für das CO2 ergibt die rd. 2,8. Wenn dann noch die Mehrmenge berücksichtigt wird sind es beim H2 gegen Kerosin in etwa 2 zu 2,8. Wo ist nun der Fortschritt bei dem Aufwand gegenüber grünem SAF?
https://www.klimaschutz-portal.aero/klimakiller-nr-1/klimawirkung-des-luftverkehrs/
Beitrag vom 05.12.2023 - 16:47 Uhr
Es geht nicht um die Umwelt. Es geht um billige Kredite, Darlehen oder gleich Zuschüsse.
Es gibt derzeit zwei große Flugzeugbauer auf der Welt. Wenn nicht mal die sich ihren Claim abstecken und davon leben können, warum sollten dann eigentlich der kleine Mann den Großen ihr Spielzeug finanzieren? Ist fliegen können schon Teil der staatlichen Grundsicherung? Bekommt der Bäcker um die Ecke auch seinen neuen stromsparenden Backofen subventioniert? Fällt die Welt zusammen, wenn statt einer steigenden Zahl unwesentlich sparsamer fliegender Maschinen ein paar weniger unterwegs sind, weil meine Putzfrau nur noch einmal im Jahr nach Malle kann oder der Schulausflug nach Frankreich statt nach Zypern geht?
Die Begründung "umwelschonender" ist die dümmste, die man sich für ein bißvhen Sprit sparen einfallen lassen kann. Spritsparen ist das originäre Interesse aller Beteiligten. Wenn man die auch noch zum Jagen tragen muß, dann stimmt bei denen was nicht. Von hochrangigen Managern sollte man intellekuell ausgefeiltere Argumente erwarten können.
Beitrag vom 05.12.2023 - 17:22 Uhr
@ GB: Wenn Sie Recht haben, haben Sie Recht.
Soeben im DLF in "Aus Wissenschaft und Technik" einen Beitrag aus Bremen gehört in dem es darum geht Mit Windstrom H2 zu produzieren. In diesem Forschungsprojekt wird nun die schwankende Windenergie auf den Hydrolyseur erforscht (Höre ich nun in den letzten 4 Jahren schon zu 5. mal das das erforscht wird). Jedesmal aufs Neue.
Als nächstes soll dann in Bremen die Entsalzung des Meerwassers für die offshore Anlagen mit angeschlossenem Hydrolyseur erprobt werden. Das Wasser muss sehr rein sein. Wird bestimmt eine neue Erfindung aus Meerwasser reines Wasser zu gewinnen.
Gehts eigentlich in D nur noch mit 10 maliger Wiederholung irgendwelcher Forschungen unter Abgreifen von staatlichen Forschungsgeldern? Es ist nur noch zum k....
Ich speise z.B. aus einem Akku die Kühlgeräte die diskontinuierlich laufen und speise den Akku aus der PV Anlage mit schwankendem Strom. Ohne Forschungsgelder, selbst drauf gekommen.
Beitrag vom 06.12.2023 - 08:00 Uhr
Es geht nicht um die Umwelt. Es geht um billige Kredite, Darlehen oder gleich Zuschüsse.
Es gibt derzeit zwei große Flugzeugbauer auf der Welt. Wenn nicht mal die sich ihren Claim abstecken und davon leben können, warum sollten dann eigentlich der kleine Mann den Großen ihr Spielzeug finanzieren?
>
Beim Umweltaspekt wird derzeit der größte Konsens in der Bevölkerung erreicht. Dafür Geld auszugeben fällt der Politik daher leicht.
Nur der viel entscheidender Grund ist wie fast immer die Sicherung von Arbeitsplätzen. Es geht nicht um das Produkt Flugzeug, das am Ende raus kommt. Es geht um die extrem gut bezahlten Arbeitsplätze, die viel Geld aus dem Ausland nach Deutschland/Europa holen und hier verteilen.
Nur ist das derzeit nicht so öffentlich wirksam.
Aber mit der Verlagerung von Arbeitsplätzen kann im Hintergrund immer gedroht werden..
Beitrag vom 06.12.2023 - 13:09 Uhr
Es geht um die extrem gut bezahlten Arbeitsplätze,
die viel Geld aus dem Ausland nach Deutschland/Europa holen und hier verteilen.
Hmm, ich wüsste jetzt keinen gut bezahlten Arbeitsplatz in Deutschland, der "viel Geld aus dem Ausland nach Deutschland" geholt hätte. Geld aus dem Ausland kommt entweder der Rendite wegen oder der Angst, es anderswo zu verlieren. Aber ich lasse mich ggfs. gerne korrigieren. Die vielbeschworenen HiTech-Ansiedlungssubventionen fließen zum großen Teil ins Ausland ab, und die Erträge daraus werden gerne auch woanders versteuert.
Ich kann mich auch keiner Statistik erinnern, die nachvollziehbar einen positiven Saldo aus Investitions-Subventionen und deren Erträge zieht. In aller Regel wird dabei nämlich die zeitliche Komponente unterschlagen. Nicht einmal die Bedachten weisen als Existenzbegründung so eine Rechnung auf, während jeder kleine Gewerbetreibende dem Fiskus im Zweifel eine langfristige Gewinnabsicht nachweisen muß und bei Nichtanerkennung seiner Ausgaben auf denselben sitzenbleibt.
Beitrag vom 06.12.2023 - 13:40 Uhr
Zusammengefasst:
AB stellt Produkte her die nachweislich der Umwelt, der Erde und somit den Menschen schaden.
Und verdient damit Milliarden.
("Laut Faury steht Airbus zwar finanziell gut genug da, um beide Vorhaben aus eigener Kraft zu stemmen. So saß der Konzern zuletzt auf einem Auftragsbestand über rund 8.000 Passagier- und Frachtjets.").
Nun wollen Sie Ihre umwelschädlichen Produkte verbessern (schädlich bleiben die aber immer noch, wie @FW 190 nachgewiesen hat), wollen das aber nicht selbst bezahlen sondern der Staat, respektive Steuerzahler, soll dafür aufkommen.
Ja so funktioniert freie Marktwirtschaft.
Beitrag vom 06.12.2023 - 14:16 Uhr
Zusammengefasst:
AB stellt Produkte her die nachweislich der Umwelt, der Erde und somit den Menschen schaden.
Und verdient damit Milliarden.
("Laut Faury steht Airbus zwar finanziell gut genug da, um beide Vorhaben aus eigener Kraft zu stemmen. So saß der Konzern zuletzt auf einem Auftragsbestand über rund 8.000 Passagier- und Frachtjets.").
Nun wollen Sie Ihre umwelschädlichen Produkte verbessern (schädlich bleiben die aber immer noch, wie @FW 190 nachgewiesen hat), wollen das aber nicht selbst bezahlen sondern der Staat, respektive Steuerzahler, soll dafür aufkommen.
Ja so funktioniert freie Marktwirtschaft.
Nein, Subventionen gehören eben nicht zur freien Marktwirtschaft!
Beitrag vom 06.12.2023 - 17:07 Uhr
Nun wollen Sie Ihre umwelschädlichen Produkte verbessern (schädlich bleiben die aber immer noch, wie @FW 190 nachgewiesen hat), wollen das aber nicht selbst bezahlen sondern der Staat, respektive Steuerzahler, soll dafür aufkommen.
Falsch; man möchte eine Anschubfinanzierung/Kredit haben; nicht, dass der Staat bzw. Steuerzahler dafür "aufkommen soll".
Beitrag vom 06.12.2023 - 19:27 Uhr
Ich kann mich auch keiner Statistik erinnern, die nachvollziehbar einen positiven Saldo aus Investitions-Subventionen und deren Erträge zieht. In aller Regel wird dabei nämlich die zeitliche Komponente unterschlagen. Nicht einmal die Bedachten weisen als Existenzbegründung so eine Rechnung auf[...]
Den Inhalt Ihrer Aussage möchte ich nicht bestreiten.
Nur genau diese zeitliche Komponente ist der Unterschied zwischen Ihrer "idealen" Welt und der realen Welt. Zeit hat nunmal einen Einfluss auf Entscheidungen. Und auf den konkreten Fall zurückgekommen: Kein Politiker möchte für Arbeitsplatzabbau verantwortlich gemacht werden. Wenn dafür Subventionen verlangt werden, dann ist das einfach ein notwendiges Geschäft. Der Zeithorizont in der Politik ist naturgemäß begrenzt. Langfristige Folgen eher zweitrangig.
Das ist nicht ideal, aber real.
Beitrag vom 06.12.2023 - 22:59 Uhr
Kein Politiker möchte für Arbeitsplatzabbau verantwortlich gemacht werden. Wenn dafür Subventionen
verlangt werden, dann ist das einfach ein notwendiges Geschäft.
Als solche Zeilen lesender Politiker würde ich jetzt meine Lobbyisten sehen wollen.
Beitrag vom 07.12.2023 - 00:54 Uhr
Nun wollen Sie Ihre umwelschädlichen Produkte verbessern (schädlich bleiben die aber immer noch, wie @FW 190 nachgewiesen hat), wollen das aber nicht selbst bezahlen sondern der Staat, respektive Steuerzahler, soll dafür aufkommen.
Falsch; man möchte eine Anschubfinanzierung/Kredit haben; nicht, dass der Staat bzw. Steuerzahler dafür "aufkommen soll".
Ja aber warum?
Die Knete dafür hat AB doch offensichtlich selber!
Und wenn sie denn unbedingt einen 'Kredit' wollen - dann gibt es dafür Banken.
@Christian159:
ja, das wäre dann freie Marktwirtschaft!
Warum sollte der Staat - der ja bekanntlich auch nicht weiß wie er alle seine 'Verpflichtungen' bezahlen soll (Schuldenbremse!?) - denn da einen 'Kredit' geben?
Und dann auch noch für Produkte die weiterhin - zwar nicht mehr ganz so viel - Schaden in der Umwelt anrichten!?
Beitrag vom 07.12.2023 - 07:19 Uhr
Nun wollen Sie Ihre umwelschädlichen Produkte verbessern (schädlich bleiben die aber immer noch, wie @FW 190 nachgewiesen hat), wollen das aber nicht selbst bezahlen sondern der Staat, respektive Steuerzahler, soll dafür aufkommen.
Falsch; man möchte eine Anschubfinanzierung/Kredit haben; nicht, dass der Staat bzw. Steuerzahler dafür "aufkommen soll".
Ja aber warum?
Die Knete dafür hat AB doch offensichtlich selber!
Darum geht es doch nicht. Ich habe nicht gesagt, dass ich das unterstütze, was ich übrigens auch nicht tue, oder es so gemacht werden sollte.
Es geht darum, dass Sie hier (wissentlich?) eine falsche Behauptung aufstellen um wieder zu Ihrer passenden Argumentation zu kommen.
Und wenn sie denn unbedingt einen 'Kredit' wollen - dann gibt es dafür Banken.
Korrekt.
@Christian159:
ja, das wäre dann freie Marktwirtschaft!
Warum sollte der Staat - der ja bekanntlich auch nicht weiß wie er alle seine 'Verpflichtungen' bezahlen soll (Schuldenbremse!?) - denn da einen 'Kredit' geben?
Und dann auch noch für Produkte die weiterhin - zwar nicht mehr ganz so viel - Schaden in der Umwelt anrichten!?
Hier genauso. @Christian schreibt ja nicht, dass Subventionen zu unterstützen sind. Aber Sie stellen auch hier einen falschen Bezug her um ein Thema gegen die MArktwirtschaft aufzumachen, welches es hier gar nicht gibt.
Und das Beides, obwohl Sie doch hier immer schreiben, dass Sie es als Ihre Aufgabe ansehen, falsche Behauptungen aufzuzeigen. Dann sollten Sie doch wenigstens bei Ihren eigenen Aussagen bei der Wahrheit bleiben.
Beitrag vom 07.12.2023 - 08:14 Uhr
@Christian159:
ja, das wäre dann freie Marktwirtschaft!
Warum sollte der Staat - der ja bekanntlich auch nicht weiß wie er alle seine 'Verpflichtungen' bezahlen soll (Schuldenbremse!?) - denn da einen 'Kredit' geben?
Und dann auch noch für Produkte die weiterhin - zwar nicht mehr ganz so viel - Schaden in der Umwelt anrichten!?
Das fragen Sie doch jetzt hoffentlich nicht mich?
Beantworten Sie sich das doch selbst, schließlich sind Sie doch ein Freund staatlicher Eingriffe und erklärter Kritiker der freien Marktwirtschaft!
Beitrag vom 07.12.2023 - 09:57 Uhr
Nun wollen Sie Ihre umwelschädlichen Produkte verbessern (schädlich bleiben die aber immer noch, wie @FW 190 nachgewiesen hat), wollen das aber nicht selbst bezahlen sondern der Staat, respektive Steuerzahler, soll dafür aufkommen.
Falsch; man möchte eine Anschubfinanzierung/Kredit haben; nicht, dass der Staat bzw. Steuerzahler dafür "aufkommen soll".
Ja aber warum?
Die Knete dafür hat AB doch offensichtlich selber!
Darum geht es doch nicht. Ich habe nicht gesagt, dass ich das unterstütze, was ich übrigens auch nicht tue, oder es so gemacht werden sollte.
Es geht darum, dass Sie hier (wissentlich?) eine falsche Behauptung aufstellen um wieder zu Ihrer passenden Argumentation zu kommen.
Ich möchte hier öffentlich für die, in diesem Zusammenhang, (nicht wissent- bzw.absichtlich), von mir verwendeten Worte "...sondern der Staat, respektive Steuerzahler, soll dafür aufkommen." um Entschuldigung bitten.
Ich korrigiere daher:
warum sollte der Staat/ Steuerzahler für einen Kredit einstehen?
Und wenn sie denn unbedingt einen 'Kredit' wollen - dann gibt es dafür Banken.
Korrekt.
Daraus wird/wurde das dann (danach) hoffentlich klar.
@Christian159:
ja, das wäre dann freie Marktwirtschaft!
Warum sollte der Staat - der ja bekanntlich auch nicht weiß wie er alle seine 'Verpflichtungen' bezahlen soll (Schuldenbremse!?) - denn da einen 'Kredit' geben?
Und dann auch noch für Produkte die weiterhin - zwar nicht mehr ganz so viel - Schaden in der Umwelt anrichten!?
Hier genauso. @Christian schreibt ja nicht, dass Subventionen zu unterstützen sind. Aber Sie stellen auch hier einen falschen Bezug her um ein Thema gegen die MArktwirtschaft aufzumachen, welches es hier gar nicht gibt.
Das ist nicht korrekt. Mein Hinweis bzw. meine Meinung (in der Antwort auf Ihren Beitrag) ist eindeutig:
Dies (Kredit von einer Bank) ist freie Marktwirtschaft. Ein Kredit (nochmals: nicht Subevention) durch den Staat/Steuerzahler wäre es nicht.
Und das Beides, obwohl Sie doch hier immer schreiben, dass Sie es als Ihre Aufgabe ansehen, falsche Behauptungen aufzuzeigen. Dann sollten Sie doch wenigstens bei Ihren eigenen Aussagen bei der Wahrheit bleiben.
Die grundsätzliche Frage lautet doch aber:
warum kommt ein so finanziell glänzend dastehendes Unternehmen überhaupt auf die Idee, auf 'Unterstützung durch den Staat/Steuerzahler' zu reflektieren!?
Diese quasi zu 'fordern'.