Beitrag vom 25.09.2024 - 09:15 Uhr
Ich halte zwar auch nichts von der Letzten Generation, aber wo sie Recht hat, hat sie Recht.
Kassel EDVK war eine Klatsche mit Ansage! Viele haben die Provinzfürsten vor diesem Unsinn gewarnt.
Deutschland braucht diese Landratspisten nicht. Alleine der Bau hat 270 Millionen Euro verschlungen, dabei hatte Kassel einen funktionierenden Flugplatz, auch wenn der Dörenberg die Nutzbarkeit ein wenig eingeschränkt hat. Aber wir rutschen gerade von der einen Idiotie, alle 50 km 4 tägliche Verbindungen nach New York oder Shanghai, in die nächste Idiotie, alle Flugplätze zu Gewerbeflächen.
Luftverkehrspolitik muss für den Standardjuristen,- BWLer oder - Lehrer, der sich in der Politik rumtreibt, unfassbar schwer sein. Dabei reicht es eist, eins und eins zusammenzuzählen, um zu vernünftigen Ergebnissen zu kommen.
Und dann wäre die lästige CTR auch endlich weg, die mit den oft ziemlich unfreundlichen bis anmaßenden Lotsen.
Es lebe der Luftraum Golf!
Beitrag vom 25.09.2024 - 09:21 Uhr
Also der Flughafen hatte ja durchaus mal sehr gut gemacht; als Serienkulisse für die Serie "Check Check" ;)
Spaß beiseite: Als ich hier vor Kurzem sagte, dass wir in Deutschland kein Einnahmeproblem, sondern ein Ausgabeproblem hatten, wurde das ja von Manchem doch kritisch kommentiert.... hier wieder ein perfektes Beispiel dafür.
Beitrag vom 25.09.2024 - 09:49 Uhr
Kassel ist irgendwo im Nirgendwo. Das es funktionieren kann wenn das Einzugsgebiet passt sieht man mMn in Memmingen.
Beitrag vom 25.09.2024 - 09:55 Uhr
Also der Flughafen hatte ja durchaus mal sehr gut gemacht; als Serienkulisse für die Serie "Check Check" ;)
Spaß beiseite: Als ich hier vor Kurzem sagte, dass wir in Deutschland kein Einnahmeproblem, sondern ein Ausgabeproblem hatten, wurde das ja von Manchem doch kritisch kommentiert.... hier wieder ein perfektes Beispiel dafür.
Hängt eben davon ab, wohin die Ausgaben gehen ;-)
Beitrag vom 25.09.2024 - 11:59 Uhr
Die Luftverkehrsleitlinien sehen vor, dass Betriebsverluste kleinerer Regionalflughäfen unter bestimmten Voraussetzungen noch bis 2027 mit öffentlichen Mitteln gedeckt werden dürfen.
Nach dieser Frist soll die Subventionierung des laufenden Betriebs laut der Leitlinie enden. Dann müssen sich die Standorte selber tragen - oder geschlossen werden.
Das möchte ich dann mal sehen wie dies europaweit stringend durchgezogen wird. Sicher nur bei uns.
Bei der Betrachtung des Defizits sollte man die nach Schließung entstehenden Sozialkosten für die Entlassenen sowie Ausfall der Gewerbesteuer ansässiger Luftfahrtunternehmen nicht außer acht lassen. Wenn KSF schließt, müssen die auch gehen.
Beitrag vom 25.09.2024 - 14:35 Uhr
@mpilot:
wer redet denn von Schließung? Abgesehen davon, dass der ganze Laden viel zu groß geraten ist, kann er zu einem Verkehrslandeplatz runtergestuft werden. Dann entfallen jede Menge Kosten (ja auch und vor allem Personalkosten, weil Leute überflüssig werden, wie Towerlotse (aber die DFS sucht dringend, wenn es denn bei der Quali passt, Sicherheitspersonal, Sicherheitseinrichtungen usw.) Wenn man sich seitens der Politik für das Thema Luftverkehr ernsthaft interessieren würde und die Lücke zwischen EDDF und dem Segelfluggelände Klein Hesselohe kennen würde, hätte man schon lange in Richtung VLP investiert und so Millionen. eingespart. Für eine King Air oder C525 reichen 1.200 x 30 m und ein RNAV approach in Luftraum G mit einer RMZ völlig qus. Und ein A320 muss echt nicht an jeder Ecke landen können. das ganze luftfahrtaffine Gewerbe würde wahrscheinlich aufatmen, weil ohne den ganzen Security-Stuss jede menge Arbeitszeit u.v.m eingespart würde. Aber dazu reicht es bei unseren Kleinkönigen in den Landtagen ja nicht. Entweder O'Hare 2 oder dichtmachen. Deswegen (weil das Verständnis insgesamt so limitiert ist) läuft es gerade auch nicht gut in diesem Land.
Dieser Beitrag wurde am 25.09.2024 14:36 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 26.09.2024 - 12:46 Uhr
wer redet denn von Schließung? Abgesehen davon, dass der ganze Laden viel zu groß geraten ist, kann er zu einem Verkehrslandeplatz runtergestuft werden.
Die Umweltaktivisten fordern ein Ende der Subventionen für den Regionalflughafen.
Nach EU wäre dann 2027 ohne Hilfen das AUS. Auch die Abstufung zum Verkehrslandeplatz bringt nicht automatisch positive Zahlen, die GA ist nicht beliebig belastbar und der anspruchsvolle geschäftliche Teil verlangt IMC approaches. EDFE ist so ein Beispiel, die BuisJets weichen dann meist nach FRA aus.
Die Fliegerkneipe wurde ersetzt durch eine anspruchsvolle Schubeck SchickiMikiSpeise, mittlerweile schon einige Jahre dauerpleite. Die lokalen Cxx, PAs und Daimonds stöhnen unter den hohen Landegebühren. Fremdlander müssen sich mit dem Automaten auf Chip und Cola Niveau versorgen.
So einfach ist es nicht auch einen "nur" Verkehrslandeplatz in schwarzen Zahlen zu halten, besonders wenn diese dämliche EU dann auch noch RWY Verlängerung einfordert, wie vor Jahren geschehen.
Dieser Beitrag wurde am 26.09.2024 12:47 Uhr bearbeitet.