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Beitrag 1 - 6 von 6
Beitrag vom 27.04.2025 - 10:53 Uhr
UserLunte
User (407 Beiträge)
Ja zumindest besteht dort nicht die Gefahr der Flächenvereisung ð???
Beitrag vom 27.04.2025 - 15:35 Uhr
UserGustl
User (356 Beiträge)
Als absoluter Laie (Nicht-Ingenieur) stellt sich mir die Frage, ob Schwimmer bei einem akzeptablem Eigen-Gewicht genügend Auftrieb bieten um die 22 Tonnen Startgewicht einer ATR 72 über Wasser zu halten und auch noch stabil in bewegtem Wasser starten und landen zu können.
Ein größeres Schwimmerflugzeug als die Twinn-Otter mit 5,6 Tonnen Startgewicht habe ich nicht gefunden.

Explizit: Ist das Konzept wirklich technisch ausgegoren? Schwimmer-Flugzeuge verhalten sich bekanntlich anders als Flugboote.

Gruß Gustl

Dieser Beitrag wurde am 27.04.2025 17:48 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 28.04.2025 - 00:46 Uhr
UserEricM
User (7373 Beiträge)
Interessante Fragestellung
Um 1940 hat das zumindest schon mal funktioniert.

 https://en.wikipedia.org/wiki/CANT_Z.511
Beitrag vom 28.04.2025 - 09:12 Uhr
UserDidimax
User (370 Beiträge)
Als absoluter Laie (Nicht-Ingenieur) stellt sich mir die Frage, ob Schwimmer bei einem akzeptablem Eigen-Gewicht genügend Auftrieb bieten um die 22 Tonnen Startgewicht einer ATR 72 über Wasser zu halten und auch noch stabil in bewegtem Wasser starten und landen zu können.
Ein größeres Schwimmerflugzeug als die Twinn-Otter mit 5,6 Tonnen Startgewicht habe ich nicht gefunden.

Explizit: Ist das Konzept wirklich technisch ausgegoren? Schwimmer-Flugzeuge verhalten sich bekanntlich anders als Flugboote.

Gruß Gustl

Deswegen ist ja auch das MTOW im Wasser um 7 to geringer, also 16to statt 23to auf einer Startbahn!
Das Konzept ist ähnlich wie bei der CL415, entweder am Boden das Wasser tanken, oder im Flug direkt aus dem See/ Meer aufnehmen
Beitrag vom 28.04.2025 - 09:46 Uhr
UserFloCo
Nicht mehr so Vielflieger
User (2234 Beiträge)
Als absoluter Laie (Nicht-Ingenieur) stellt sich mir die Frage, ob Schwimmer bei einem akzeptablem Eigen-Gewicht genügend Auftrieb bieten um die 22 Tonnen Startgewicht einer ATR 72 über Wasser zu halten und auch noch stabil in bewegtem Wasser starten und landen zu können.
Ein größeres Schwimmerflugzeug als die Twinn-Otter mit 5,6 Tonnen Startgewicht habe ich nicht gefunden.

Explizit: Ist das Konzept wirklich technisch ausgegoren? Schwimmer-Flugzeuge verhalten sich bekanntlich anders als Flugboote.

Gruß Gustl

Deswegen ist ja auch das MTOW im Wasser um 7 to geringer, also 16to statt 23to auf einer Startbahn!
Das Konzept ist ähnlich wie bei der CL415, entweder am Boden das Wasser tanken, oder im Flug direkt aus dem See/ Meer aufnehmen

Ist das möglich, dass man trotz der Schwimmer direkt aus dem Flug Wasser aufnehmen kann? Wo wird denn da die Wasseraufnahme gemacht?
Beitrag vom 28.04.2025 - 09:58 Uhr
UserGB
User (1181 Beiträge)
Als absoluter Laie (Nicht-Ingenieur) stellt sich mir die Frage, ob Schwimmer bei einem akzeptablem Eigen-Gewicht genügend Auftrieb bieten um die 22 Tonnen Startgewicht einer ATR 72 über Wasser zu halten und auch noch stabil in bewegtem Wasser starten und landen zu können.

Für 22 to Auftrieb benötigt man ein Verdrängungsvolumen von 22 cbm, das macht pro Schwimmer 11 cbm. Ganz grob sind das bei einer Schwimmerlänge von 11 m durchschnittlich 1 qm Querschnitt. Das sollte machbar sein.

Explizit: Ist das Konzept wirklich technisch ausgegoren? Schwimmer-Flugzeuge verhalten sich bekanntlich anders als Flugboote.

Und was soll das an der Ausgegorenheit ändern? Nichts. Eine 747 verhält sich auch anders als eine C172.

Im übrigen dürften Flugboote träger zu starten sein als solche Schwimmerflugzeuge, da diese beim Start nach hinten gekippt werden können und somit die reibungsintensive Strömung an den Schwimmern verringert werden kann. Beim Flugboot ist das weniger gut möglich, weil die benetzte Länge signifikant grösser ist.

Das grösste Problem der Schwimmerausführung ist die Stabilität des Gestells und der vergrösserte Luftwiderstand.

Nachtrag zur Wasseraufnahme:
Selbstverständlich kann auch ein Schwimmerflugzeug Wasser aufnehmen. Die einzige Voraussetzung ist nur, dass der Rüssel unter Wasser gedrückt wird.


Dieser Beitrag wurde am 28.04.2025 10:02 Uhr bearbeitet.