Beitrag vom 15.09.2026 - 13:22 Uhr
Und damit poste ich heute den gleichen Spruch zum zweiten Mal.
"Zeige dich schwach, wenn du stark bist, und stark, wenn du schwach bist."
Sun Tzu, Die Kunst des Krieges
Die USA protzen und drohen auch erst öffentlich mit ihren angeblichen Fähigkeiten, seit ihnen bei ihrer "2-Wochen Spezialoperation" im Iran die Munition knapp geworden ist. Seit diesem Frühjahr ist der Level an militärischem Unsinn, den Trump verbreiten lässt, von dem der Statements des Kreml schwer zu unterscheiden.
P.S. So langsam glaube ich auch an eine Weltverschwörung. Die kognitiven Leistung der Regierungen der ehemaligen Supermächte zeigen offensichtliche und beschleunigt zunehmende Verfallserscheinungen vor den Augen der Weltöffentlichkeit.
Haben die wieder Blei bzw. Quecksilber im Trinkwasser, wie im Römischen Reich?
Dieser Beitrag wurde am 15.09.2026 14:46 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 15.09.2026 - 17:28 Uhr
Gehen sie einfach davon aus das Russland, China und die USA bereits Atomwaffen im Orbit haben.
Beitrag vom 16.09.2026 - 02:19 Uhr
Gehen sie einfach davon aus das Russland, China und die USA bereits Atomwaffen im Orbit haben.
Weil Sie das schreiben?
Beitrag vom 16.09.2026 - 12:47 Uhr
Gehen sie einfach davon aus das Russland, China und die USA bereits Atomwaffen im Orbit haben.
Bei Russland habe ich Zweifel, wenn die nicht einmal Kommunikationssatelliten in die richtige Bahn bekommen:
https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/russland-satelliten-starlink-100.html
Beitrag vom 16.09.2026 - 14:45 Uhr
Ich habe tatsächlich bei allen 3 Zweifel.
These: Atomwaffen im Orbit stellen eine verhältnismäßig langsame, wirkungslose, dafür aber sehr ungenaue Waffe dar, die für nichts wirklich zu gebrauchen ist.
Ein Großteil des Zerstörungspotentials einer Atomwaffe basiert auf der Druckwelle, den ausgelösten Bränden und der radioaktiven Kontamination.
Die ersten 2 Faktoren sind im Orbit nicht vorhanden. Strahlung herrscht in dem Bereich dafür dauernd. Stattdessen würden sich in der Nähe befindliche Satelliten einseitig etwas mehr erhitzen, bei Nähe = Abstand bis vielleicht zu 10-20km.
Und so nahe muss man einem Zielobjekt erst mal kommen. Je nach Delta der Bahnneigung und Umlaufdauer dauert das uU Wochen und kosten enorme Mengen an Treibstoff.
Und wenn man einem Zielobject so nahe gekommen ist und zündet, beschädigt man uU eigene Assets in der Nähe.
Sonderfall EMP: Auch der erfordert eine Menge Treibstoff (abbremsen zum Wiedereintritt am Zielpunkt, Zündung in den oberen Atmosphärenschichten der Ionosphäre).
Die Wirkung eines EMP ist extrem schwer abschätzbar, speziell da wir seit den 60ern massiv in EMV Tests und Abschirmungen investiert haben und seitdem niemand mehr EMPs praktisch getstet hat.
Zudem hätte ein EMP Angriff auf Ein NATO Mitglied, Russland oder China einen direkten atomaren Gegenschlag zur Folge.
Daneben gaäbe es noch "kleinere" Probleme bei der Wartbarkeit einer Atomwaffe im Orbit und bei Fehlstarts.
Fazit: Atomwaffen im Orbit sind weder als Abschreckung noch als operative Waffe wirklich brauchbar, haben aber enorme Risiken und sind daher vermutlich nicht vorhanden.
Wenn man im Orbit Schaden anrichten will, sind konventionelle ASAT Wirkmittel effektiver, weil schneller und zielgenauer einsetzbar.
Freue mich auf Gegenargumente.
Dieser Beitrag wurde am 16.09.2026 15:45 Uhr bearbeitet.