Community / / Starship explodiert bei achtem Testflug

Beitrag 1 - 7 von 7
Beitrag vom 07.03.2025 - 08:34 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4207 Beiträge)
"...die FAA hatte SpaceX den Testflug erlaubt obwohl die Untersuchung des vorausgegangenen Zwischenfalls noch lief."

Ist das schon eine der ersten Anzeichen für die Einflussnahme von Musk/Trump auf Sicherheitsrelevante Entscheidungen?

Das lässt schlimmes für die Zukunft erahnen.
Beitrag vom 07.03.2025 - 09:47 Uhr
UserJanO
User (48 Beiträge)
Haftet SpaceX eigentlich für die Störungen, die sie in der Luftfahrt verursachen? Beim letzten Mal mussten, soweit ich mich erinnere Flüge auf Ausweichflughäfen landen. Das alles verursacht kosten für die Airlines.
Beitrag vom 07.03.2025 - 10:25 Uhr
UserKonTra77
User (260 Beiträge)
Wie viele Saturn V und Apollo Kapseln sind eigentlich damals verloren gegangen?

Betreibt hier Musk agiles Projektmanagement nach dem Motto trial and error? Sind die "nicht geplant" erfolgreichen Tests die Folge, dass vielleicht Musk auch seine Mitarbeiter bei SpaceX 60h die Woche arbeiten lässt?
Beitrag vom 07.03.2025 - 11:34 Uhr
UserEricM
User (7070 Beiträge)
Wie viele Saturn V und Apollo Kapseln sind eigentlich damals verloren gegangen?
Die Saturn V hatte eine 100,0 %ige Erfolgsquote. Obwohl damals auch mit einem halsbrecherischen Tempo entwickelt wurde.

Apollo: 1,5. Apollo1 bei Bodentests (3 Tote) und Apollo 13 (Missionsabbruch).


Betreibt hier Musk agiles Projektmanagement nach dem Motto trial and error?

Ja, das ist auch eine ganz offizielle Aussage von SpaceX.
Beitrag vom 07.03.2025 - 12:18 Uhr
Userhamtlg
User (116 Beiträge)

Betreibt hier Musk agiles Projektmanagement nach dem Motto trial and error?
Ist halt wie am Boden mit Tesla. Da wird auch versucht soviel Sensoren wie Möglich einzusparen. Dann wird der Self-Drive Mode aktiviert und man wartet auf Unfälle beim Kunden. Die kann man dann auswerten und das System verbessern. Einfach nur krank was Elon Musk da macht.
Beitrag vom 07.03.2025 - 14:01 Uhr
UserMHalblaub
User (1297 Beiträge)
Space-X braucht ca. 10 Starts, um eine Space-X-Mondrakete für die Mondlandung zu befüllen.

Das mit der Mondlandung ist auch nicht so einfach, wenn man ein physikalisch ungeeignetes Objekt aufrecht landen möchte. Gerade scheint der nächste hohe Lander wieder umgekippt zu sein. Der erfolgreiche Lander von Firefly war extrem flach.

Selbst kleinste laterale Bewegungen lassen Objekte auf dem Mond umkippen, weil die Schwerkraft nur 1/6 ist. Nur die Schwerkraft wirkt einem Umkippen entgegen (Drehmoment durch seitliche Bewegung und Landebeinkontakt mit dem Boden).

Musk möchte einen Bleistift senkrecht auf dem Mond landen. Da erwarte ich auch ein paar Fehlversuche.
Beitrag vom 07.03.2025 - 15:53 Uhr
UserEricM
User (7070 Beiträge)
Der erfolgreiche Lander von Firefly war extrem flach.
Auf dem Landevideo von Firefly konnte man sehen, dass selbst der - trotz der extrem sauberen Landung - noch ordentlich gekippelt hat nach dem Aufsetzen. Wäre der 2 x höher als breit gewesen, hätte es den vermutlich auch grissen.

Starship ist was- 8 x höher als breit? Ich denke das landet nie erfolgreich auf dem Mond.

Musk möchte einen Bleistift senkrecht auf dem Mond landen. Da erwarte ich auch ein paar Fehlversuche.

Wenn man die englischsprachigen Medien etwas verfolgt, werden da auch mittlerweile deutlich häufiger als noch vor 1-2 Jahren Personalgewinnungsprobleme von Tesla und SpaceX genannt.
Beide haben einen relativ hohen Durchsatz an jungen Ingenieuren, die 2-3 Jahre lang mit 60-80 Wochenstunden verheizt und dann ersetzt werden.
Beide Firmen waren früher auf der Wunschliste von 1er Absolventen der amerikanischen Eliteunis ganz oben und konnten sich sowas erlauben.
Sowohl dieser mittlerweile legendär empathiefreie hire&fire Führungsstil als auch die Wandlung Musks zum rechtsgerichteten Verschwörungstheoretiker seit seiner Twitter �bernahme haben das offenbar geändert.
Sein neuer Job als Trumps Abrissbirne dürfte dieses Problem eher noch verschärfen.

Unter diesem Gesichtspunkt sind sowohl die anhaltenden Fehler beim Starship, die anhaltenden Qualitätsprobleme bei Tesla und die neu aufgetretenen Problem bei der Falcon 9 uU Ausdruck eines sich beschleunigenden Brain Drains, den Musks Verhalten in beiden Firmen ausgelöst hat.

Da muss man noch nicht mal versuchen, mit dem Starship das bei weitem am schlechtesten geeignete Design aller Zeiten intakt auf dem Mond zu landen, inklusive all der benötigten "firsts" wie in-Orbit Tankmissonen.
Es scheint für die aktuellen SpaceX Fähigkeiten schon ein Problem zu werden das Starship selbst als "leere Hülle" auch nur intakt in den LEO zu bringen.



Dieser Beitrag wurde am 07.03.2025 21:42 Uhr bearbeitet.