Community / / Starship absolviert 13. Testflug wei...

Beitrag 1 - 3 von 3
Beitrag vom 25.07.2026 - 14:01 Uhr
UserEricM
User (7255 Beiträge)
Die untere Raketenstufe war bereits kurz nach dem Start planmäßig ins Meer in der Nähe des Startplatzes gestürzt.

Das ist nicht ganz richtig. Der Booster sollte eigentlich eine Landung am Turm simulieren, d.h. vor dem Sturz ins Wasser auf Schwebeflug abbremsen.
Allerdings haben sowohl beim Boostback als auch bei der simulierten Landung wieder nur ein Teil der Raptor Triebwerke durchgehalten. Nur 10 von 13 haben für die Landung überhaupt gezündet, nach wenigen Sekunden sind davon nochmal 5 ausgefallen, so dass der Booster nicht genug abbremsen konnte und mit einer erheblichen Restgeschwindigkeit aufs Wasser aufgeschlagen ist.
Wäre das eine Landung am Startturm gewesen, wäre der jetzt Schrott.

 https://www.golem.de/news/spacex-booster-und-hitzeschild-versagen-beim-13-flug-des-starship-2607-211280.html

Auch der Hitzeschild hat sich wohl beim Wiedereintritt so weit zerlegt, dass eine Wiederverwendung ohne Reparatur/Ersatz nicht möglich ist.

Dieser Beitrag wurde am 25.07.2026 14:15 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 26.07.2026 - 18:32 Uhr
UserWeideblitz
Moderator
Allerdings haben sowohl beim Boostback als auch bei der simulierten Landung wieder nur ein Teil der Raptor Triebwerke durchgehalten. Nur 10 von 13 haben für die Landung überhaupt gezündet, nach wenigen Sekunden sind davon nochmal 5 ausgefallen, so dass der Booster nicht genug abbremsen konnte und mit einer erheblichen Restgeschwindigkeit aufs Wasser aufgeschlagen ist.
Wäre das eine Landung am Startturm gewesen, wäre der jetzt Schrott.

Es waren nur 8 von 13 Triebwerken, die gezündet hatten, siehe den Screenshot hier:  https://spacepolicyonline.com/news/successful-flight-for-starship-ift-13/

Aber die Konsequenz daraus ist korrekt.

Die Raptors sind auch in der überarbeiteten Variante weit weg davon, zuverlässig (wieder-)zündbar zu sein. Und das wäre die Grundvoraussetzung für das ganze Konzept der Wiederverwendbarkeit und vor allem der schnellen Wiederstartbarkeit des Starships ohne zeitraubende Triebwerkswechsel und aufwändige Wartungen. Bei sovielen Ausfällen frage ich mich, was SpaceX eigentlich in Testen und Validierung investiert. Die angedachten Tankflüge für das Lunar-Starship sind so noch unmöglich, ganz zu schweigen von einem human-rated System zum Transport von Menschen.

Und immer noch hat das Starship keinen Orbit erreicht, wenn auch so geplant, nur einen Suborbit.

Es sieht eher danach aus, dass die entwicklungstechnischen Abkürzungen, die SpaceX offensichtlich nimmt im Vergleich zu international in den Engineering-Wissenschaften anerkannten Vorgehen, wie ein Bumerang in weiteren Verzögerungen, Nichteinhaltung von Leistungsdaten (z.B. Payload 100t in den LEO, wo auch das Starship V3 weit drunter liegen dürfte) zurückkommt.
Beitrag vom 27.07.2026 - 14:08 Uhr
Userfbwlaie
User (5405 Beiträge)
Was kosten die Rakete und der Startversuch?
Geld für einige Versuche sollte doch noch vorhanden sein.