Community / / Söder verspricht schnelle Reforme...

Beitrag 1 - 13 von 13
Beitrag vom 23.10.2024 - 21:08 Uhr
UserInterfug88
User (96 Beiträge)
Wo will die CSU die ganzen fehlenden Bodenmitarbeitenden herholen? Bei Vollbeschäftigung in und um Freising? Wird die CSU in die Tarif und Manteltarifverträge eingreifen? Denn dort liegt doch das Hauptproblem. Es kann sich keiner mehr leisten da unten zu arbeiten und gut zu leben.

Sich nach all den Monaten jetzt hinzustellen â??Ist nicht Bayern-Likeâ?? ist sowas unterirdisch.

Dagegen läuft der Flughafen FRA wie am Schnürchen.
Beitrag vom 23.10.2024 - 21:19 Uhr
Userdiver
User (243 Beiträge)
Wird die CSU in die Tarif und Manteltarifverträge eingreifen?
Tarifverträge sind immer nur Mindeststandards. Niemand hindert ein Unternehmen daran bessere Leistungen, als im Tarifvertrag vereinbart, für seine Mitarbeiter festzulegen. Ob die bestehenden Verträge der Subunternehmen mit dem Flughafen solche Verbesserungen auch wirtschaftlich möglich machen, steht auf einem anderen Blatt.
Beitrag vom 23.10.2024 - 21:38 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1591 Beiträge)
Wo will die CSU die ganzen fehlenden Bodenmitarbeitenden herholen?
Der Luftverkehrsfachmann Söder wird es wissen: er hat für alles eine Lösung, unser Landesvater.
Beitrag vom 24.10.2024 - 09:03 Uhr
UserKonTra77
User (271 Beiträge)
Wird die CSU in die Tarif und Manteltarifverträge eingreifen?
Tarifverträge sind immer nur Mindeststandards.

Der Mindestlohn ist "Mindeststandard". Das Unternehmen entscheidet, ob es bei sich einen Tarifvertrag einführt oder nicht. Das können Standarttarifverträge sein oder aber Haustarifverträge, die besser oder schlechter als Rahmentarifverträge inhaltlich sind.
Beitrag vom 24.10.2024 - 09:20 Uhr
UserNik74
User (2 Beiträge)
Gelobt sei der Landesvater. Auf die Ideen ist ja vorher niemand gekommen.
Ich würde an Herr Lammers stelle schon mal das Anschreiben an die Kunden mit der geplanten Gebührenerhöhung vorbereiten. 8% wären klug, dann kann man geltend machen, dass man im Vergleich zu anderen Flughäfen im Norden noch moderat erhöht.
Auf die Frage eines Journalisten wie das ganze finanziert werden soll, hat Herr Söder nämlich nicht geantwortet.
Beitrag vom 24.10.2024 - 10:15 Uhr
Usertop_pax
User (462 Beiträge)
Naja, es ist eigentlich ganz einfach, der Stundenlohn müsste massiv erhöht werden, dann würde sich das akquirierte Personal vielleicht auch entscheiden längerfristig am MUC zu arbeiten.

Sehr viele wechseln aktuell z.B. zu Amazon. Dort verdient man in Lager/Logistik mehr und hat weniger körperliche Tätigkeiten bei angenehmeren Arbeitszeiten.

Es bleibt also spannend, wie CSU, FMG und LH für mehr Personal sorgen möchten und gleichzeitig sicherstellen, dass das Personal auch längerfristig am MUC arbeitet.
Beitrag vom 24.10.2024 - 10:31 Uhr
Usercontrail55
User (6244 Beiträge)
Naja, es ist eigentlich ganz einfach, der Stundenlohn müsste massiv erhöht werden, dann würde sich das akquirierte Personal vielleicht auch entscheiden längerfristig am MUC zu arbeiten.

Sehr viele wechseln aktuell z.B. zu Amazon. Dort verdient man in Lager/Logistik mehr und hat weniger körperliche Tätigkeiten bei angenehmeren Arbeitszeiten.
Ist das so? Laut Amazon steigt man dort im Lager ein mit 15�/h, den neue Flächentarifvertrag Bodenverkehrsdienste bei knapp 17�/h. Haben Sie dazu aktuelle Zahlen?
Es bleibt also spannend, wie CSU, FMG und LH für mehr Personal sorgen möchten und gleichzeitig sicherstellen, dass das Personal auch längerfristig am MUC arbeitet.
Beitrag vom 24.10.2024 - 11:06 Uhr
Usertop_pax
User (462 Beiträge)
Naja, es ist eigentlich ganz einfach, der Stundenlohn müsste massiv erhöht werden, dann würde sich das akquirierte Personal vielleicht auch entscheiden längerfristig am MUC zu arbeiten.

Sehr viele wechseln aktuell z.B. zu Amazon. Dort verdient man in Lager/Logistik mehr und hat weniger körperliche Tätigkeiten bei angenehmeren Arbeitszeiten.
Ist das so? Laut Amazon steigt man dort im Lager ein mit 15�/h, den neue Flächentarifvertrag Bodenverkehrsdienste bei knapp 17�/h. Haben Sie dazu aktuelle Zahlen?
Es bleibt also spannend, wie CSU, FMG und LH für mehr Personal sorgen möchten und gleichzeitig sicherstellen, dass das Personal auch längerfristig am MUC arbeitet.

Nein habe ich nicht und die brauche ich auch nicht. Egal wie Sie es drehen und wenden, selbst Sie sehen, dass es offensichtlich einen Personalmangel gibt. Und genau darum geht es! Wenn Sie Lösungen haben, dann freuen sich die Herren von LH, FMG und der CSU bestimmt auf ihre Tipps. Von den drei genannten hat ja keiner sinnvolle Verbesserungsvorschläge, sonst wäre das Problem ja gelöst.

Also bleibt für die betroffenen nur die Möglichkeit das Problem selbst zu lösen, indem sie dort arbeiten wo Gehalt, körperliche Belastung, Witterung, Arbeitszeiten, Erreichbarkeit,... besser für sie passen. Ganz einfach...

Beitrag vom 24.10.2024 - 11:45 Uhr
Usercontrail55
User (6244 Beiträge)
Naja, es ist eigentlich ganz einfach, der Stundenlohn müsste massiv erhöht werden, dann würde sich das akquirierte Personal vielleicht auch entscheiden längerfristig am MUC zu arbeiten.

Sehr viele wechseln aktuell z.B. zu Amazon. Dort verdient man in Lager/Logistik mehr und hat weniger körperliche Tätigkeiten bei angenehmeren Arbeitszeiten.
Ist das so? Laut Amazon steigt man dort im Lager ein mit 15�/h, den neue Flächentarifvertrag Bodenverkehrsdienste bei knapp 17�/h. Haben Sie dazu aktuelle Zahlen?
Es bleibt also spannend, wie CSU, FMG und LH für mehr Personal sorgen möchten und gleichzeitig sicherstellen, dass das Personal auch längerfristig am MUC arbeitet.

Nein habe ich nicht und die brauche ich auch nicht. Egal wie Sie es drehen und wenden, selbst Sie sehen, dass es offensichtlich einen Personalmangel gibt. Und genau darum geht es!
Wieso selbst ich? Das es Personalmangel gibt ist doch unbestritten.
Wenn Sie Lösungen haben, dann freuen sich die Herren von LH, FMG und der CSU bestimmt auf ihre Tipps. Von den drei genannten hat ja keiner sinnvolle Verbesserungsvorschläge, sonst wäre das Problem ja gelöst.

Also bleibt für die betroffenen nur die Möglichkeit das Problem selbst zu lösen, indem sie dort arbeiten wo Gehalt, körperliche Belastung, Witterung, Arbeitszeiten, Erreichbarkeit,... besser für sie passen. Ganz einfach...
Auch das ist unbestritten. Aber einfach nur die Schatulle aufmachen ist auch kein sinnvoller Verbesserungsvorschlag. Das Thema ist vielschichtiger.
Auch bei der Security fehlen Leute und die verdienen beträchtlich mehr als bei Amazon oder Bodendienste. Das Geld ist es demnach wohl nicht allein.
Sie beschreiben ja selbst die Kriterien neben dem Gehalt... körperliche Belastung, Witterung, Arbeitszeiten, Erreichbarkeit... erweitert um Work/Live Balance, soziales Leben, arbeiten, wenn die Kumpels frei haben, planbare Freizeit usw. Daher ist dieses ewige reduzieren auf das Geld keine Lösung.

Dieser Beitrag wurde am 24.10.2024 11:47 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 24.10.2024 - 13:19 Uhr
Userdiver
User (243 Beiträge)
Wird die CSU in die Tarif und Manteltarifverträge eingreifen?
Tarifverträge sind immer nur Mindeststandards.

Der Mindestlohn ist "Mindeststandard". Das Unternehmen entscheidet, ob es bei sich einen Tarifvertrag einführt oder nicht. Das können Standarttarifverträge sein oder aber Haustarifverträge, die besser oder schlechter als Rahmentarifverträge inhaltlich sind.

Die Ausgangsfrage war, ob die CSU in die Tarifverträge eingreifen will. Das ist nur relevant, wenn die Tarifverträge für die entsprechenden Beschäftigten gelten, also der Arbeitgeber Mitglied im relevanten Arbeitgeberverband ist. Nur dann gilt der Tarifvertrag und dann darf er aber auch vom Unternehmen nicht unterschritten werden, auch nicht durch einen Haustarifvertrag. Wenn ein Unternehmen das will, muss es zuerst aus dem Arbeitgebervand austreten.
Beitrag vom 24.10.2024 - 18:55 Uhr
UserEricM
User (7257 Beiträge)
So werde der FMG-Vorstand umstrukturiert. "Es wird einen eigenen Vorstand für das Basisgeschäft geben, der sich um diese elementaren Kerntätigkeiten kümmert.

Hatte noch wer bei dem Satz den alten Orga-Witz vom 10er mit Steuermann im Kopf, bei dem die 9 Steuerleute diskutiern, wie sie den einen Ruderer besser motivieren oder "managen" sollen?

 https://www.roland-schaefer.de/wettrudern.jpg

In diesem Sinne: Man könnte ja mal ganz unabhängig davon, was Herr Söder mit "es kann nicht sein was nicht sein darf" meint, drüber nachdenken, ob man den Job am Flughafen nicht ganz klassische monetär attraktive machen könnte.
Der Markt regelt das. Wissenschon : Angebot und Nachfrage.
Und ja, vielleicht wird dann ein Ticket über München wieder 2�50 teuerer...
Beitrag vom 24.10.2024 - 19:54 Uhr
UserAfterburner
User (554 Beiträge)
Ich zitier da ja immer gerne die PM des alten Betreibers von März 23:

"

SWISSPORT LOSCH VERLIERT BODENABFERTIGUNGSLIZENZ AM FLUGHAFEN MÃ?NCHEN
Das Luftamt Südbayern hat entschieden, die Lizenz für die Bodenabfertigungsdienstleitungen von Swissport Losch am Flughafen München nicht zu verlängern. Dieser Entscheid kann die Betriebsstabilität des Flughafens München gefährden und negative wirtschaftlichen Auswirkungen für die Stadt München, die Region Oberbayern und den Freistaat Bayern haben.
Swissport Losch nimmt die Entscheidung des Luftamtss Südbayern â?" Regierung Oberbayern, die Bodenabfertigungslizenz von Swissport Losch am Flughafen München nicht zu verlängern, zur Kenntnis und ist bestürzt über diese Entscheidung der Behörden, die möglicherweise die Bedeutung der Betriebssicherheit am Flughafen München unterschätzen. Swissport Losch wickelt derzeit mehr als 112â??000 Flüge pro Jahr ab, was rund 40% der Flugbewegungen in München ausmacht.
Swissport Losch hat seit 2010 erhebliche Investitionen getätigt und große Anstrengungen unternommen, um einen zuverlässigen Betrieb am Flughafen München und insbesondere der Regionalflotte der Lufthansa an ihrem Drehkreuz München aufzubauen. Darüber hinaus haben wir große Rekrutierungsanstrengungen unternommen, damit der rasante Anstieg des Passagier- und Flugvolumens nach der Covid-Pandemie in den letzten zwei Jahren bewältigt werden konnte. Wir haben 200 neue Agents und Mitarbeitende für die Sommersaison 2023 rekrutiert und geschult. Swissport war daran, weitere 300 neue Mitarbeitende für 2024 zu rekrutieren. Dies trotz der äußerst schwierigen Bedingungen, wie einem extrem angespannten Arbeitsmarkt oder der langwierigen Hintergrundprüfung zur Erlangung eines Flughafenausweises für neue Mitarbeitende, die in München bis zu zwölf Wochen dauert.
Ein Lizenzwechsel ist mit der Erwartung verbunden, dass der neue Anbieter für Bodenverkehrsdienstleistungen rund 1â??000 neue Mitarbeitende in weniger als sechs Monaten einstellen, schulen und einsetzen kann. Dies erfordert operative Kenntnisse im Betrieb des zweitgrößten Drehkreuzes in Deutschland nach Frankfurt. Zudem wird Erfahrung in der Rekrutierung benötigt, um die oben erwähnte Sicherheitsüberprüfung und -schulung zu bewältigen, damit der Flughafen München in einer Branche, in der die Sicherheit oberste Priorität hat, auch einen sicheren Flugbetrieb ermöglichen kann. Darüber hinaus müssen bis zum Inkrafttreten der Lizenz am 1. März 2024 rund 1`000 Stück spezialisiertes Equipment bereitstehen, an dem es derzeit weltweit mangelt. Ein Wechsel des Bodenabfertigungsdienstleisters ist allein aufgrund der bestehenden Personalknappheit ein hochriskantes
Wagnis, das einem zentralen Drehkreuzflughafen wie München aufgezwungen wird.
Wir können die Entscheidung des Luftamtes Südbayern nicht nachvollziehen. Sie schadet nicht nur Swissport
Losch, sondern versetzt hunderte von Beschäftigten in einen Zustand langanhaltender Unsicherheit und
gefährdet die Betriebsstabilität des Flughafens München mit negativen wirtschaftlichen Auswirkungen für die
Stadt München, die Region Oberbayern und den Freistaat Bayern. Die Entscheidung spiegelt nicht unsere
Leistungserbringung und erfolgreiche Partnerschaft mit dem Flughafen München wider, die stets von einer
starken operativen Leistung und hoher Servicequalität geprägt war.
Swissport Losch wird Einsicht in die entsprechenden Akten beantragen und nach sorgfältiger Prüfung
gegebenenfalls rechtliche Schritte in Erwägung ziehen. In der Zwischenzeit werden wir weiterhin unser Bestes für
den Flughafen München und alle unsere treuen Airline-Kunden geben, während wir besorgt auf den Betrieb ab
März 2024 schauen, der einen herausfordernden Frühling und Sommer 2024 einleiten wird.

"

Wann gingen die Probleme nochmal los? ;)

Und wer ist eigentlich die ominöse Regierung Oberbayern ... da sitzt bestimmt niemand von der CSU ;) ;)
Beitrag vom 25.10.2024 - 09:35 Uhr
UserBarbarasRhabarbe..
User (22 Beiträge)
Söder verspricht und Putin plant ...

ist eigentlich keine Meldung mehr wert denn den Beipackzettel @Afterburner liest ja leider eh keiner.

Man könnte lachen wenn es nicht so traurig wäre. Die CSU hat Bayern groß gemacht und jetzt machen die Bayern wieder klein.

Siehe BayWa, siehe MUC, siehe "TU Nürnberg", siehe, siehe, siehe ...