Beitrag vom 29.09.2026 - 11:53 Uhr
Aber er wollte ja unbedingt 777-9X statt frühzeitig A350-1000 zu bestellen, als dort die Lieferzeiten noch nicht Sanktnimmerleinstag waren.
Beitrag vom 29.09.2026 - 12:39 Uhr
Immer diese Flugzeugbauer.
Oder Pandemien.
Oder Mitarbeiter.
Oder Aktionäre.
Oder die IT.
Oder die Fraport.
Oder die Ticketsteuer.
Oder die Wettbewerber.
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Beitrag vom 29.09.2026 - 16:27 Uhr
Immer diese Flugzeugbauer.
Oder Pandemien.
Oder Mitarbeiter.
Oder Aktionäre.
Oder die IT.
Oder die Fraport.
Oder die Ticketsteuer.
Oder die Wettbewerber.
Ja, genau. Daran sieht man mal, wie unglaublich schwierig es ist, einen Luftfahrtkonzern profitabel zu führen.
Beitrag vom 29.09.2026 - 16:31 Uhr
Aber er wollte ja unbedingt 777-9X statt frühzeitig A350-1000 zu bestellen, als dort die Lieferzeiten noch nicht Sanktnimmerleinstag waren.
Ich bin wahrlich kein Freund der Boeing Produktefamilie. Aber schon mal daran gedacht, dass der Luftfahrt CEO (zumal als ehemaliger flag carrier) auch strategisch denken muss?
- vielleicht ist bzw. eher war es wichtig, dass europäische Unternehmen auch mal in den USA einkaufen?
- vielleicht darf man sich nicht von einem einzigen Lieferanten abhängig machen?
- vielleicht war die 777 zum Zeitpunkt der Entscheidung einfach deutlich kostengünstiger als die 350-1000?
Und hinterher ist jeder immer schlauer...
Beitrag vom 29.09.2026 - 17:10 Uhr
Und ausserdem ist die B779 eben auch nochmal was größer als der A351 ...
Beitrag vom 29.09.2026 - 17:55 Uhr
Immer diese Flugzeugbauer.
Oder Pandemien.
Oder Mitarbeiter.
Oder Aktionäre.
Oder die IT.
Oder die Fraport.
Oder die Ticketsteuer.
Oder die Wettbewerber.
Ja, genau. Daran sieht man mal, wie unglaublich schwierig es ist, einen Luftfahrtkonzern profitabel zu führen.
Das.
Oder es ist wie so oft im Leben. Wenn immer die anderen schuld sind an der eigenen Misere, vielleicht ist man selbst schuld.
Naja, eigentlich auch egal. Weiter im Text ;)
Dieser Beitrag wurde am 29.09.2026 17:56 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 29.09.2026 - 18:34 Uhr
Immer diese Flugzeugbauer.
Oder Pandemien.
Oder Mitarbeiter.
Oder Aktionäre.
Oder die IT.
Oder die Fraport.
Oder die Ticketsteuer.
Oder die Wettbewerber.
Ja, genau. Daran sieht man mal, wie unglaublich schwierig es ist, einen Luftfahrtkonzern profitabel zu führen.
Das.
Oder es ist wie so oft im Leben. Wenn immer die anderen schuld sind an der eigenen Misere, vielleicht ist man selbst schuld.
Dafür haben Sie dich extra angemeldet? Oder eher umbenannt?
Ich hab’s mir jetzt 2 x durchgelesen, aber ich kann da keine Schuldzuweisung finden. Man sagt wie es ist und wie man damit umgeht.
Naja, eigentlich auch egal. Weiter im Text ;)
Stimmt, total egal.
Beitrag vom 29.09.2026 - 20:00 Uhr
Und ausserdem ist die B779 eben auch nochmal was größer als der A351 ...
Selbst wenn sie 3 Stockwerke und Platz für 1200 Passagiere hätte und noch 80% weniger Kerosin verbrauchen würde bleibt ein Problem ungelöst:
Sie ist einfach seit 7 Jahren nicht verfügbar und es geht mindestens ins 8. Jahr und man verbrennt trotz sicher einer Menge Kompensationen Geld für die Wartung und den Verbrauch der alten Mühlen und nimmt weniger ein wenn man stattdessen mit A340-300 rumgurken muss.
Beitrag vom 30.09.2026 - 10:02 Uhr
Aber er wollte ja unbedingt 777-9X statt frühzeitig A350-1000 zu bestellen, als dort die Lieferzeiten noch nicht Sanktnimmerleinstag waren.
Die Bestellung der 779 war im Herbst 2013 und die damalige Lage war wesentlich anders als heute:
- 777 war damals schon das erfolgreichste Programm eines Widebodies
- die 779 aus damaliger Sicht eine Extension, die ohne grosse Zertifizierungsprobleme zugelassen werden sollte
- das 350er Programm verspätet, weil Neuanfang mit Clean Sheet Design
- die 359 die man gleichzeitig bestellte hatte erst 3-4 Monate zuvor ihren ersten Testflug absolviert
- die 351, die Swiss gerne gehabt hätte hatte ihren ersten Testflug erst 2016; daher musste Swiss auf 773 ausweichen
Aus damaliger Sicht war die 779 die sichere Wette und nicht die 351. An der Bestellung an sich ist nichts zu kritisieren.
Ob man ab 2022, als es offensichtlich wurde, dass die 779 sich noch lange verspätet und man langsam unter Zeitdruck aufgrund der alternden 744 Flotte unter Druck geriet eine andere Strategie hätte fahren sollen, ist eine andere Diskussion.
Dieser Beitrag wurde am 30.09.2026 10:04 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 30.09.2026 - 10:19 Uhr
Aus damaliger Sicht war die 779 die sichere Wette und nicht die 351. An der Bestellung an sich ist nichts zu kritisieren.
Ja, das sehe ich auch so. Dass sich die Auslieferungen dermaßen verzögern würden, war nicht abzusehen. Nachher ist man immer schlauer.
Ob man ab 2022, als es offensichtlich wurde, dass die 779 sich noch lange verspätet und man langsam unter Zeitdruck aufgrund der alternden 744 Flotte unter Druck geriet eine andere Strategie hätte fahren sollen, ist eine andere Diskussion.
Mag sein, aber die einzige echte Alternative ist die A350 in ihren verschiedenen Ausführungen. Die ist aber auch nicht einfach mal so von der Stange zu haben und der LH-Konzern hätte bei Airbus nach Stornierung der B779 Mondpreise bezahlt.
Frage ist eher, ob man HEUTE einen Plan hat, wenn die Verzögerungen der B779 (noch mehr) zum Dauerzustand werden im Sinne von eigentlich kommt sie gar nicht. Bzw. ab wann zieht der LH-Konzern und andere Airlines wie Emirates die Notbremse. Ewig kann man die alten B747 und A340 ja auch nicht (sinnvoll) in der Luft halten.
Beitrag vom 30.09.2026 - 11:54 Uhr
Alles in allem keine schöne Situation für die LH, neben den anderen, sehr herausfordernden weltwirtschaftlichen Einflüssen.
Völlig unabhängig davon wer wann eventuell welche Fehler gemacht hat.
Sehr herausfordernd für Management, GW und Mitarbeiter.