Beitrag vom 11.08.2026 - 10:46 Uhr
Erstes und günstigstes Mittel sei das Scannen von Funkfrequenzen, mit denen Drohnen ferngesteuert werden. Hiermit erfasse man bereits einen Großteil des Drohnenverkehrs.
Das könnte bei Hobby-Drohnen, also privaten "Störern", mit einer klassischen Fernsteuerung im 2,4Ghz Band durchaus funktionieren.
Bei störsicher konstruierten Angriffsdrohnen wie denen in LEJ hätte das aber eher nicht funktioniert, da diese per SIM Karte ferngesteuert wurden, also auf Handy-Frequenzen funken. Auf einem Flughafen und seinem Umland sind aber typischerweise 1000ende Handys eingebucht, die eine klassische Funkortung einer Drohne im gleichen Frequenzband nahezu unmöglich machen dürften.
Dieser Beitrag wurde am 11.08.2026 10:46 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 11.08.2026 - 10:47 Uhr
Technisch sei es kein Problem, auch größere Räume zu überwachen
especially the point that detecting drones is technically much easier than I had assumed.
This pomposity of the Droniq CEO contradicts the reality, otherwise we wouldn't have so much unidentified intruders. Frequency scanning may be a tool to control civil drone traffic, which falls into DFS duties, but hostile objects are quite of another mightyness. With preprogrammed target there is no real need of radio com,
and low flying profil plus fibre construction enables a usable radar detection.
Beitrag vom 11.08.2026 - 15:03 Uhr
Bei störsicher konstruierten Angriffsdrohnen wie denen in LEJ hätte das aber eher nicht funktioniert, da diese per SIM Karte ferngesteuert wurden, also auf Handy-Frequenzen funken. Auf einem Flughafen und seinem Umland sind aber typischerweise 1000ende Handys eingebucht, die eine klassische Funkortung einer Drohne im gleichen Frequenzband nahezu unmöglich machen dürften.
Das kann man so pauschal nicht sagen. Es herrschen folgende Bedingungen:
1. Viele unbekannte Kennungen (Fluggäste, Besucher) in einem definierten Raum (reguläre Ein-/Ausfahrt, Terminal)
2. Registrierte Kennungen (Mitarbeiter, ggf. Lieferanten) im undefinierten Raum (gesamtes Areal)
Die Bedingungen können Sie natürlich stark verfeinern.
Wenn Sie jetzt eine unbekannte Mobilfunkkennung mit drei ungewöhnlichen Abstrahlwinkeln feststellen, könnte das eine alarmauslösende Bedingung erfüllen. Die Bedingungen können Sie natürlich auch verfeinern, z.B. indem Sie eine Karte mit Lauf- und Fahrwegen zum Abgleich hinterlegen.
Auch ist es möglich, an der/den Zufahrt(en) IMSI-Catcher einzusetzen. Dann wissen Sie welche Mobilfunkkennungen sich über den regulären Weg Zugang verschafft haben und können solche markieren, bei denen das nicht der Fall ist (z.B. erst im Terminal eingeschaltet oder von außen eingedrungen).
Das schließt natürlich andere Möglichkeiten der Detektion nicht aus (Radarwellen, optische und akustische Sensoren), aber grundsätzlich ist eine Detektion über Mobilfunknetze möglich.
Grüße
Dieser Beitrag wurde am 11.08.2026 15:04 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 11.08.2026 - 17:04 Uhr
Wenn Sie jetzt eine unbekannte Mobilfunkkennung mit drei ungewöhnlichen Abstrahlwinkeln feststellen, könnte das eine alarmauslösende Bedingung erfüllen.
Mobilfunk sendet in Pulsen/Paketen, alle Sender auf einer Frequenz. Eine klassische Richtungspeilung ist daher mWn schwer bis gar nicht möglich (zB bei Reflektionen der Signale von Gebäuden/Flugzeugen)
Die Bedingungen können Sie natürlich auch verfeinern, z.B. indem Sie eine Karte mit Lauf- und Fahrwegen zum Abgleich hinterlegen.
Eine so genaue Positionsortung über Handy-Signale ist nicht möglich. Das Handy kann sich selbst zwar relativ genau verorten (über GPS) nicht jedoch ein Dritter über die Handy-Funksignale.
Auch ist es möglich, an der/den Zufahrt(en) IMSI-Catcher einzusetzen. Dann wissen Sie welche Mobilfunkkennungen sich über den regulären Weg Zugang verschafft haben und können solche markieren, bei denen das nicht der Fall ist (z.B. erst im Terminal eingeschaltet oder von außen eingedrungen).
Ein Handy verbindet sich nicht immer die stärkste Gegenstation. Zudem dürfte es zwischen Flugfeld und Terminal keine so deutliche Änderung der Feldstärke geben, sonst bräuchte man ja alle paar Meter einen Mobilfunkmast.
Und selbst wenn das funktionieren sollte, braucht die Drohne nur über dem Terminal einzufliegen um die richtige "Reihenfolge" einzuhalten.
Sie klingen ja recht überzeugt, aber nach allem was ich über klassischen 5G/LTE Mobilfunk glaube verstanden zu haben, geht das so nicht. Können Sie Links für Ihre genannten Techniken posten?
Dieser Beitrag wurde am 11.08.2026 17:05 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 11.08.2026 - 17:28 Uhr
and low flying profil plus fibre construction enables a usable radar detection.
How could a fibre connection enable radar detection? Do you mean disabling?
Beitrag vom 11.08.2026 - 18:21 Uhr
@Tino Riva
Auch ist es möglich, an der/den Zufahrt(en) IMSI-Catcher einzusetzen. Dann wissen Sie welche Mobilfunkkennungen sich über den regulären Weg Zugang verschafft haben und können solche markieren, bei denen das nicht der Fall ist (z.B. erst im Terminal eingeschaltet oder von außen eingedrungen).
Ein IMSI-Catcher ist im Prinzip nichts anderes als ein Funkmast. Durch seine Präsenz kann er Smartphones dazu bringen, sich mit ihm statt mit dem nächsten Funkmasten zu verbinden. Dadurch kann er die technischen Parameter des Funkverkehrs eines mit ihm verbundenen Smartphones analysieren und z.B. die IMSI der SIM-Karte auslesen, sprich das Gerät identifizieren. (Nur) u.U. kann auch der Standort (Winkel und Entfernung) des Geräts bestimt werden, und bei älteren Mobilfunkstandards (1G-3G) kann der IMSI-Catcher die Verbindung evtl. sogar abhören und manipulieren - bei 4G und 5G dank besserer Sicherheitstechnik jedoch schwieriger bis gar nicht, weswegen in diesen Fällen ein Fallback auf z.B. 3G provoziert wird.
IMSI catching ist vorzugsweise ein Verfahren zur Beobachtung und Manipulation eines bereits bekannten Geräts, dessen Verbindungsdaten aus dem Datenfluss herausgenommen und behandelt werden. Zum Auffinden unbekannter Teilnehmer trägt das Verfahren soviel oder sowenig bei wie ein gewöhnlicher Funkmast.
Die Theorie über die Buchführung von Teilnehmerkonten über Differenzvergleiche zwischen empfangenen und an neuralgischen Punkten mittels IMSI-Catchern registrierten Gerätekennungen ist aber schon deshalb unpraktikabel, weil dann auch jedes Handy, das von einem Passagier auf dem Vorfeld oder in der Kabine vom bereits aktivierten Flugmodus wieder auf Empfangsmodus geschaltet wird, einen Alarm auslösen würde.
Es müssten daher noch weitere subtile Merkmale gemonitort werden, die aber mit relativ geringem Aufwand auch von Drohnen erzeugt werden könnten. Dann wäre der ganze Aufwand umsonst.
Ausserdem ist es ja kein Naturgesetz, dass ein Angreifer immer das tut, was der Verteidiger erwartet. Eine Drohne könnte ihre Kommunikation, sofern sie kurz vorm Ziel überhaupt noch eine braucht, auch auf andere Art und Weise als über herkömmlichen Mobilfunk abwickeln. Warum sollte sie es über ein Verfahren tun, welches bekanntermassen überwacht werden kann?
Beitrag vom 11.08.2026 - 19:58 Uhr
Wenn Sie jetzt eine unbekannte Mobilfunkkennung mit drei ungewöhnlichen Abstrahlwinkeln feststellen, könnte das eine alarmauslösende Bedingung erfüllen.
Mobilfunk sendet in Pulsen/Paketen, alle Sender auf einer Frequenz. Eine klassische Richtungspeilung ist daher mWn schwer bis gar nicht möglich (zB bei Reflektionen der Signale von Gebäuden/Flugzeugen)
Die Bedingungen können Sie natürlich auch verfeinern, z.B. indem Sie eine Karte mit Lauf- und Fahrwegen zum Abgleich hinterlegen.
Eine so genaue Positionsortung über Handy-Signale ist nicht möglich. Das Handy kann sich selbst zwar relativ genau verorten (über GPS) nicht jedoch ein Dritter über die Handy-Funksignale.
Auch ist es möglich, an der/den Zufahrt(en) IMSI-Catcher einzusetzen. Dann wissen Sie welche Mobilfunkkennungen sich über den regulären Weg Zugang verschafft haben und können solche markieren, bei denen das nicht der Fall ist (z.B. erst im Terminal eingeschaltet oder von außen eingedrungen).
Ein Handy verbindet sich nicht immer die stärkste Gegenstation. Zudem dürfte es zwischen Flugfeld und Terminal keine so deutliche Änderung der Feldstärke geben, sonst bräuchte man ja alle paar Meter einen Mobilfunkmast.
Und selbst wenn das funktionieren sollte, braucht die Drohne nur über dem Terminal einzufliegen um die richtige "Reihenfolge" einzuhalten.
Sie klingen ja recht überzeugt, aber nach allem was ich über klassischen 5G/LTE Mobilfunk glaube verstanden zu haben, geht das so nicht. Können Sie Links für Ihre genannten Techniken posten?
Im urbanen Raum liegt die Genauigkeit bei 50m - 100m. Bei entsprechender Mastdichte sind auch 25m erreichbar.
Das erscheint mir ausreichend, insbesondere in Kombination mit anderen Methoden.
Wenn Sie das wollen, müssen Sie den zu uberwachenden Raum natürlich baulich so gestalten und technisch so ausstatten, daß Ihre Anforderungen erfüllt sind.
Möglich ist es aber schon.
Zur Mobilfunkortung gibt es genug Quellen, bitte recherchieren Sie bei Interesse selbst.
Die Zufahrt muß natürlich anders überwacht werden, aber der Raum ist begrenzt. Und wenn jemand seine Drohne vom Parkhaus aus startet wird es auch schwierig. Das aktuelle Beispiel zeigt aber, daß die Akteure ihr Entdeckungsrisiko durch Entfernung reduzieren. Das vergrößert Aber die Reaktionszeit.
Der rechtliche Rahmen muß natürlich auch ausgestaltet werden, versteht sich von selbst.
Beitrag vom 11.08.2026 - 21:23 Uhr
and low flying profil plus fibre construction enables a usable radar detection.
How could a fibre connection enable radar detection? Do you mean disabling?
sorry, natürlich disable
Beitrag vom 12.08.2026 - 01:41 Uhr
bitte recherchieren Sie bei Interesse selbst.
Ok, dachte mir das schon ...
Beitrag vom 12.08.2026 - 09:57 Uhr
Sie klingen ja recht überzeugt, aber nach allem was ich über klassischen 5G/LTE Mobilfunk glaube verstanden zu haben, geht das so nicht. Können Sie Links für Ihre genannten Techniken posten?
Im urbanen Raum liegt die Genauigkeit bei 50m - 100m. Bei entsprechender Mastdichte sind auch 25m erreichbar.
Das erscheint mir ausreichend, insbesondere in Kombination mit anderen Methoden.
Das ist erstens keine zutreffende Antwort auf die gestellte Frage, zweitens technisch sinnloses Geplapper und drittens ist das, was Ihnen ausreichend erscheint, völlig unmassgeblich. Wir reden hier von Fakten und nicht von Fiktionen.
Wenn Sie das wollen, müssen Sie den zu uberwachenden Raum natürlich baulich so gestalten und technisch so ausstatten, daß Ihre Anforderungen erfüllt sind.
Möglich ist es aber schon.
Zur Mobilfunkortung gibt es genug Quellen, bitte recherchieren Sie bei Interesse selbst.
Lieber keine Antwort als eine dumme wäre hier strategisch intelligenter gewesen.
Der rechtliche Rahmen muß natürlich auch ausgestaltet werden, versteht sich von selbst.
Dass rechtliche Vorschriften einzuhalten sind ist unter normalverständigen Mitmenschen eigentlich eine Selbstverständlichkeit und nicht erwähnenswert. Für Sie nicht?