Beitrag vom 11.10.2024 - 14:02 Uhr
Gegenüber den Zeitungen verweist das FDP-geführte Verkehrsministerium auf Kostensteigerungen in ganz Europa.
Immer diese gleiche Mentalität, die sich in Deutschland eingebürgert hat.
Probleme wegdiskutieren, leugnen, vertrimmen, verzögern und ganz wichtig: â??Die Anderen aber auch, als alles gut bei unsâ??
Denker und Macher Fehlanzeige.
Mal selbst vorangehen und innovativ sein, komplett abhanden gekommen.
Und dann wundert man sich in der Politik, wenn die Wirtschaft abstürzt und die Bevölkerung voller Sorgen in die politischen Extreme abdriftet, weil sie nicht mehr weiß, wie sie anders ihre Hilfeschreie noch kundtun soll.
Beitrag vom 11.10.2024 - 14:26 Uhr
Fragt man sich natürlich, wie das passt zu immer neuen Rekordzahlen in der �bernachtung durch Touristen in Deutschland. Und das ist ja am ehesten die preissensible Gruppe, oder?
Kann wohl doch alles nicht so schlimm sein.
Beitrag vom 11.10.2024 - 14:47 Uhr
Und dann wundert man sich in der Politik, wenn die Wirtschaft abstürzt und die Bevölkerung voller Sorgen in die politischen Extreme abdriftet, weil sie nicht mehr weiß, wie sie anders ihre Hilfeschreie noch kundtun soll.
Wie hat unser Kanzler noch vor kurzer Zeit gesagt: Das erste Lied der Kaufleute ist das Klagelied. Er hätte schon lange merken können, das es für die Wirtschaft genug Grund zur Klage gibt. Augen zu und durch.
Beitrag vom 11.10.2024 - 14:56 Uhr
Und man fragt sich, was diese Larmoyanz soll. Das sind - ob EW oder FR - doch recht normale Vorgänge: da wird durchgerechnet, ob sich eine Linie lohnt oder nicht. Und wenn nicht, fällt sie weg. Na und? Klar, ist das für eventuelle Kunden nicht so toll, aber anscheinend haben sie das Angebot nicht nachgefragt oder ihnen waren die Preise zu hoch. Ganz normale Marktwirtschaft. Aber Jammern gehört ja vor allem in Deutschland zum Geschäft. Und natürlich die Suche nach Schuldigen - der böse Staat, die Klimakleber, der Mondstand.....
Beitrag vom 11.10.2024 - 15:42 Uhr
Weiß eigentlich jemand, welche Ziele da genau wegfallen? Irgendwie wird nur Hamburg - Köln in der Presse erwähnt. Also sind das wirklich Ziele die dann ab Hamburg komplett wegfallen, oder einfach nur ein Anbieter weniger? Dann würde ich das noch weniger kritisch sehen, da es dann am Ende einfach für eine bessere Auslastung sorgt auf den angebotenen Strecken.
Beitrag vom 11.10.2024 - 15:42 Uhr
Innerdeutsche Flüge sollten doch sowieso durch die Bahn ersetzt werden?!*smile*
Beitrag vom 11.10.2024 - 15:48 Uhr
Weiß eigentlich jemand, welche Ziele da genau wegfallen? Irgendwie wird nur Hamburg - Köln in der Presse erwähnt. Also sind das wirklich Ziele die dann ab Hamburg komplett wegfallen, oder einfach nur ein Anbieter weniger? Dann würde ich das noch weniger kritisch sehen, da es dann am Ende einfach für eine bessere Auslastung sorgt auf den angebotenen Strecken.
https://newscloud.eurowings.com/zu-hohe-standortkosten-eurowings-reduziert-angebot-fuer-2025-am-flughafen-hamburg/ Beitrag vom 11.10.2024 - 15:55 Uhr
Und dann wundert man sich in der Politik, wenn die Wirtschaft abstürzt und die Bevölkerung voller Sorgen in die politischen Extreme abdriftet, weil sie nicht mehr weiß, wie sie anders ihre Hilfeschreie noch kundtun soll.
Wie hat unser Kanzler noch vor kurzer Zeit gesagt: Das erste Lied der Kaufleute ist das Klagelied. Er hätte schon lange merken können, das es für die Wirtschaft genug Grund zur Klage gibt. Augen zu und durch.
Kann sich der Kanzler daran noch erinnern? Ich finde es schon bezeichnend, dass man sämtliche Verteuerungen dennoch stur durchzieht und vieles wegdiskutiert und weiter beschönigt. Ein gefährlicher Weg, den man da beschreitet. Der Kanzler meint ja gebetsmühlenartig immer wieder, dass alles unter Kontrolle ist. Ich habe da so an manchen Stellen einen anderen Einduck.
Und man fragt sich, was diese Larmoyanz soll. Das sind - ob EW oder FR - doch recht normale Vorgänge: da wird durchgerechnet, ob sich eine Linie lohnt oder nicht. Und wenn nicht, fällt sie weg. Na und? Klar, ist das für eventuelle Kunden nicht so toll, aber anscheinend haben sie das Angebot nicht nachgefragt oder ihnen waren die Preise zu hoch. Ganz normale Marktwirtschaft. Aber Jammern gehört ja vor allem in Deutschland zum Geschäft. Und natürlich die Suche nach Schuldigen - der böse Staat, die Klimakleber, der Mondstand.....
Wenn man das Große ganze Betrachtet ergibt sich für mich da ein anderes Bild als nur Gejammer. Wenn der dezentrale innerdeutsche Flugverkehr um 75% zurückgeht und man damit in Europa den Spitzenreiter stellt, ist das zumindest für mich persönlich schon eine nicht zu verachtende Sache, die auf ein strukturelles Problem hindeutet.
Beitrag vom 11.10.2024 - 15:55 Uhr
Weiß eigentlich jemand, welche Ziele da genau wegfallen? Irgendwie wird nur Hamburg - Köln in der Presse erwähnt. Also sind das wirklich Ziele die dann ab Hamburg komplett wegfallen, oder einfach nur ein Anbieter weniger? Dann würde ich das noch weniger kritisch sehen, da es dann am Ende einfach für eine bessere Auslastung sorgt auf den angebotenen Strecken.
https://newscloud.eurowings.com/zu-hohe-standortkosten-eurowings-reduziert-angebot-fuer-2025-am-flughafen-hamburg/
Danke, da steht aber auch nicht, welche das sind, oder?
"Ã?ber diese innerdeutschen Streichungen hinaus wird Eurowings ab Hamburg voraussichtlich sechs weitere Ziele in Europa und Nordafrika aus dem Programm nehmen"
Wenn man das "voraussichtlich" liest, scheint das ja noch nicht einmal festzustehen.
Beitrag vom 11.10.2024 - 16:09 Uhr
Und dann wundert man sich in der Politik, wenn die Wirtschaft abstürzt und die Bevölkerung voller Sorgen in die politischen Extreme abdriftet, weil sie nicht mehr weiß, wie sie anders ihre Hilfeschreie noch kundtun soll.
Wie hat unser Kanzler noch vor kurzer Zeit gesagt: Das erste Lied der Kaufleute ist das Klagelied. Er hätte schon lange merken können, das es für die Wirtschaft genug Grund zur Klage gibt. Augen zu und durch.
Kann sich der Kanzler daran noch erinnern? Ich finde es schon bezeichnend, dass man sämtliche Verteuerungen dennoch stur durchzieht und vieles wegdiskutiert und weiter beschönigt. Ein gefährlicher Weg, den man da beschreitet. Der Kanzler meint ja gebetsmühlenartig immer wieder, dass alles unter Kontrolle ist. Ich habe da so an manchen Stellen einen anderen Einduck.
Und man fragt sich, was diese Larmoyanz soll. Das sind - ob EW oder FR - doch recht normale Vorgänge: da wird durchgerechnet, ob sich eine Linie lohnt oder nicht. Und wenn nicht, fällt sie weg. Na und? Klar, ist das für eventuelle Kunden nicht so toll, aber anscheinend haben sie das Angebot nicht nachgefragt oder ihnen waren die Preise zu hoch. Ganz normale Marktwirtschaft. Aber Jammern gehört ja vor allem in Deutschland zum Geschäft. Und natürlich die Suche nach Schuldigen - der böse Staat, die Klimakleber, der Mondstand.....
Wenn man das Große ganze Betrachtet ergibt sich für mich da ein anderes Bild als nur Gejammer. Wenn der dezentrale innerdeutsche Flugverkehr um 75% zurückgeht und man damit in Europa den Spitzenreiter stellt, ist das zumindest für mich persönlich schon eine nicht zu verachtende Sache, die auf ein strukturelles Problem hindeutet.
Sie sagen es: ein persönliches Problem! Ein Rückgang des innerdeutschen Flugverkehrs per se ist noch keins. Alternativen gibt es...ob die wiederum alle sinnvoller sind wird sich zeigen.
Beitrag vom 11.10.2024 - 16:12 Uhr
Und man fragt sich, was diese Larmoyanz soll. Das sind - ob EW oder FR - doch recht normale Vorgänge: da wird durchgerechnet, ob sich eine Linie lohnt oder nicht. Und wenn nicht, fällt sie weg. Na und? Klar, ist das für eventuelle Kunden nicht so toll, aber anscheinend haben sie das Angebot nicht nachgefragt oder ihnen waren die Preise zu hoch. Ganz normale Marktwirtschaft.
Der Preis war zu hoch, weil die Regierung Haushaltslöcher stopfen will. Das hat mit Marktwirtschaft nicht allzu viel zu tun.
Beitrag vom 11.10.2024 - 16:16 Uhr
Das ist mir dann doch zu viel Jammern auf hohem Niveau.
Gewiss gibt es auch Branchen in denen Gewinnmargen und Löhne gering sind und die dort handelnden Akteure auf Kante genäht sind.
Allerdings klingt die Erwartungshaltung diverser Airlines - vielmehr ihrer Managements - nach einer Vollkaskomentalität gestützt durch zuvorderst vom Staat.
Frei nach dem Motto: Schaff mir die für mich besten Rahmenbedingungen aber halte Dich mit Deinen gesellschafts-, sozial- und wirtschaftspolitischen Handlungen wie Umwelt, Löhne, Steuern, die meinem Geschäftsmodell schaden könnten, vollkommen raus.
Dieses Wunschdenken kann gerade in den heutigen Zeiten aus Klimakrise, Konflikten, sozial immer stärker werdenden Verwerfungen, usw. schlicht und einfach nicht mehr funktionieren.
Das Ã?berdenken aber auch Ã?berkommen liebgewonnener Strukturen und Lebensweisen ist nun mal ein Erfordernis, dass von allen Akteuren ohne Ausnahmen getragen werden muss.
Sonst werden die Lebensumstände gewiss nicht besser auf dieser unserer - einzigen - Erde.
Beitrag vom 11.10.2024 - 16:16 Uhr
Sie sagen es: ein persönliches Problem! Ein Rückgang des innerdeutschen Flugverkehrs per se ist noch keins. Alternativen gibt es...ob die wiederum alle sinnvoller sind wird sich zeigen.
Nein, habe ich nicht gesagt. Ich sagte meine persönliche Einschätzung, nicht mein persönliches Problem.
2 jahre nach Covid Schlusslicht in Europa für die Erholung des Flugverkehrs insgesamt und -75% innerdeutscher Markt ist, im Gesamtpuzzle deutsche Marktwirtschaft, die insgesamt auch nicht besser aussieht, ein strukturelles Problem.
Beitrag vom 11.10.2024 - 16:27 Uhr
Weiß eigentlich jemand, welche Ziele da genau wegfallen? Irgendwie wird nur Hamburg - Köln in der Presse erwähnt. Also sind das wirklich Ziele die dann ab Hamburg komplett wegfallen, oder einfach nur ein Anbieter weniger? Dann würde ich das noch weniger kritisch sehen, da es dann am Ende einfach für eine bessere Auslastung sorgt auf den angebotenen Strecken.
https://newscloud.eurowings.com/zu-hohe-standortkosten-eurowings-reduziert-angebot-fuer-2025-am-flughafen-hamburg/
Danke, da steht aber auch nicht, welche das sind, oder?
"Ã?ber diese innerdeutschen Streichungen hinaus wird Eurowings ab Hamburg voraussichtlich sechs weitere Ziele in Europa und Nordafrika aus dem Programm nehmen"
Wenn man das "voraussichtlich" liest, scheint das ja noch nicht einmal festzustehen.
Ja, liest sich so. Daher bleibt abzuwarten was passieren wird. Aber 1.000 Flüge sind auf das Jahr gerechnet 1,4 Rotations pro Tag. Also so gerechnet fallen die Kürzungen auch für die Paxe nicht wirklich dramatisch aus...
Beitrag vom 11.10.2024 - 16:35 Uhr
Interessant wäre zu wissen, wie hoch diese Gebührenerhöhung denn tatsächlich ausfällt. Hat hierzu jemand eine Info?