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Beitrag 1 - 3 von 3
Beitrag vom 29.01.2026 - 10:41 Uhr
UserFW 190
User (2389 Beiträge)
An solchen Berichten fehlt zumeist, wie auch hier:

Gesamt Investition für den 1. Schritt
Produktionsmenge p.a. ab wann?
Kostenabschätzung pro t SAF
Wo kommt das CO2 her?
Geplante Ausbaustufe, wann?
Erwarteter Skaleneffekt durch diesen Ausbau.

Es kann mir niemand erzählen, dass es diese Zahlen nicht gibt. Warum werden sie nicht genannt? Befürchtet man Kostensteigerungen wie z.B. beim BER, Elfi, Stuttgart usw...

Im "Batterie Podcast" gibt es von DEM Deutschen Batterie Professor Fichtner eine Aussage, die geplanten, aber zu 90% noch nicht endgültig entschiedenen Produktionskapazitäten an grünem Fuel ww bis 2035 liegen bei 1 Promille der heutigen Erdölbasierten Treibstoffe und Heizöl.


Beitrag vom 29.01.2026 - 11:56 Uhr
Usermpilot
User (720 Beiträge)
Die Raffinerie gehört zu 54 Prozent deutschen Töchtern des russischen Staatskonzerns Rosneft

Die bereits bewilligten Fördermittel von 350 Millionen Euro könnten ausgezahlt werden, sobald die Genehmigung der Europäischen Kommission vorliege, hieß es aus Berlin

Wenn man sich dazu die verwobenen Besitzverhältnisse der Akteure Concrete Chemicals, Enertrag, Zaffra ansieht, so scheint mir die geplante "Auszahlung" der 350 Mio reichlich naiv. Es erinnert an die Gigafactory für Elektroautobatterien in Schleswig-Holstein, wo Habeck 600 Mio in den Sand gesetzt hat.



Dieser Beitrag wurde am 29.01.2026 11:57 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 29.01.2026 - 13:47 Uhr
UserFW 190
User (2389 Beiträge)
Die Raffinerie gehört zu 54 Prozent deutschen Töchtern des russischen Staatskonzerns Rosneft

Die bereits bewilligten Fördermittel von 350 Millionen Euro könnten ausgezahlt werden, sobald die Genehmigung der Europäischen Kommission vorliege, hieß es aus Berlin

Wenn man sich dazu die verwobenen Besitzverhältnisse der Akteure Concrete Chemicals, Enertrag, Zaffra ansieht, so scheint mir die geplante "Auszahlung" der 350 Mio reichlich naiv. Es erinnert an die Gigafactory für Elektroautobatterien in Schleswig-Holstein, wo Habeck 600 Mio in den Sand gesetzt hat.


Und die sicher um die 10 bezuschussten Wasserstoff und BTL Projekte der letzten 20 Jahre mit jeweils reichlich Fördergeldern. Ein "Startup" jagt das andere aber dann kommt nicht mehr viel für die Praxis.

Oder der größte Wärmespeicher in HH vor 5 - 6 Jahren - steht seit 3 Jahren still, funktionier super aber leider zu teuer.

Ich fühle mich an die Diskussionen mit und in meinem Kollegenkreis im Jahre 2000 über Brennstoffzellen Autos und der Stückzahl im Jahre 2010 (1 Mio) und 2020 10 (Mio) erinnert und wohin das leider läuft.

Der 100 GW Windpark in der Nordsee mit den Differenz-Verträgen und 1,2 Mrd Zuschuss als weiteres Beispiel.