Beitrag vom 28.06.2026 - 18:22 Uhr
Wie schafft man das denn????
Aber so ist das, wenn basic flying skills nichts mehr zählen. Erst spart man Geld beim Training, und dann wird es richtig teuer. Der BWLer - so wie er strukturiert ist - lernt nur durch Schmerz, solange es aber nur andere schmerzt, lernt er - NICHTS!
Beitrag vom 28.06.2026 - 18:38 Uhr
Da muss ich dem Kollegen Fliegerschmunz in vollem Umfang Recht geben!
In den letzten Jahren wurde das Defizit an Basic Skills der neuen Kollegen auf dem rechten Sitz immer eklatanter ..
Da hat leider kaum noch einer "das Handwerk von der Pike auf - also Basic Skills als Segelfleger, Schlepp-Pilot oder
Auch mal per Aerobatic Einweisung o.ä.gelernt /mehrheitlich sind das nowadays "Kids of the Magenta Line" -vorwiegend Microsoft SIM Spezialisten mit teilweise erschreckenden fliegerischen Defiziten …
Auch hier hat der Kollege leider recht -pay peanuts -get monkeys -
No hate whatsoever, aber so oft wie ich in den letzten Jahren "just before T/D -bei 20-30 ft " in letzter Sekunde eingreifen musste um Schlimmeres zu verhindern lässt sich klar auf abnehmende fliegerische Vorerfahrung der WonnaBe TopGuns zurück führen ;
und eine 738 ist wirklich recht easy bei der Landung /da eben kurzer Rumpf -
Bei ner 757-300 oder A321 /340 o.ä. langem Gerät muss man bei 25 Kt. Cross schon ein Händchen fürs Handwerk haben…
Nur so zur Info -wir hatten seinerzeit bei German Crgo auf der DC8-73 noch "Double Rotation" anspruchsvoller -aber halt auch epischer - 4-strahliger Vogel gewesen ;-)
…for those who know..
Fly safely ;-)
Dieser Beitrag wurde am 28.06.2026 18:47 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 28.06.2026 - 19:28 Uhr
Deswegen enthält der Text auch keinerlei Hinweise darauf, dass eine offizielle Untersuchung eingeleitet wurde, weil A340Skipper und fliegerschmunz den Vorfall bereits aufgeklärt haben.
Vielen Dank euch beiden für die detaillierte Aufarbeitung! Endlich werden nur noch F/O‘s mit mindestens 10 Jahren Berufserfahrung eingestellt.
Zum k***** eure Darstellung!
Beitrag vom 28.06.2026 - 21:13 Uhr
@A340 skipper - Sie haben SOOOOO Recht.
Ich merke es beim Segelfliegen, ob jemand microsoft-Kapitän ist oder nicht. Wenn ja, sag`ich denen: schmeiß den Dreck weg. Digitale control-inputs, kein Gespür für Seiteruder usw usw.
Bis mal wieder richtig auf die Fresse fällt. Aber Hauptsache das "Bord-Produkt" stimmt.
Beitrag vom 28.06.2026 - 21:15 Uhr
@ADIRU
bringen Sie doch mal ein belastbares Gegenargument!
Apropos ADIRU. Die sechs großen Bildschirme kann man auch benutzen!!!
Beitrag vom 28.06.2026 - 21:26 Uhr
@ ADIRU
man braucht keine 10 Jahre, um basic skills zu entwickeln. Was für einen Unsinn reden Sie da! Basic skills müssen BASIC Training sein. ASK13 oder Piper Cub. Wetterlagen analysieren und beurteilen, nicht METARs lesen und die CWC mit dem Taschenrechner bestimmen. Die Bedeutung eines Höhentroges in der 500hPa Karte kennen. Warm- und Kaltluftadvektion erkennen und die Konsequenzen kennen. Was nützt die 2nd segment Berechnung, wenn in 1.000 ft eine scharfe Inversion liegt. Nicht lernen - VERSTEHEN!
Aber wahrscheinlich haben Sie es selbst nicht durchdrungen.
Ihr Magenta - Team- tschka- taschaka - Astronauten fahrt den Laden mit Schwung an die Wand.
Dieser Beitrag wurde am 28.06.2026 21:30 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 29.06.2026 - 00:57 Uhr
@fliegerschmunz,
was hat Ihre erste Post mit dem Vorfall zu tun?
Beitrag vom 29.06.2026 - 07:14 Uhr
@fbwlaie:
ein Solcher Vorfall / Unfall ist auf mangelhafte, fliegerische Grundfertigkeiten zurückzuführen, die sich immer weiter ausbreiten, weil Hersteller und Airlines keinen Wert mehr auf solide Pilotenausbildung legen. Beispiel: ich habe neulich von einem F/O einer Frachtfluggesellschaft mit Basis LEJ gehört, dass der Autopilot über 1.000 ft AGL eingeschaltet werden muss. Dass heistt, die Piloten können nur noch auf ca 20 Grad rotiren und die Lage etwa eine halbe Minute halten, bzw., die letzten ca. 90 Sekunden etwa 3Grad pitch halten, wenn sie ihre "Freiheiten" MAXIMAL nutzen.
Das ist I D I O T I S C H und wird zu noch mehr Vorfällen führen.
Und das der DRIVE dazu nicht aus den Flugbetriebsabteilungen kommt, ist wohl einzusehen, oder? If You think safety is expensive, try an accident - hat sich wohl noch nicht herumgesprochen.
Das hat mein Kommentar (es muss nicht gleich ein "Post" sein) mit dem Vorfall zu tun.
Dieser Beitrag wurde am 29.06.2026 07:15 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 29.06.2026 - 08:21 Uhr
Da muss ich dem Kollegen Fliegerschmunz in vollem Umfang Recht geben!
In den letzten Jahren wurde das Defizit an Basic Skills der neuen Kollegen auf dem rechten Sitz immer eklatanter ..
Da hat leider kaum noch einer "das Handwerk von der Pike auf - also Basic Skills als Segelfleger, Schlepp-Pilot oder
Auch mal per Aerobatic Einweisung o.ä.gelernt /mehrheitlich sind das nowadays "Kids of the Magenta Line" -vorwiegend Microsoft SIM Spezialisten mit teilweise erschreckenden fliegerischen Defiziten …
Auch hier hat der Kollege leider recht -pay peanuts -get monkeys -
No hate whatsoever, aber so oft wie ich in den letzten Jahren "just before T/D -bei 20-30 ft " in letzter Sekunde eingreifen musste um Schlimmeres zu verhindern lässt sich klar auf abnehmende fliegerische Vorerfahrung der WonnaBe TopGuns zurück führen ;
und eine 738 ist wirklich recht easy bei der Landung /da eben kurzer Rumpf -
Bei ner 757-300 oder A321 /340 o.ä. langem Gerät muss man bei 25 Kt. Cross schon ein Händchen fürs Handwerk haben…
Nur so zur Info -wir hatten seinerzeit bei German Crgo auf der DC8-73 noch "Double Rotation" anspruchsvoller -aber halt auch epischer - 4-strahliger Vogel gewesen ;-)
…for those who know..
Fly safely ;-)
Auch von mir volle Zustimmung, da muss ich nichts mehr beitragen!
Schöne Grüsse von mir als einem ExKollegen auf der DC8, der heute nur noch dem Golfen frönt;)
Dieser Beitrag wurde am 29.06.2026 08:26 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 29.06.2026 - 08:23 Uhr
Über Unfälle/Vorfälle zu spekulieren ist das Eine.
Klare Vorverurteilungen des PIC auszusprechen - ohne auch nur eine belastbare Information über den Ablauf und Randbedingungen zu haben - das Andere.
Auch wenn die Hitze die Aggression hochtreibt...
Beitrag vom 29.06.2026 - 09:57 Uhr
Die sogenannten "Basic Skills", das solide Handwerk scheinen in allen Bereichen abhanden zu kommen. Offenbar kann man bestimmte Fähigkeiten und Kenntnisse nicht mehr voraussetzen. Oder ist das eine typische "Alte Leute"-Reaktion?
Beitrag vom 29.06.2026 - 10:26 Uhr
@fliegerschmunz,
schon vor über 20 Jahre hat Airbus bemängelt, dass viele Piloten viel zu wenig ohne Autopilot fliegen würden. Andererseits habe ich in den letzten Jahren fast keine "positiven Landungen" erlebt.
Übrigenhs, wann bricht man einen nicht stabilen Anflug ab?
Aber bezogen auf den aktuelle Fall ist das alles Spekulation - dazu muss man aber auch stehen!
Insofern sind Ihre anfänglichen Aussagen nicht "stabil"!
Beitrag vom 29.06.2026 - 10:54 Uhr
Die sogenannten "Basic Skills", das solide Handwerk scheinen in allen Bereichen abhanden zu kommen. Offenbar kann man bestimmte Fähigkeiten und Kenntnisse nicht mehr voraussetzen. Oder ist das eine typische "Alte Leute"-Reaktion?
Das ist eine sehr umfassende Frage und sprengt den Rahmen dieses Fadens. Ich versuche mich kurz zu fassen.
Meine Antwort ist ein klares "Jein".
Erstens, ja, man hört das von vielen, unterlegt auch mit Fallbeispielen, die teils absurd sind.
Zweitens: Ich bilde bei uns (andere Branche) gemeinsam mit ausgewählten Kollegen Praktikanten im Studium aus. Persönlich bin ich ausnahmslos auf kollegiale, interessierte und motivierte junge Menschen getroffen, mit denen ich sehr zufrieden war.
Das Unternehmen hat aber seine Anforderungen abgesenkt, was dazu führt, daß bei Kollegen neuerdings auch Praktikanten ankamen, für die das nicht mehr gilt.
M. E. ist die entscheidende Frage die Rekrutierungsphilosophie. Will man sein Output-Volumen oder seinen Marktanteil halten oder gar steigern, muß man heute ggf. Qualitätseinbußen hinnehmen, weil sich nicht genügend geeignetes Personal findet. Die Alternative wäre mit weniger aber besserem Personal das Output-Volumen zu reduzieren.
Als Außenstehender könnte ich mir gut vorstellen, daß das auch auf die Lufttransportbranche zutrifft.
Weiterhin für relevant, aber nachrangig, halte ich die Gestaltung von Ausbildungsinhalten.
Gute Leute setzen sich immer durch. Was aber ist mit mittelmäßigen...?
Bei uns wurden theoretische Anteile erhöht, praktische deutlich reduziert. Das führt aber nicht dazu, daß die Neuen theoretisch besser werden.
Die reduzierten Praxisanteile kann man durch methodisch anderes Vorgehen nur bedingt ausgleichen. Vor allem geht das zu Lasten von Praktikanten, die langsamer lernen als andere. Langsameres Lernen sehe ich bei uns nicht als grundsätzlichen Nachteil, um dasselbe Ausbildungsziel zu erreichen. Wenn man die Zeit aber nicht mehr hat, ist das Resultat für alle schlechter.
Beitrag vom 29.06.2026 - 11:02 Uhr
Die sogenannten "Basic Skills", das solide Handwerk scheinen in allen Bereichen abhanden zu kommen. Offenbar kann man bestimmte Fähigkeiten und Kenntnisse nicht mehr voraussetzen. Oder ist das eine typische "Alte Leute"-Reaktion?
Genau das ist es! Daher auch die schnellen (Vor-)Verurteilungen von Piloten durch Forenteilnehmer aufgrund von Spekulationen. Immer das gleiche Lied! Schon immer beschwerten sich die "Alten" über die "Jungen", seit den Sumerern ...
Beitrag vom 29.06.2026 - 11:39 Uhr
Da muss ich dem Kollegen Fliegerschmunz in vollem Umfang Recht geben!
In den letzten Jahren wurde das Defizit an Basic Skills der neuen Kollegen auf dem rechten Sitz immer eklatanter ..
Da hat leider kaum noch einer "das Handwerk von der Pike auf - also Basic Skills als Segelfleger, Schlepp-Pilot oder
Auch mal per Aerobatic Einweisung o.ä.gelernt /mehrheitlich sind das nowadays "Kids of the Magenta Line" -vorwiegend Microsoft SIM Spezialisten mit teilweise erschreckenden fliegerischen Defiziten …
Auch hier hat der Kollege leider recht -pay peanuts -get monkeys -
No hate whatsoever, aber so oft wie ich in den letzten Jahren "just before T/D -bei 20-30 ft " in letzter Sekunde eingreifen musste um Schlimmeres zu verhindern lässt sich klar auf abnehmende fliegerische Vorerfahrung der WonnaBe TopGuns zurück führen ;
und eine 738 ist wirklich recht easy bei der Landung /da eben kurzer Rumpf -
Bei ner 757-300 oder A321 /340 o.ä. langem Gerät muss man bei 25 Kt. Cross schon ein Händchen fürs Handwerk haben…
Nur so zur Info -wir hatten seinerzeit bei German Crgo auf der DC8-73 noch "Double Rotation" anspruchsvoller -aber halt auch epischer - 4-strahliger Vogel gewesen ;-)
…for those who know..
Fly safely ;-)
Auch von mir volle Zustimmung, da muss ich nichts mehr beitragen!
Schöne Grüsse von mir als einem ExKollegen auf der DC8, der heute nur noch dem Golfen frönt;)
Ja, ja, früher war alles besser! Da saßen ja auch noch richtige Männer im Cockpit. Und vor allem Männer, Frauen bei Lufthansa erst ab 1986. Seitdem scheint es besonders rasant abwärts zu gehen mit der Qualität im Cockpit.
Bei der Unfallstatistik, die die Flugzeugführer in den 60er, 70er und bis teilw. in die 80er Jahre hingelegt haben, insbesondere
auf den Mustern DC8, B707, würde ich mich doch deutlich bedeckt halten.
Zeitraum Schwere Unfälle (Hull Losses) pro 1 Mio. Flüge entspricht etwa
1960er Jahre 8–9 1 Totalverlust je 110.000–125.000 Flüge
1970er Jahre 6–8 1 je 125.000–165.000 Flüge
1980er Jahre 2–4 1 je 250.000–500.000 Flüge
1990er Jahre 1–2 1 je 500.000–1 Mio. Flüge
2000er Jahre 0,5–1 1 je 1–2 Mio. Flüge
2021–2025 (5-Jahres-Mittel) 0,15 Jet-Hull-Losses 1 je rund 7,1 Millionen Jetflüge
Quellen: IATA Safety Reports, Airbus, u.a.