Community / / Condor baut Städtenetz weiter aus

Beitrag 1 - 15 von 25
1 | 2 | « zurück | weiter »
Beitrag vom 01.07.2025 - 20:42 Uhr
UserDaedalos1504
User (1019 Beiträge)
Den Fluggast wird's freuen. Hoffentlich kommen weitere Strecken. Konkurrenz belebt das Geschäft und lässt die Preise purzeln.
Beitrag vom 02.07.2025 - 00:15 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4409 Beiträge)
Naja,'Preise purzeln' sehe ich nicht, aber ein bisschen Wettbewerb für den 'nationalen Champion' ist doch gar nicht schlecht. Hauptsache DE verzettelt sich nicht so wie seinerzeit AB.
Beitrag vom 02.07.2025 - 02:26 Uhr
UserX-Ray
User (970 Beiträge)
Ja, schön dass sich Condor endlich dem Wettbewerb stellt, anstatt die Justiz und die Kumpels beim Kartellamt zu beschäftigen. Wobei sich bei der so positiven ersten Bilanz von Herrn Gerber natürlich die Frage stellt, was denn aus der eidesstattlichen Versicherung des Geschäftsführers geworden ist, dass bei Wegfall der SPAs die Fortführung des Geschäftsbetriebs von Condor erheblich gefährdet wäre.
Beitrag vom 02.07.2025 - 06:59 Uhr
UserVB
User (500 Beiträge)
@X-Ray: die Erklärung sehe ich nicht so kritisch. Sie sind immer auf den Moment bezogen. Und niemand hat damals erwartet, dass Condor-Städte-Kurzstrecken aus Frankfurt heraus wirtschaftlich wären. Und im Übrigen wissen wir das auch nicht, denn im Artikel steht nur etwas über die Auslastung.

Vielleicht ist aber auch der Effekt eingetreten, dass der LH-Konzern es als quasi Monopolist auf diesen Strecken es übertrieben hat mit den Preisen und Condor da in ein Bienennest gestochen hat. Möglicherweise hat die LH mit der Kündigung des Condor-Vertrags einen Pyrrhussieg geschafft. In 1-2 Jahren werden wir es wissen.
Beitrag vom 02.07.2025 - 08:24 Uhr
Usercontrail55
User (6248 Beiträge)
@X-Ray: die Erklärung sehe ich nicht so kritisch. Sie sind immer auf den Moment bezogen. Und niemand hat damals erwartet, dass Condor-Städte-Kurzstrecken aus Frankfurt heraus wirtschaftlich wären. Und im Übrigen wissen wir das auch nicht, denn im Artikel steht nur etwas über die Auslastung.
Dennoch bleibt die Aussage so stehen. Diese Monentaufnahme sehen natürlich auch die anderen. Der SPA Feed ist weg und trotzdem wurde das Ergebnis verdoppelt. Da werden die Argumente schwach.
Vielleicht ist aber auch der Effekt eingetreten, dass der LH-Konzern es als quasi Monopolist auf diesen Strecken es übertrieben hat mit den Preisen und Condor da in ein Bienennest gestochen hat. Möglicherweise hat die LH mit der Kündigung des Condor-Vertrags einen Pyrrhussieg geschafft. In 1-2 Jahren werden wir es wissen.
Dafür ist das Volumen der DE zu klein. Das sind ein paar Strecken aus dem gesamten Europa Feed der LH. Die Preise der DE sind etwas günstiger auf den P2P, der Feed wird ohnehin nur schwach vergütet. Es darf bezweifelt werden ob das Ganze wirtschaftlich ist. LH wird bis zur finalen Entscheidung die Füße still halten und danach die Muskeln spielen lassen. Bisher matchen sie die Preise nicht.
Beitrag vom 02.07.2025 - 09:51 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4409 Beiträge)
Ja, schön dass sich Condor endlich dem Wettbewerb stellt, anstatt die Justiz und die Kumpels beim Kartellamt zu beschäftigen. Wobei sich bei der so positiven ersten Bilanz von Herrn Gerber natürlich die Frage stellt, was denn aus der eidesstattlichen Versicherung des Geschäftsführers geworden ist, dass bei Wegfall der SPAs die Fortführung des Geschäftsbetriebs von Condor erheblich gefährdet wäre.

Tja, offensichtlich hat DE die, für den Geschäftsbetrieb gefährliche, Situation (vorerst) gut gemeistert.
Sprich: einen guten Job gemacht.

Und dazu auch noch die Flotte (fast) komplett erneuert und trotzdem gute Zahlen erreicht, allen Unkenrufen zum Trotz.

Scheint einigen nicht in den Kram zu passen... .
Beitrag vom 02.07.2025 - 10:32 Uhr
UserX-Ray
User (970 Beiträge)
Ja, schön dass sich Condor endlich dem Wettbewerb stellt, anstatt die Justiz und die Kumpels beim Kartellamt zu beschäftigen. Wobei sich bei der so positiven ersten Bilanz von Herrn Gerber natürlich die Frage stellt, was denn aus der eidesstattlichen Versicherung des Geschäftsführers geworden ist, dass bei Wegfall der SPAs die Fortführung des Geschäftsbetriebs von Condor erheblich gefährdet wäre.

Tja, offensichtlich hat DE die, für den Geschäftsbetrieb gefährliche, Situation (vorerst) gut gemeistert.
Sprich: einen guten Job gemacht.

Das kann nur die Erklärung sein. Denn man wird ja wohl vor Gericht keinen Meineid geleistet haben, um sich weiter günstige Leistungen von der Konkurrenz zu sichern? Nein, ganz bestimmt nicht.
Beitrag vom 02.07.2025 - 10:32 Uhr
UserVB
User (500 Beiträge)
Dennoch bleibt die Aussage so stehen. Diese Monentaufnahme sehen natürlich auch die anderen. Der SPA Feed ist weg und trotzdem wurde das Ergebnis verdoppelt. Da werden die Argumente schwach.

Schon richtig - dass da Condor verbal maximalen Druck ausgeübt hat ist ja schon verständlich. Wie so eine Aussage juristisch im Nachhinein bewertet wird - keine Ahnung, das müssen andere beurteilen.
Auf jeden Fall hat damals niemand ernsthaft daran geglaubt, dass Condor wirklich eigene Zubringer aufbauen kann.

Dafür ist das Volumen der DE zu klein. Das sind ein paar Strecken aus dem gesamten Europa Feed der LH. Die Preise der DE sind etwas günstiger auf den P2P, der Feed wird ohnehin nur schwach vergütet. Es darf bezweifelt werden ob das Ganze wirtschaftlich ist. LH wird bis zur finalen Entscheidung die Füße still halten und danach die Muskeln spielen lassen. Bisher matchen sie die Preise nicht.

Es würde mich nicht wundern, wenn Condor mit den jetzigen Preise für die Direktflugkunden mit Start/Ziel Frankfurt die Flüge abgesehen von den im Artikel genannten innederdeutschen Verbindungen profitabel fliegt. Wenn LH eine Preisschlacht anfängt, dürfte das eher schwierig werden, wobei ich mir das eher nicht vorstellen kann, denn dann liefert der LH-Konzern gute Argumente, weitere Übernahmen mit hohen Auflagen zu versehen.

Condor ist klein, aber im Bereich touristische Langstrecken ziemlich groß, das darf man nicht vergessen. Nach wie vor ist meine Prognose, dass das auch so bleibt, denn auch insbesondere deutschen Reiseveranstalter werden ein großes Interesse daran haben, sich nicht vom LH-Konzern abhängig zu machen. Auch TUI hat ex Deutschland keine eigene Airline, denn auch Tuifly fliegt abhesehen von Exoten nur maximal Mittelstrecke.
Da werden die Reiseveranstalter bei Condor eher einen Aufpreis zahlen, als im Falle einer Condor-Insolvenz anschließend Monopol-Preise beim LH-Konzern zu zahlen. Und das auch für Zubringerflüge, die nicht mit dem ICE sinnvoll erfolgen können wie z. B. Wien oder Berlin, bei München kann man geteilter Meinung sein.

Dieser Beitrag wurde am 02.07.2025 10:34 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 02.07.2025 - 12:41 Uhr
Usercontrail55
User (6248 Beiträge)
Dennoch bleibt die Aussage so stehen. Diese Monentaufnahme sehen natürlich auch die anderen. Der SPA Feed ist weg und trotzdem wurde das Ergebnis verdoppelt. Da werden die Argumente schwach.

Schon richtig - dass da Condor verbal maximalen Druck ausgeübt hat ist ja schon verständlich. Wie so eine Aussage juristisch im Nachhinein bewertet wird - keine Ahnung, das müssen andere beurteilen.
Auf jeden Fall hat damals niemand ernsthaft daran geglaubt, dass Condor wirklich eigene Zubringer aufbauen kann.
Noch ist das ja auch noch nicht etabliert. Es ist ein Weg um das Risiko zu verteilen.
Dafür ist das Volumen der DE zu klein. Das sind ein paar Strecken aus dem gesamten Europa Feed der LH. Die Preise der DE sind etwas günstiger auf den P2P, der Feed wird ohnehin nur schwach vergütet. Es darf bezweifelt werden ob das Ganze wirtschaftlich ist. LH wird bis zur finalen Entscheidung die Füße still halten und danach die Muskeln spielen lassen. Bisher matchen sie die Preise nicht.

Es würde mich nicht wundern, wenn Condor mit den jetzigen Preise für die Direktflugkunden mit Start/Ziel Frankfurt die Flüge abgesehen von den im Artikel genannten innederdeutschen Verbindungen profitabel fliegt.
Mich schon. Wenn man sich die aufgerufenen Preise anschaut und was davon wirlkich für die Airline übrig bleibt, dann ist das dünn. Der Deckungsbeitrag für den Feed liegt da noch drunter.
Da Condor die Bilanz nur sehr bruchstückhaft und unvollständig veröffentlich hat, nur das was als gut dargestellt werden kann, hätte sie wohl auch anderes Gutes berichtet. Das hat sie mit den Auslastungen ja auch gemacht, aber nicht ob man im Plan oder gar besser ist und bereits Geld verdient usw.
Wenn LH eine Preisschlacht anfängt, dürfte das eher schwierig werden, wobei ich mir das eher nicht vorstellen kann, denn dann liefert der LH-Konzern gute Argumente, weitere Übernahmen mit hohen Auflagen zu versehen.
Mit welcher Begründung? EU Recht sagt, die Airlines sind komplett frei in ihrer Preisgestaltung. Siehe Handgepäck Diskussion.
Condor ist klein, aber im Bereich touristische Langstrecken ziemlich groß, das darf man nicht vergessen. Nach wie vor ist meine Prognose, dass das auch so bleibt, denn auch insbesondere deutschen Reiseveranstalter werden ein großes Interesse daran haben, sich nicht vom LH-Konzern abhängig zu machen.
Ist man doch auch nicht. Asien/Afrika läuft über ME4, NA über die großen Amis, Karibik über AF/KL, IB, BA; außerhalb Discover und LHG.
Auch TUI hat ex Deutschland keine eigene Airline, denn auch Tuifly fliegt abhesehen von Exoten nur maximal Mittelstrecke.
Da werden die Reiseveranstalter bei Condor eher einen Aufpreis zahlen, als im Falle einer Condor-Insolvenz anschließend Monopol-Preise beim LH-Konzern zu zahlen.
Davon war bei der Thomas Cook Pleite viel versprochen worden, aber passiert ist da nichts. Davon ist nichts zu sehen. Richtung indischer Ozean hat Condor mit Abstand die günstigsten Tarife.
Und das auch für Zubringerflüge, die nicht mit dem ICE sinnvoll erfolgen können wie z. B. Wien oder Berlin, bei München kann man geteilter Meinung sein.

Dieser Beitrag wurde am 02.07.2025 12:48 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 02.07.2025 - 13:36 Uhr
UserVB
User (500 Beiträge)

Ist man doch auch nicht. Asien/Afrika läuft über ME4, NA über die großen Amis, Karibik über AF/KL, IB, BA; außerhalb Discover und LHG.

Da wäre ich mir nicht so sicher. Dass diese Verbindungen über Hubs außerhalb Deutschland funktionieren, ist klar. Aber ich würde beim deutschen Touristen (OK, jetzt wird es sehr pauschal...) die Faktoren "Direktflug" und "deutsche Fluggesellschaft" nicht unterschätzen. Umgekehrt würde ich sogar sagen: anders wäre Condor vermutlich schon längst aus der Welt verschwunden.

Dieser Beitrag wurde am 02.07.2025 13:36 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 02.07.2025 - 15:19 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4409 Beiträge)
Ja, schön dass sich Condor endlich dem Wettbewerb stellt, anstatt die Justiz und die Kumpels beim Kartellamt zu beschäftigen. Wobei sich bei der so positiven ersten Bilanz von Herrn Gerber natürlich die Frage stellt, was denn aus der eidesstattlichen Versicherung des Geschäftsführers geworden ist, dass bei Wegfall der SPAs die Fortführung des Geschäftsbetriebs von Condor erheblich gefährdet wäre.

Tja, offensichtlich hat DE die, für den Geschäftsbetrieb gefährliche, Situation (vorerst) gut gemeistert.
Sprich: einen guten Job gemacht.

Das kann nur die Erklärung sein. Denn man wird ja wohl vor Gericht keinen Meineid geleistet haben, um sich weiter günstige Leistungen von der Konkurrenz zu sichern? Nein, ganz bestimmt nicht.

Es ist aber auch eine Unverschämtheit sondergleichen der GF der DE das sie sich nicht 'ohnmächtig' ihrem (vermeintlichen) Schicksal ergeben ????, sondern erfolgreiche Maßnahmen dagegen eingeleitet und umgesetzt hat????.
Beitrag vom 02.07.2025 - 15:49 Uhr
UserX-Ray
User (970 Beiträge)
Ja, schön dass sich Condor endlich dem Wettbewerb stellt, anstatt die Justiz und die Kumpels beim Kartellamt zu beschäftigen. Wobei sich bei der so positiven ersten Bilanz von Herrn Gerber natürlich die Frage stellt, was denn aus der eidesstattlichen Versicherung des Geschäftsführers geworden ist, dass bei Wegfall der SPAs die Fortführung des Geschäftsbetriebs von Condor erheblich gefährdet wäre.

Tja, offensichtlich hat DE die, für den Geschäftsbetrieb gefährliche, Situation (vorerst) gut gemeistert.
Sprich: einen guten Job gemacht.

Das kann nur die Erklärung sein. Denn man wird ja wohl vor Gericht keinen Meineid geleistet haben, um sich weiter günstige Leistungen von der Konkurrenz zu sichern? Nein, ganz bestimmt nicht.

Es ist aber auch eine Unverschämtheit sondergleichen der GF der DE das sie sich nicht 'ohnmächtig' ihrem (vermeintlichen) Schicksal ergeben ????, sondern erfolgreiche Maßnahmen dagegen eingeleitet und umgesetzt hat????.

Wieso sollten Condor denn auch ohnmächtig sein? Man hat potente Geldgeber im Hintergrund und eine fähige vierköpfige Geschäftsführung, die ihr Handwerk fast komplett bei LH gelernt hat und laut ihrer Einschätzung einen guten Job macht. Da gibt es doch gar keinen Grund, weiter auf Kosten der Konkurrenz zu leben.
Beitrag vom 02.07.2025 - 16:58 Uhr
Usercontrail55
User (6248 Beiträge)

Ist man doch auch nicht. Asien/Afrika läuft über ME4, NA über die großen Amis, Karibik über AF/KL, IB, BA; außerhalb Discover und LHG.

Da wäre ich mir nicht so sicher. Dass diese Verbindungen über Hubs außerhalb Deutschland funktionieren, ist klar. Aber ich würde beim deutschen Touristen (OK, jetzt wird es sehr pauschal...) die Faktoren "Direktflug" und "deutsche Fluggesellschaft" nicht unterschätzen. Umgekehrt würde ich sogar sagen: anders wäre Condor vermutlich schon längst aus der Welt verschwunden.
Ich glaube jedoch, diese Präferenz wird überschätzt, dann dürften doch die deutschen Airlines kein Problem haben gewinnbringend zu operieren.

Dieser Beitrag wurde am 02.07.2025 17:50 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 03.07.2025 - 14:57 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4409 Beiträge)
Ja, schön dass sich Condor endlich dem Wettbewerb stellt, anstatt die Justiz und die Kumpels beim Kartellamt zu beschäftigen. Wobei sich bei der so positiven ersten Bilanz von Herrn Gerber natürlich die Frage stellt, was denn aus der eidesstattlichen Versicherung des Geschäftsführers geworden ist, dass bei Wegfall der SPAs die Fortführung des Geschäftsbetriebs von Condor erheblich gefährdet wäre.

Tja, offensichtlich hat DE die, für den Geschäftsbetrieb gefährliche, Situation (vorerst) gut gemeistert.
Sprich: einen guten Job gemacht.

Das kann nur die Erklärung sein. Denn man wird ja wohl vor Gericht keinen Meineid geleistet haben, um sich weiter günstige Leistungen von der Konkurrenz zu sichern? Nein, ganz bestimmt nicht.

Es ist aber auch eine Unverschämtheit sondergleichen der GF der DE das sie sich nicht 'ohnmächtig' ihrem (vermeintlichen) Schicksal ergeben ????, sondern erfolgreiche Maßnahmen dagegen eingeleitet und umgesetzt hat????.

Wieso sollten Condor denn auch ohnmächtig sein? Man hat potente Geldgeber im Hintergrund und eine fähige vierköpfige Geschäftsführung, die ihr Handwerk fast komplett bei LH gelernt hat und laut ihrer Einschätzung einen guten Job macht. Da gibt es doch gar keinen Grund, weiter auf Kosten der Konkurrenz zu leben.

Ja das hat sie offensichtlich. Und insofern verstehe ich Ihr 'Nachtreten (siehe Ihren ersten Beitrag) nicht. Naja, und Ihr 'auf Kosten der Konkurrenz zu leben' ist doch eine ziemlich raktenverdrehende Aussage. Das Abkommen zwischen LH und DE hat eine Vorgeschichte (DE war mal Bestandteil von LH), wurde von b_e_i_d_e_n Parteien freiwillig unterzeichnet und erst von LH gekündigt, als die mit EW/Disco einen eigenen Ferienflieger etablieren wollten. Ich finde es völlig legitim von DE in so einem Fall alle rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen/in Anspruch zu nehmen, um eine Verschlechterung ihrer Position zu verhindern.

Und umso bemerkenswerter, dass sie es geschafft haben, trotz dessen offensichtlich eine gute Entwicklung, quasi einen 'Turnaround ;)', zu schaffen.
Beitrag vom 03.07.2025 - 16:36 Uhr
Usercontrail55
User (6248 Beiträge)
> Ja, schön dass sich Condor endlich dem Wettbewerb stellt, anstatt die Justiz und die Kumpels beim Kartellamt zu beschäftigen. Wobei sich bei der so positiven ersten Bilanz von Herrn Gerber natürlich die Frage stellt, was denn aus der eidesstattlichen Versicherung des Geschäftsführers geworden ist, dass bei Wegfall der SPAs die Fortführung des Geschäftsbetriebs von Condor erheblich gefährdet wäre.

Tja, offensichtlich hat DE die, für den Geschäftsbetrieb gefährliche, Situation (vorerst) gut gemeistert.
Sprich: einen guten Job gemacht.

Das kann nur die Erklärung sein. Denn man wird ja wohl vor Gericht keinen Meineid geleistet haben, um sich weiter günstige Leistungen von der Konkurrenz zu sichern? Nein, ganz bestimmt nicht.

Es ist aber auch eine Unverschämtheit sondergleichen der GF der DE das sie sich nicht 'ohnmächtig' ihrem (vermeintlichen) Schicksal ergeben ????, sondern erfolgreiche Maßnahmen dagegen eingeleitet und umgesetzt hat????.

Wieso sollten Condor denn auch ohnmächtig sein? Man hat potente Geldgeber im Hintergrund und eine fähige vierköpfige Geschäftsführung, die ihr Handwerk fast komplett bei LH gelernt hat und laut ihrer Einschätzung einen guten Job macht. Da gibt es doch gar keinen Grund, weiter auf Kosten der Konkurrenz zu leben.

Ja das hat sie offensichtlich. Und insofern verstehe ich Ihr 'Nachtreten (siehe Ihren ersten Beitrag) nicht. Naja, und Ihr 'auf Kosten der Konkurrenz zu leben' ist doch eine ziemlich raktenverdrehende Aussage. Das Abkommen zwischen LH und DE hat eine Vorgeschichte (DE war mal Bestandteil von LH), wurde von b_e_i_d_e_n Parteien freiwillig unterzeichnet und erst von LH gekündigt, als die mit EW/Disco einen eigenen Ferienflieger etablieren wollten. Ich finde es völlig legitim von DE in so einem Fall alle rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen/in Anspruch zu nehmen, um eine Verschlechterung ihrer Position zu verhindern.

Und umso bemerkenswerter, dass sie es geschafft haben, trotz dessen offensichtlich eine gute Entwicklung, quasi einen 'Turnaround ;)', zu schaffen.
Wie kommen Sie darauf? Gute Entwicklung und gar Turnaround? Die Branche fährt 24 satte Gewinne ein und Condor dagegen einen operativen Verlust.
Die Zahlen, die das einordnen lassen sind sehr dünn. Trotz 90+% Auslastung und trotzdem Verlust?
Ob die Leistung des Managements gut ist lässt sich bisher nicht überprüfen. Vielleicht ist sie tatsächlich gut, vielleicht aber auch nicht.
1 | 2 | « zurück | weiter »