Schoenemann bestätigte Pläne, im kommenden Jahr die Start- und Landegebühren weniger stark anzuheben als es eigentlich geboten wäre. Die DFS muss nach regulatorischen Vorgaben 2024 beginnen, die rund 1,2 Milliarden Euro Mindereinnahmen aus der Corona-Zeit reinzuholen, um langfristig ihren Haushalt auszugleichen.
Also wenn das "die Vereinbarung" ist, die der Herr Wissmann die Tage mit der DFS getroffen hat, dann bedeutet das nichts anderes als dass die Gebühren zwar 2024 schwächer steigen als eigentlich geplant, dafür ab 2025 stärker als geplant um den Verzug im "Reinholen" der Mindereinnahmen auzugleichen und die regulatorischen Vorgaben - wenn auch verspätet - zu erfüllen.
Und natürlich war an dieser Steigerung der Gebühren exakt gar nichts "unkontrolliert"...
Aber bis 2025 ist das bestimmt nicht mehr das Problem von Herrn Wissing oder der FDP.
Diese kann dann genüsslich aus der (ausserparlarmentarischen?) Opposition heraus die Regierung für den weiteren "unkontrollierten" Anstieg der DFS Gebühren ab 2025 kritisieren, den sie selbst 2023 konstruiert hat.
Dieser Beitrag wurde am 12.12.2023 14:12 Uhr bearbeitet.
