Beitrag vom 14.07.2026 - 15:07 Uhr
2025 stellte Airbus Pläne für eine fliegende Kommunikationszentrale auf A400M-Basis vor.
Das wäre in Kombination mit der Saab GlobalEye ein richtig starkes Team, dass dann auch die letzte Fähigkeit der veralteten E-3A AWACS und auch der E7 Wedgetail übertrumpfen könnte. Das Radar der GlobalEye ist jetzt schon deutlich besser als das der Wedgetail, als der AWACS sowieso. Nur die gleichzeitige Kommandofähigkeit gibt der Wedgetail derzeit als Nachfolger der AWACS noch eine Daseinsberechtigung.
Damit hätte man es auf 2 Flugzeuge diversifiziert und wäre vorallem die USA in dieser Fähigkeit gänzlich los.
Im Bereich Radar hat man sich ja sowieso schon gegen die Wedgetail und für die GlobalEye entschieden.
Beitrag vom 14.07.2026 - 20:13 Uhr
Der älteste A400M der Luftwaffe ist erst 11 Jahre alt, und hier sollen schon ältere Flugzeuge ersetzt werden? Wenn man bedenkt, dass die Transall teils über 50 Jahre alt waren als sie ausgemustert wurden wirft das kein sonderlich gutes Bild auf den A400M.
Beitrag vom 14.07.2026 - 21:17 Uhr
Der älteste A400M der Luftwaffe ist erst 11 Jahre alt, und hier sollen schon ältere Flugzeuge ersetzt werden? Wenn man bedenkt, dass die Transall teils über 50 Jahre alt waren als sie ausgemustert wurden wirft das kein sonderlich gutes Bild auf den A400M.
Wo liest man das heraus?
Beitrag vom 14.07.2026 - 23:05 Uhr
@FRAHAM: 3. Absatz unter dem Bild
Beitrag vom 15.07.2026 - 00:33 Uhr
@Jumpfly
Es geht hier vermutlich nicht ums Alter, sondern um Fähigkeiten bzw. die Möglichkeit der Nachrüstung. Ggf. sind Maschinen der ersten Tranchen auch noch schwerer bzw. an manchen Komponenten anfälliger als spätere Exemplare.
Beitrag vom 15.07.2026 - 16:25 Uhr
Dem ganzen "Wehrtüchtigkeitsgedanken" mehr als kritisch gegenüber eingestellt, frage ich mich, was die Bundeswehr allein schon mit all den 53 vorhandenen Maschinen, macht, die da eigentlich auf einer riesigen Betonfläche vor sich her dümpeln, und aus meiner Sicht nichts richtig können.
Natürlich hören wir gelegentlich von einem Fähigkeitszuwachs des Gerätes, z. B. das Fallschirmspringer nicht nur durch die rechte Tür das Flugzeug verlassen können, sondern auch durch die gegenüberliegende Öffnung, was wohl einen erweiterten Genehmigungswust mit sich brachte.
Es kann auch bis nach Hawaii fliegen, mit klugen Auftankmanövern zwischendurch, und gelegentlich auf Staubpisten landen, was eigentlich für einen Flieger dieser Art kein Wunder darstellen sollte. gelegentlich sehe ich auch ein Exemplar vom BER abheben, auf dem Weg nach Polen.
Beim Transport moderner Kriegsgeräte, die momentan ebenfalls in großen Bündeln erworben werden, tut sich der Flieger aber schwer, keine Panzerhaubitze, kein Puma-Schützenpanzer. keine Leopard, kein Boxer, kann in einem Stück versandfertig gemacht werden, und so müssen wir die Amis bitten, oder die Ukraine, wie aus Bildern aus Mali oder Afghanistan ersichtlich war.
Und obwohl es im südlichen Europa überall brennt, habe ich noch keine A400, mit dem entsprechenden Rüstsatz, über den Flammenherden fliegen sehen.
Aber davon abgesehen würde mich interessieren, was die ganzen Flieger das Jahr über machen, und auf welche Stundenleistung sie kommen, wenn das der richtige Begriff dafür ist? Werden die wirklich in dieser Anzahl benötigt, oder sind die Generäle nur stolz durch die endlos erscheinende Reihe der abgestellten, und an den Propellern gesicherten Maschinen vorbei zuschreiten?
Gammeln die nicht vor sich hin, wenn sie kaum genutzt werden, und viele relevant erscheinende Zwecke gar nicht erfüllen können?
Die neuen angedachten Verwendungszecke sehe ich eher als "Werbekampagne" des Herstellers, dem der schrumpfende Auftragsbestand Sorge bereitet.