Beitrag vom 19.07.2023 - 13:54 Uhr
"Stattdessen sollen die Beklagten 80 Arbeitsstunden in einem Aufforstungs- oder Naturschutzbetrieb leisten..."
Wäre eine gute Maßnahme, dann würden sie ihre Zeit wenigstens mal sinnvoll einsetzen.
Beitrag vom 19.07.2023 - 16:08 Uhr
DHL hat wohl Betriebe, die diese Personen haben wollen.
Einige mögen das Angebot annehmen und auch wirklich arbeiten...
Beitrag vom 19.07.2023 - 16:23 Uhr
All das Bohei um die angeblich schweren Straftaten, das ganze Land aufgestachelt und das alles für: ein paar Sozialstunden...
Beitrag vom 19.07.2023 - 17:15 Uhr
All das Bohei um die angeblich schweren Straftaten, das ganze Land aufgestachelt und das alles für: ein paar Sozialstunden...
Nur als Hinweis: Hier geht es um das Zivilverfahren der geschädigten DHL gegen die Schädiger und nicht um eine strafrechtliche Aufarbeitung des Verhaltens er Blockierer.
Beitrag vom 20.07.2023 - 09:30 Uhr
All das Bohei um die angeblich schweren Straftaten, das ganze Land aufgestachelt und das alles für: ein paar Sozialstunden...
Da hat pemko den richtigen Punkt. Außerdem es geht hier nur um eine Zufahrt zum Betriebsgelände. Keine Sachbeschädigung, kein komplett stillgelegter Flughafen, keine beschmierten (dadurch beschädigten) Flugzeuge o.ä., ein für DHL überschaubarer Schaden.
Da werden in weiteren Verfahren wohl noch ganz andere Größenordnungen abgewogen werden müssen.
Beitrag vom 20.07.2023 - 10:33 Uhr
Das Problem ist der Nachweis des entstandenen Schadens sowie der Nachweis, daß dieser Schaden nicht durch andere Maßnahmen zu vermeiden gewesen wäre. Solche Nachweise sind schwer zu führen und meist auch noch leicht angreifbar.
Ein Festhalten an einer finanziellen Forderung würde angesichts der im Grunde positiven Einstellung der Bevölkerung zur Klimazielerreichung leicht auf Unverständnis stoßen, besonders in einem Land, in dem Minivereine ein Klagerecht für fast alles bekommen können.
Maßgebend für so eine Entscheidung ist daher nicht die berechtigte Entrüstung zum Zeitpunkt der Tat, sondern die nachfolgende mediale Phase, auf die außer den Medien eigentlich kaum jemand Einfluß hat. Wir alle wissen, daß die öffentliche Meinung leider in manchmal sogar weiten Teilen ergebnisorientiert gemacht wird und keinesfalls ein Querschnitt aus der Gesamtheit individueller wohlüberlegter Einzelmeinungen sein muß.
Beitrag vom 20.07.2023 - 10:43 Uhr
Die Sache ist vielschichtig, die genannten Punkte spielen alle ein Rolle und weitere darüber hinaus. Ein gute Zusammenfassung gibt es hier...
https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/blockade-letzte-generation-flughafen-deliktsrecht-schadensersatz/Beitrag vom 20.07.2023 - 13:33 Uhr
Wir alle wissen, daß die öffentliche Meinung leider in manchmal sogar weiten Teilen ergebnisorientiert gemacht wird und keinesfalls ein Querschnitt aus der Gesamtheit individueller wohlüberlegter Einzelmeinungen sein muß.
Interessante Aussage. Je nachdem wo ich gerade lese, nehme ich unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema (und den meisten anderen) wahr.
Gerade bei Klima- und Umweltfragen sind doch die Diskussionen hochgradig kontrovers. Nicht nur hier im Forum :), sondern auch in allen beteiligten Medien.
Und jeder Diskutant und jedes Medium behauptet (oder denkt sogar) von sich, für die Mehrheit zu sprechen. Alle versuchen mehr oder weniger, Meinung zu "machen" und neutralisieren sich dabei.
Gibt es denn "die" öffentliche Meinung überhaupt, die man "machen" kann?
Wenn ja: Wie will man sie ermitteln? Doch nicht durch das Lesen/Sehen von Medien.
Das geht doch eigentlich nur durch Umfragen, oder?
Und wenn jemand dann eine bestimmte Meinung hat: Welches Medium hat die dann "gemacht"?
Dieser Beitrag wurde am 20.07.2023 13:34 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 20.07.2023 - 14:09 Uhr
Lächerlich, so ermutigt man sie zu weiteren Straftaten...